cryptomonday.de
StartseiteKrypto HubKarte der Krypto-Regulierungen auf der ganzen Welt

Karte der Krypto-Regulierungen auf der ganzen Welt

Zuletzt aktualisiert am 23rd Aug 2022
Hinweis

Gesetze und rechtliche Rahmenbedingungen unterscheiden sich von Land zu Land und manchmal auch innerhalb eines Landes. Wie zum Beispiel in den USA, wo einzelne Bundesstaaten ihre eigenen Befugnisse haben. In der Europäischen Union will man einen gesetzlichen Rahmen für die ganze Ländergemeinschaft schaffen, der Regulierungen auf nationaler Ebene verdrängt.

Nur wenige Länder haben den Krypto-Handel komplett verboten. Aber die meisten davon haben bereits oder sind gerade dabei, in dem Land tätigen Kryptobörsen - auch bekannt als Crypto/Virtual Asset Service Provider (CASP/VASP) - unter regulatorische Aufsicht zu stellen. Das erfordert in der Regel, dass sie sich bei den Behörden zur Bekämpfung der Geldwäsche registrieren lassen und einen Teil ihrer finanziellen Gewinne deklarieren müssen.

Die Schwierigkeit für diejenigen, die eine stärkere Regulierung der Branche anstreben, besteht darin, dass viele Kryptobörsen nicht vollständig an einem Ort angesiedelt sind. Letztes Jahr erklärte die britische Financial Conduct Authority (FCA), dass die weltgrößte Kryptobörse Binance aufgrund mangelnder Transparenz nicht in der Lage sei, effektiv beaufsichtigt zu werden. Selbst Coinbase, das sich seit langem über seine Zusammenarbeit mit der US-Regierung und den Regulierungsbehörden definiert und im April 2021 sogar den Handel an der Nasdaq aufgenommen hat, bezeichnet sich selbst als "dezentrales Unternehmen".

Krypto-Regulierung in der Welt

Die Regulierungsbehörden reden viel über die Notwendigkeit strengerer inländischer Regeln und Richtlinien. Auch wenn das Tempo der Veränderungen deutlich hinter der Explosion des globalen Kryptomarktes zurückbleibt.

Hier bietet CryptoMonday eine Momentaufnahme der Situation in ausgewählten Krypto-Hotspots auf der ganzen Welt. Sie reicht von China, das im September 2021 alle Krypto-Transaktionen und das Mining verboten hat, bis zu El Salvador, das im selben Monat als erstes Land Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel machte.

In Russland hat die Regierung ihre ablehnende Haltung gegenüber Kryptowährungen zum Ausdruck gebracht und dachte zwischenzeitlich über ein Verbot nach. Australien plant unterdessen ein detailliertes Lizenzierungssystem für Kryptobörsen, um mehr digitale Innovationen und Investitionen anzuziehen. Außerdem gibt es in Ländern wie Großbritannien, wo Kryptobörsen reguliert werden, Forderungen nach strengeren Gesetzen. Und in den USA wird viel über die Schaffung von Gesetzen auf Bundesebene geredet, aber wenig getan.

Khashayar Abbasi

Khashayar Abbasi

Kash entdeckte Bitcoin im Jahr 2014 und hat seitdem unzählige Stunden damit verbracht, die verschiedenen Anwendungsfälle von Kryptowährungen zu erforschen. Er hat einen Bachelor-Abschluss in International Relations und ist seit fast einem halben Jahrzehnt als Autor in der Finanzbranche tätig. In seiner Freizeit fotografiert Kash gerne, fährt Rad und läuft Schlittschuh.