Die dezentrale Börse Bisq hat Dienstag Abend die Alarmglocken geläutet. Ein Hacker soll einen erheblichen Softwarefehler ausgenutzt und Bitcoin sowie Monero im Wert von mehr als 250.000 Dollar von Benutzern gestohlen haben.

Die Börse Bisq, die Benutzern den anonymen Austausch von Kryptowährung ermöglicht, hat den Handel am späten Dienstagabend abrupt deaktiviert, nachdem sie „eine kritische Sicherheitslücke“ aufgedeckt hatten. Zu diesem Zeitpunkt gab die Börse keine Informationen über die Art der Schwachstelle oder die Sicherheit der Benutzergelder bekannt.

Es wurde Bitcoin und vor allem Monero gestohlen

18 Stunden nach der Einstellung des Handels gab Bisq bekannt, dass ein Angreifer eine Schwachstelle in der Software ausnutzte, um Bitcoin (BTC) und Monero (XMR) von anderen Benutzern zu stehlen.

So hießt es in einem gestrigen Statement:

Vor etwa 24 Stunden entdeckten wir, dass ein Angreifer eine Schwachstelle im Handelsprotokoll von Bisq ausnutzen konnte, indem er einzelne Trades ins Visier nahm, um Handelskapital zu stehlen. Uns sind etwa 3 BTC und 4.000 XMR bekannt, die von 7 verschiedenen Opfern gestohlen wurden. Dies ist die Situation, wie wir sie bisher kennen.


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Der Wert des gestohlenen Kryptos belief sich nach Angaben der Nachrichtenplattform CoinDesk zum Zeitpunkt der Bekanntgabe auf insgesamt mehr als 250.000 Dollar. Dabei soll Bitcoin im Wert von etwa 22.000 Dollar und Monero  im Wert von 230.000 Dollar gestohlen worden sein.

Um die Diebstähle durchzuführen, konnte der Angreifer die Standard-Fallback-Adresse anderer Benutzer (die Adresse, an die Kryptowährungen im Falle eines fehlgeschlagenen Handels gesendet werden) auf seine eigene setzen. Indem sie sich als Verkäufer ausgaben, begannen sie einen Handel mit einem Käufer und warteten einfach ab, bis das Zeitlimit abgelaufen war. Anstatt zurück an den rechtmäßigen Eigentümer zu gehen, kamen die digitalen Vermögenswerte zusammen mit der Zahlung und der Kaution des Käufers dadurch bei den Hackern an.

Die fragliche Schwachstelle kam im Rahmen einer kürzlichen Aktualisierung des Handelsprotokolls auf, die darauf abzielte, die Dezentralisierung zu verbessern und vertrauenswürdige Dritte von der Plattform zu entfernen.

Bisq schaffte es, den Fehler bis Mittwoch, 12:00 UTC, zu beheben. Der Handel wurde ebenfalls wieder aufgenommen. Dennoch zeigt der Vorfall, wie gefährlich der Handel auf dezentralen Applikationen sein kann. Diese sind nämlich immer nur so sicher, wie das Protokoll, dass von den Entwicklern geschrieben wurde. Zudem haftet natürlich keine dritte Partei für die Diebstähle und den Schaden müssen die Betroffenen selbst tragen.

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[Bildquelle: Shutterstock]