Eine Steuererklärung stellt die meisten vor eine kaum zu bewältigende Aufgabe, unabhängig ob mit Kryptowährungen oder nicht. Vor allem das Verständnis darüber, was genau versteuert werden muss oder wie man gar seine Steuerlast durch intelligente Trades minimieren kann, ist bei den meisten nicht vorhanden. Wir haben für euch die wichtigsten Fragen geklärt und in unserer Bitcoin und Kryptowährung Steuererklärungs-Guide zusammengefasst. Zudem findest du in unserem Steuer-Tool Vergleich eine Analyse der verschiedenen Applikationen, um seine Steuererklärung für Kryptowährungen automatisiert und bequem durchführen zu lassen.


Accointing Interface Mobil DesktopDu suchst nach einem geeigneten Portfolio Tracker der auch deine Steuern macht? Dann solltest du unbedingt einen Blick auf Accointing werfen. Portfolio Tracking, Optimierung und Versteuerung werden hier leicht gemacht. Hole für dich das Maximum bei deiner Steuererklärung heraus. Kostenlos anmelden.


Steuern für Bitcoin und Kryptowährung optimieren

Um seine Bitcoin und Kryptowährung Steuern zu optimieren, gibt es einiges zu beachten. Aufgrund der Einfachheit, wird in diesem Artikel von Bitcoin gesprochen. Die selben Tipps und Tricks gelten auch für alle anderen Kryptowährungen.

Die Bitcoin-Blockchain hat zwei Eigenschaften, die für steuerliche Zwecke besonders entscheidend sind:

  1. Jede Transaktion wird für immer in der Blockchain festgeschrieben
  2. Jede Transaktion ist öffentlich und kann von jedem nachverfolgt werden

Daraus ergeben sich einige Vorteile, die auch der Staat für sich erkannt hat. Laut konkreter Hinweise bereiten sich Finanzämter in ganz Deutschland in den letzten Monaten immer besser auf die Nachverfolgung von Bitcoin und Crypto Steuern vor.

Und aufgrund der langfristigen Speicherung und der Möglichkeit, jede Transaktion auf der Blockchain nachzuverfolgen, kann das Finanzamt fast vollständig automatisiert steuerlich relevante Transaktionen aufspüren.

Es wird also immer wichtiger, seine Bitcoin und Crypto Gewinne genau zu kennen und auch dem Finanzamt zu melden. Denn es ist im Normalfall deutlich günstiger, seine eigenen Gewinne anzugeben, als einen vom Finanzamt geschätzten Betrag plus Strafe zahlen zu müssen.

Was muss ich versteuern?

Du musst alle Gewinne versteuern, die du beim Verkauf von Kryptowährungen innerhalb der Haltefrist erwirtschaftest. Die Berechnung dieser Gewinne und die Optimierung der entsprechenden Haltefristen ist dabei maßgeblich.

Gewinne beim Finanzamt melden — der Standardfall

Zur Optimierung der Steuern beginnen wir mit einem etwas vereinfachten, frei erfundenen Szenario:

Stell dir vor, du hast 2015 einen Bitcoin für 300€ gekauft. Dann hast du vor 6 Monaten für 6.000€ und vor 3 Monaten für 3.000€ jeweils einen weiteren Bitcoin gekauft. Die Bitcoins liegen jeweils auf unterschiedlichen Wallets in verschiedenen Accounts.

Was meldest du beim Finanzamt, wenn du jetzt einen Bitcoin für 5.000€ verkaufst?

  • A) 2.000€, weil du den aktuellsten Bitcoin verkaufst
  • B) 1.900€, weil du drei Bitcoins für insgesamt 9.300€ gekauft hast, also ein Bitcoin im Durchschnitt 3.100€ bezahlt hast?
  • C) 4.700€, denn nach “First in first out” verkaufst du zuerst deinen Bitcoin, den du für 300€ gekauft hast?
  • D) 0€, weil du deinen Bitcoin von 2015 verkaufst, für den die Haltefristen abgelaufen sind?

Diese Fragen kann ein Steuerberater (wenn er überhaupt weiß, was ein Bitcoin (BTC) ist) normalerweise relativ schnell beantworten. Das Problem: Alle der genannten Antwortmöglichkeiten lassen sich vermutlich rechtfertigen und es kommt jeweils darauf an, von welchem Wallet aus du den Verkauf tätigst, welche Inventurmethode du anwendest und was du ansonsten für Investments getätigt hast.

Wie viel Gewinn habe ich eigentlich gemacht — der Spezialfall?

Beim oben genannten Beispiel passt deine Steuererklärung wahrscheinlich tatsächlich auf einen Bierdeckel. Was ist aber, wenn du nicht nur drei Bitcoin zu drei verschiedenen Zeitpunkten gekauft hast, sondern du auf mehreren Exchanges verschiedenste Kryptowährungen gekauft und verkauft hast?

Um hier deine Gewinne und Verluste regelkonform zu bestimmen, reicht es nicht aus, am Jahresanfang und Jahresende ein Saldo zu ziehen. Jede einzelne Transaktion kann steuerwirksam sein und muss angegeben werden. Wenn du hier ohne technologische Hilfe arbeitest, kosten das Nachverfolgen und die Buchhaltung mehr Zeit als das tatsächliche Handeln mit Währungen.

Du musst von allen Exchanges sämtliche Transaktionsdaten exportieren und diese in Excel zusammenführen. Je nachdem, auf wie vielen Plattformen du handelst, kostet das allein schon einiges an Zeit und vor allem Nerven.

Probleme beim Bestimmten der Bitcoin Steuern

Das Problem entsteht dann aber, wenn du deine tatsächlichen Gewinne bestimmen willst, denn dazu musst du für jede Transaktion zu jedem Zeitpunkt den jeweiligen Wechselkurs recherchieren. Diese musst du dann mit deinen bestehenden Steuerinformationen kombinieren und jeweils den richtigen Verkäufen zuordnen.

Kurz gesagt — das manuelle Bestimmen von Gewinnen aus Krypto-Geschäften ist ein ganz schöner Aufwand. Insbesondere, wenn du Geld zwischen den Handelsplattformen hin und her schiebst, wird es fast unmöglich, über diese Datenmengen mit Excel Herr zu werden.

Und das Schlimmste ist: Selbst, wenn du all das korrekt erledigt hast, kannst du nicht alle Möglichkeiten nutzen, die das Gesetz vorsieht, um deine Steuerlast zu optimieren. Das kann am Ende zu einer zusätzlichen Belastung von mehreren Tausend Euro an Steuern führen.

Gibt’s da keine Abkürzung?

Zum Glück gibt es einige Coin-Tracking-Anbieter, die sich dieser Komplexität angenommen haben. Die Anbieter übernehmen den Export (via API oder Excel) und führen alle notwendigen Abgleiche für dich durch, sodass du schnell einen Überblick darüber bekommst, wie es um deine Bitcoin und andere Kryptowährungen steht.

Einige Anbieter gehen sogar soweit, dass sie deine tatsächlichen Gewinne ausweisen und somit für deine Steuererklärung einen echten Mehrwert schaffen. Durch technologische Lösungen kannst du deine steuerlichen Gewinne aber nicht nur feststellen, du kannst sie auch beeinflussen.


Finde das für dich passende Steuer-Tool. In unserem Steuertool-Vergleich für Bitcoin & Co, erfährst du, welche Anbieter es gibt, und wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Wähle das für dich optimale Tool für eine einfache und problemlose Steuererklärung für Bitcoin und Kryptowährungen. Zum Vergleich gehen.


In unserem Bitcoin und Kryptowährung Steuer-Tool Vergleich konnte sich das Team von Accointing behaupten und den ersten Platz holen. Das Accointing Steuer-Tool bietet alles nötige, um seine Trades zu tracken, zu optimieren und auch direkt seine Steuerlast zu kontrollieren. Zudem funktioniert die Applikation intuitiv und hat eine ansprechende und benutzerfreundliche Oberfläche.

Was ist Accointing und warum brauche ich das Tool?

Wir haben mit dem Team von Accointing über das Bitcoin Steuer-Tool gesprochen und uns für die Geschichte dahinter interessiert. Vor allem der Steueroptimierer hat uns begeistert.

Wir kennen all die Probleme, die der Handel von Bitcoin und Kryptowährungen so mit sich bringt nur allzu gut. Nachdem wir mit unseren Steuerberatern fast zur Verzweiflung getrieben wurden, haben wir einen Teil unserer (versteuerten) Gewinne in die Entwicklung einer automatisierten Lösung gesteckt.

Dabei herausgekommen ist unser eigens entwickeltes Tracking-Tool Accointing. Dieses ist an alle großen Börsen und Handelsplattformen angebunden und übernimmt voll automatisch das Tracking von Währungen.

Es kann jedoch noch mehr. Mit einem geschickten Zusammenspiel von Haltefristen (nach einem Jahr sind Transaktionen mit Kryptowährungen steuerfrei, mehr Informationen dazu hier), Inventurmethoden (um möglichst lange Haltefristen zu haben, mehr Informationen hier) und Wallet-spezifischem FIFO, das über mehrere Depots individuelle Gewinne und Verluste misst, hilft dir Accointing dabei, deinen steueroptimalen Gewinn zu bestimmen.

Du kannst Tipps bekommen, aus welchem Wallet du zu welchem Zeitpunkt am besten etwas verkaufst. Dieser Live Tax Optimizer gibt dir über das ganze Jahr hinweg praktische Hinweise.

Mit einem Accointing-Konto kannst du deine Wallets sowie deine Accounts bei jeglichen Börsen und Exchanges anschließen und in kürzester Zeit eine Übersicht über dein gesamtes Portfolio bekommen.

Wie verhalte ich mich steuerlich optimal?

Accointing bietet neben der nachträglichen Berechnung deiner Gewinne für die Steuererklärung einen weiteren entscheidenden Vorteil: Wenn du etwas verkaufen willst, kannst du dem Tool die Kryptowährung und Menge an zu verkaufenden Coins nennen. Accointing sucht dann aus deinem gesamten Portfolio eben jene Wallets heraus, bei denen zum Beispiel die Haltefristen bereits abgelaufen sind, sodass die zu versteuernden Gewinne so gering wie möglich sind.

Bitcoin Steuererklärungs-Guide


Du suchst einen zusammengefassten ausführlichen Guide zum Thema Krypto Steuer? Dann solltest du unbedingt einen Blick auf den Krypto Steuer Guide von T3N werfen. Hier erfährst du alles Wissenswerte, sowie Einsparpotential und Tipps bei der Krypto Steuer. Hier geht’s zum Guide: Krypto Steuer Guide


Haftungsausschluss: Dieser Artikel über die Besteuerung von Bitcoin und Kryptowährungen enthält eine Stellungnahme zu allgemein formulierten Besteuerungsgrundsätzen. Sie sind ausdrücklich keine Steuerberatung. Für die Krypto-Besteuerung ist die Steuerverordnung derzeit noch nicht ganz eindeutig. Dieser Artikel dient nicht der Beantwortung steuerlicher Fragen und kann eine individuelle Beratung mit einem Buchhalter, Rechtsanwalt oder Steuerberater nicht ersetzen. Bitte fragt einen Experten, bevor ihr eure Steuern anmeldet.

[Bild: Shutterstock]

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here