Beste Bitcoin Wallets im Vergleich

Bitcoin Wallets sind eine Voraussetzung, wenn es darum geht, Krypto-Token bei einer Online-Kryptobörse oder einem Broker zu kaufen und später zu nutzen. Eine Wallet dient als dein Konto, auf das du Bitcoins empfangen und danach an andere Wallet-Adressen übertragen kannst. Daher werden wir heute die verschiedenen Arten von Bitcoin Wallets genauer unter die Lupe nehmen, damit du diejenige findest, die am besten zu dir passt.

Die besten Bitcoin Wallets im Jahr 2021

Hier findest du eine Liste der besten zurzeit verfügbaren Krypto-Plattformen. Hier kannst du Bitcoins kaufen, die du dann in eine Bitcoin Wallet überträgst. Mit unserem Leitfaden wirst du erfahren, was die einzelnen Wallets zu bieten haben, so dass auf der Grundlage dieser Infos eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

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Was ist ein Bitcoin Wallet und wie funktioniert sie?

Eine Bitcoin Wallet ist im Grunde dein Bitcoin-Konto. Krypto-Token werden nicht in deiner Wallet gespeichert, aber deine Wallet dient als Tor zu deiner Adresse in der Blockchain. Mit anderen Worten: Es gibt zwei Arten von Schlüsseln in jeder Krypto-Wallet. Zum einen gibt es die öffentlichen Schlüssel (Public Key), die du jedem geben kannst, so dass er oder Bitcoin an dich schicken kann. Du kannst es dir dabei wie eine Kontonummer bei der Bank vorstellen. Wenn du dich dann in deine Wallet einloggen willst, musst du den privaten Schlüssel (Private Key) nutzen. So kann auch die Blockchain überprüfen, dass du der rechtmäßige Besitzer der jeweiligen Wallet-Adresse bist. Sie sind im Wesentlichen ein Ort, an den und von dem aus Bitcoin transferiert werden kann.

Beste Bitcoin Wallets für Anfänger und erfahrene Nutzer

Es gibt dabei eine Vielzahl verschiedener Bitcoin Wallets, die sich für unterschiedliche Zielgruppen eignen, von Anfängern bis zu erfahrenen Nutzern.

Neueinsteiger

Beginner fangen in der Regel mit Software Wallets an, die auch als Hot Wallets bekannt sind, und sich dadurch auszeichnen, dass sie alle auf irgendeine Weise mit dem Internet verbunden sind.

  • Coinbase Wallet – Es handelt sich dabei um eine Wallet für Kryptowährungen, die automatisch mit der Registrierung bei der Kryptobörse Coinbase erstelltt wird. Mit iherer Hilfe kannst du alle gekauften Krypto-Token ganz einfach aufbewahren und anschließend über diese Wallet verkaufen. Sie bietet zwar ein hohes Maß an Komfort, birgt aber auch ein gewisses Risiko, da es sich um eine Hot Wallet handelt. Das Risiko besteht darin, dass sie immer mit dem Internet verbunden ist. Der größte Vorteil gegenüber anderen Wallets ist die Unterstützung von verschiedenen Kryptowährungen.
  • Gemini – Gemini ist eine sichere Wallet für Kryptowährungen, die allerdings online als Hot Wallet funktioniert. Der Hauptvorteil ist ihre Benutzerfreundlichkeit, so dass du dich schnell udn einfach zurechtfinden wirst. Das ist ideal für Anfänger, denn sie müssen nur tippen oder klicken und werden sich im Handumdrehen an den Kauf, Verkauf oder Handel von Bitcoin gewöhnen.
  • Crypto.com – Die Wallet von Crypto.com ist sowohl eine DeFi-Wallet als auch eine s.g. Non-Custodial Wallet, die dir zusätzlich alle DeFi-Dienste an einem einzigen Ort bietet. Du hast außerdem die volle Kontrolle über deine Bitcoins und kannst auf deine Schlüssel zugreifen. Die Wallet unterstützt über 100 Coins.

Erfahrene Nutzer

Erfahrene Nutzer, die ihre Kryptowährungen so sicher wie möglich aufbewahren wollen, entscheiden sich in der Regel für ein Cold Storage Device. Es handelt sich dabei um ein Gerät, das keinen direkten Zugang zum Internet hat. Diese Geräte bezeichnet man auch als Hardware Wallets.

  • Ledger Nano X – Eine Cold Wallet, die über ein USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden kann. Dieses spezielle Modell bietet jedoch die zusätzliche Funktion, dass es über ein Smartphone mit der Ledger Live App zugänglich ist.
  • Trezor One ist eine Hardware Wallet für Kryptowährungen mit einem eingebauten LED-Display für eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche sowie einer PIN, die für den Zugriff auf die Wallet erforderlich ist. Außerdem unterstützt sie 2-Faktor-Authentifizierung für maximale Sicherheit.
  • SafePal S1 – Das soll eine schnelle und tragbare Option sein, die die Größe einer Kreditkarte hat und deine Kryptowährungen wie Bitcoin problemlos speichern kann. Um deine Bitcoins zu transferieren, kannst du dich über eine lokale QR-Verbindung mit der SafePal-Anwendung verbinden.

Wie fügt man Geld zu einer Bitcoin Wallet hinzu?

Das Hinzufügen von Bitcoin zu deiner Krypto-Wallet ist eigentlich ganz einfach.

Der Prozess ist bei Software und Hardware Wallets unterschiedlich, wir werden es also genauer unter die Lupe nehmen.

Bei Bitcoin Software Wallets:

  • Melde dich für eine Krypto-Wallet an. Der erste Schritt besteht darin, sich für eine Krypto-Wallet anzumelden. Nachdem du ausreichend recherchiert hast, welche Wallet du nutzen möchtest, natürlich.
  • Kaufe die Kryptowährungen, die du in der Wallet aufbewahren möchtest, falls du noch keine hast. Gehe zu der Kryptobörse, bei der du dein Benutzerkonto erstellt hast, und kaufe anschließend die Kryptowährung. Da die Rede hier von Bitcoin Wallets ist, kannst du gleich mit Bitcoin anfangen.
  • Übertrage danach die Kryptowährung in deine private Wallet. Dazu musst du deine Wallet-Adresse eingeben. Nachdem du sie ausgewählt hast, erscheint ein Pop-up-Fenster auf deinem Bildschirm. In der Regel wirst du einen Hinweis sehen, dass du die bevorstehende Transaktion bestätigen musst.

Bei Bitcoin Hardware Wallets:

  1. Packe deine Cold Wallet aus.

Du musst das Paket mit deiner Cold Wallet auspacken und dir den Inhalt ansehen. In der Regel findest du das Gerät selbst, ein USB-Kabel und einen Schlüsselanhänger sowie ein paar Papierkarten. Zum Beispiel für Daten zum Wiederherstellen und eine Anleitung.

  1. Verbinde das Gerät.

Viele Cold Wallets haben einen kleinen LCD-Bildschirm mit ein paar Tasten. Damit kannst du durch die Menüs navigieren, Optionen bestätigen sowie Transaktionen signieren. Schließe deine Wallet über den USB-Anschluss deines Computers an, dazu sollte ein Kabel im Lieferumfang sein. Sobald das Gerät angeschlossen ist, siehst du auf deinem Display eine Willkommensnachricht und eine Anleitung zur Verwendung des Geräts.

  1. Installiere die Software.

Cold Wallets haben ihre eigenen Softwarepakete, die du installieren musst, wenn du sie nutzen willst. Gehe also auf die Website der Wallet und lade die offizielle Software herunter. Danach klickst du einfach auf „Get Started“ und richtest dein Gerät ein.

  1. Übertrage deine Bitcoin-Token.

Um Bitcoins in deine Wallet zu bekommen, musst du erst zu deiner Wallet gehen und dich mit deinem Passcode anmelden. Gehe zum Reiter „Wallets“, wähle die Wallet aus, in dem du die Kryptowährung erhalten möchtest, und kopiere die Wallet-Adresse. Gehe dann zu der Kryptobörse, bei der du deine Bitcoins gekauft hast, logge dich ein und navigiere zu deinem Guthaben. Hier kannst du auf Bitcoin klicken und die zuvor kopierte Wallet-Adresse von deiner Hardware Wallet eingeben. Klicke auf „Senden“ und bestätige die Transaktion. Du solltest jetzt deine Kryptowährungen in deiner Hardware Wallet sehen.

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Welche verschiedene Arten von Bitcoin Wallets gibt es?

Es gibt zwei Hauptarten von Bitcoin Wallets: Die erste ist als Hot Wallet oder Software Wallet bekannt, die andere als Cold Wallet oder Hardware Wallet. Werfen wir einen detaillierten Blick auf beide.

Hot Wallets – Software Wallets

Eine Software Wallet ist jede Wallet, die eine direkte Internetverbindung hat. In der Regel handelt es sich dabei um eine Web-Wallet, die du bei den Kryptobörsen findest und die dir standardmäßig zur Verfügung steht, wenn du dich für ein Konto anmeldest. Es gibt auch Desktop Wallets und mobile Wallets, die du individuell herunterladen und auf deinem Gerät einrichten kannst. Zu den drei gängigsten Arten von Software Wallets gehören:

  • Web-Wallets – das sind Wallets, die dein Konto automatisch erhält, wenn du dich bei einer Kryptobörse anmeldest.
  • Desktop Wallets – Software, mit der du Bitcoin auf deinem Computer speichern kannst.
  • Mobile Wallets sind Wallets, die als mobile Anwendung entwickelt wurden, die du auf dein Smartphone herunterladen kannst.

Cold Wallets – Hardware Wallets

Es gibt zwei Hauptarten von Cold Wallets: Hardware Wallets und Paper Wallets. Sie unterscheiden sich von den Software Wallets vor allem dadurch, dass sie keine ständige Verbindung zum Internet haben und daher viel weniger anfällig für Angriffe sind.

  • Hardware Wallets – das sind physische Geräte, etwa in Form einer Kreditkarte aus Metall oder eines USB-Geräts. Sie haben entweder ein LCD-Display oder physische Tasten, mit denen du sie bedienen kannst.
  • Paper Wallets – das ist die einfachste Art der Wallet. Du druckst im Wesentlichen zwei QR-Codes aus. Einer der Codes kann gescannt werden, um dein Guthaben auf der Wallet anzuzeigen, und den anderen scannst du, wenn du Bitcoin in eine Online-Wallet überträgst. Danach kannst du die Coins zum Verkaufen oder Tauschen verwenden.

Wie viel kostet eine Bitcoin Wallet?

Verschiedene Wallets sind mit unterschiedlichen Kosten verbunden. Viele Software Wallets sind kostenlos, weil du sie bekommst, wenn du ein Konto bei einer Kryptobörse anlegst. Hardware Wallets können jedoch teuer sein, vor allem die Premium-Wallets, die aus hochwertigen Materialien gefertigt sind und über spezielle LCD-Bildschirme verfügen.

Wie kann man von einer Bitcoin Wallet auszahlen?

Das hängt davon ab, welche Art von Bitcoin Wallet du hast.

Wenn es um Software Wallets geht:

  • Du musst die Wallet-Adresse von der Kryptobörse oder dem Dienst, der dich auszahlen kann, bekommen und sie eintragen.
  • Signiere die Transaktion in der Software Wallet, indem du einfach darauf klickst, um sie zu bestätigen. Dadurch wird die Transaktion offiziell.
  • Sobald der Dienst oder die Kryptobörse das Geld erhält, kannst du es auszahlen lassen.

Wenn es um Hardware Wallets geht:

  • Verbinde deine Hardware Wallet über das mitgelieferte USB-Kabel mit deinem Computer oder mit der verbundenen Smartphone-Anwendung, sofern diese als Option zur Verfügung steht.
  • Gib die Adresse der Wallet ein, an die du deine Krypto-Token senden willst. In der Regel handelt es sich dabei um eine Software Wallet, die mit einer Kryptobörse oder einem Kryptobroker verbunden ist. Danach kannst du die Token auf dein Guthaben auf dieser Plattform übertragen.
  • Signiere die Transaktion und überweise das Geld offiziell.

Was sollte man bei der Wahl einer Bitcoin Wallet beachten?

Bei der Auswahl einer Bitcoin Wallet musst du einige Faktoren beachten. Hier sind die wichtigsten:

  • Sicherheit (2-Faktor-Authentifizierung, Unterstützung mehrerer Unterschriften)
  • Einfachheit der Nutzung
  • Unterstützung mobiler Geräte
  • Verfügbare Kryptowährungen
  • Sicherungsoptionen
  • LCD-Bildschirm, wenn es sich um eine Hardware Wallet handelt

Fazit

Hoffentlich verstehst du jetzt mehr über Bitcoin Wallets. Wenn du ständig Bitcoin kaufst, verkaufst oder handelst, ist eine Hot Wallet viel sinnvoller, weil du damit jederzeit einfachen Zugriff auf deine Bitcoins hast. Wenn du jedoch ein Höchstmaß an Sicherheit wünschst oder deine Bitcoins über einen längeren Zeitraum aufbewahren willst, sind Hardware Wallets die beste Wahl.

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Häufig gestellte Fragen

Ist eine Bitcoin Wallet wirklich erforderlich?

Du brauchst eine Bitcoin Wallet, um Bitcoin zu senden oder zu empfangen, da es wie dein Bankkonto mit Bankverbindung fungiert.

Welche ist die sicherste Art von Bitcoin Wallets?

Die sicherste Art von Bitcoin Wallets ist eine Hardware Wallet bzw. eine Cold Wallet, also ein physisches Gerät.

Brauche ich eine Krypto-Wallet, um Bitcoin zu kaufen?

Du brauchst eine Krypto-Wallet, da du dort die gekauften Bitcoin aufbewahrst. Viele Kryptobörsen bieten dir jedoch eine Krypto-Wallet an, sobald du ein Benutzerkonto erstellst.

Kann ich meine Bitcoin-Token bei einer Kryptobörse behalten?

Du kannst dein Bitcoin-Guthaben in der Krypto-Wallet deiner Kryptobörse aufbewahren. Das ist jedoch die unsicherste Art der Aufbewahrung von Bitcoin.