Ripple und XRP mussten dieses Jahr ordentlich Federn lassen. Nicht nur der Ripple (XRP) Kurs, der in den letzten Monaten wie die meisten anderen Altcoins bluten musste, sondern vor allem die zentralisierte Verteilung der XRP und die OTC Verkäufe durch Ripple, waren in der Kritik. Nun hat sich Brad Garlinghouse in einem längeren Tweet zu den Vorwürfen geäußert und versucht die aktuelle Situation zu erklären.

Ripple CEO äußert sich zu den Vorwürfen bezüglich XRP

Im Vorfeld hat der regelmäßige Market Report von Ripple für Aufsehen gesorgt. Zwar war die Rede davon, dass z.B. die Transaktionen von xRapid und somit XRP um 170% in 2019 gestiegen sind aber auch, dass Ripple in den ersten 6 Monaten in 2019 ca. 1,6 Milliarden XRP aus dem Escrow verkauft/investiert hat. Ripple konnte mit den Verkäufen knapp 420 Millionen USD generieren. Diese Verkäufe erhöhen die Menge an XRP, die sich in Umlauf befindet und führt langfristig zu einem steigenden Angebot. Das setzt den Ripple (XRP) Kurs zunehmend unter Druck.

Ripple CEO sieht XRP nicht als Security

Zudem muss sich das Unternehmen mit einer Sammelklage auseinander setzen, in der Ripple vorgeworfen wird XRP als nicht registriertes Wertpapier (Security) zu verkaufen. Garlinghouse hat dazu angekündigt, dass das Unternehmen auf diese Anschuldigungen ebenso reagieren wird und dass diese nur dazu dienen, um FUD (=Furcht, Ungewissheit und Zweifel) über Ripple und XRP zu verbreiten.

Als Angeklagter in der Sammelklage werde ich nicht auf die Details eingehen (Antwort von Ripple kommt bald). Ich will dazu sagen: SEC-Richtlinien werden nicht von der Kommission herausgegeben und sind keine Gesetze, Regeln oder Vorschriften. Es ist klar, dass XRP kein Security ist und Großbritannien und andere haben das bereits gesagt.


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Ripple CEO vergleicht Inflationsrate von XRP mit Bitcoin (BTC)

Laut Garlinghouse setzt Ripple einen Standard in Sachen Transparenz, dem andere Organisationen, Unternehmen und Stiftungen im Raum folgen sollten. Er bezieht sich in seiner Aussage auch auf die Inflationsrate von XRP im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum.

Bei den XRP-Verkäufen geht es darum, den Nutzen von XRP zu erweitern – den Aufbau von RippleNet und die Unterstützung anderer Business mit XRP, zB. Dharma & Forte. Die Realität ist, dass wir unseren Umsatz nach Volumen Q/Q gesenkt haben und seitdem ist die Inflationsrate des XRP-Umlaufangebots niedriger als die von BTC und ETH.

An dieser Stelle muss aber dazu gesagt werden, dass Garlinghouse mit seiner Aussage bezüglich der geringeren Inflation nicht richtig liegt. Die Inflationsrate von Bitcoin liegt aktuell bei ca. 3,6% pro Jahr. Ripple hat hingegen in den ersten 6 Monaten insgesamt 1,6 Milliarden XRP in Umlauf gebracht, was einer Inflation von ca. 3,87% im ersten Halbjahr entspricht. Wenn die Verkäufe weiterhin ähnlich hoch ausfallen, dann liegt die Inflation von XRP bei ca. 7,74% pro Jahr. Zudem wird die BTC Inflation beim nächsten Bitcoin Halving um die Hälfte reduziert.

Ripple kontrolliert mehr als 50% aller XRP

Nicht zu vergessen ist auch, dass Ripple theoretisch jeden Monat Zugang zu 1 Milliarde XRP aus dem eigenen Escrow hat. Zwar wird davon immer nur ein Teil für Verkäufe und Investitionen genutzt aber es besteht die Möglichkeit für das Unternehmen noch mehr XRP in den Markt einzuführen. Darüber hinaus kontrolliert Ripple mehr als 50% aller XRP.

Ripple setzt weiterhin Branchenstandards in Bezug auf Berichterstattung und Transparenz (ein Beispiel ist unser vierteljährlicher Marktbericht). Wir legen alles dar, und es ist nicht unsere „Ansicht“, sondern eine Tatsache.

Der Tweet-Serie von Garlinghouse folgt einem Bericht von Bloomberg über die Performance vom Ripple (XRP) Kurs im Jahr 2019 und einer von 2.000 Menschen unterzeichneten Petition, in der das Unternehmen aufgefordert wurde, den Verkauf der XRP einzustellen.

Wer die Unterschiedene und Zusammenhänge zwischen Ripple und XRP noch nicht ganz verstanden hat, dem Empfehlen wir unseren Ripple und XRP Faktencheck

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[Bildquelle: Shutterstock]

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