Es ist gleichzeitig einer der größten Vorteil und Nachteile bei Bitcoin: die vollkommene Transparenz an Transaktionen. Auf der einen Seite ist so immer nachvollziehbar, was im Netzwerk passiert. Auf der anderen Seite schränkt das die Privatsphäre ein oder sorgt manchmal sogar für Verwirrung. Diese Transparenz an Transaktionen ermöglicht auch die im Crypto-Space bekannten „Bitcoin Whale Alarme“, die bei großen Transaktionen von Big Playern entstehen. Genau solch eine Transaktion sorgte am späten Freitagabend in der Crypto-Community wieder einmal für aufsehen, als jemand über 1.000.000.000 USD an BTC bewegte. Wer steckt dahinter? Ist Satoshi Nakamoto vielleicht wieder aufgetaucht?

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Bitcoin Whale Alarm durch 146.500 BTC

Allen BTC Fans, die das gehofft hatten, müssen an dieser Stelle leider enttäuscht werden. Natürlich war Satoshi Nakamoto nicht für die Transaktion verantwortlich. Trotzdem ist dieser Bitcoin Whale Alarm an Größe schwer zu übertreffen.

Insgesamt wurden knapp unter 146.501 BTC zwischen 2 Wallets bewegt. Diese sind bei einem Bitcoin Kurs von aktuell 6.863 USD 1.005.436.363 USD, also mehr als eine Milliarde Dollar Wert.

Eine weitere Besonderheit des Bitcoin Netzwerks sind die aktuell sehr geringen Transaktionsgebühren für große Summen, die versendet werden. Diese kommen zustande, weil die Transaktionsgebühren im BTC Netzwerk nicht auf Grundlage der Menge an versendeten BTC errechnet wird, sondern an der Menge an Speicherplatz, die die Transaktion in der Blockchain benötigt.

Dieser Speicherplatz ist unabhängig von der versendeten Summe (Menge an BTC), weshalb auch die Transaktionsgebühr davon unabhängig ist. So zahlte unser Bitcoin Whale am Freitag lächerliche 0,69 USD an Gebühren für seine Transaktion. Doch wer war nun der berühmt-berüchtigte BTC Wal?


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Crypto-Börse Bitfinex bekennt sich

Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Summe, die der Bitcoin Whale versendete zwar spektakulär, dafür sein Versender und Empfänger umso weniger. Denn wie Paolo Ardoino, der Chief Technology Officer von Bitfinex aus Hong Kong mitteilte, steckte sein Unternehmen hinter der Transaktion.

Dabei verschickte Bitfinex 15.000 BTC an seine Hot Wallet und die 146.501 BTC wieder zurück an die Cold Wallet.

Um in Zukunft für weniger Verwirrung und Aufregung zu sorgen, schlug Ardoino vor, dass man solche Bitcoin Whale Transaktionen in Zukunft im Vorfeld ankündigt. Auch, wenn die Milliarden USD BTC Transaktion im Nachhinein nicht so spektakulär war, wie vermutet, sind es doch genau solche Geschichten, die den Crypto-Space so faszinierend machen.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.