Jump Trading, Jane Street und GTS sind die größten Wall Street Firmen, die Pläne zur Intensivierung des Handels mit Kryptowährungen enthüllen – nach jahrelangen Spekulationen über ihre geheimen Geschäfte auf dem hochspekulativen und volatilen digitalen Markt.

Die Handelsunternehmen planen nun eine Eroberung des Krypto-Landes. Und mehr Gewinne für die Anleger. Nach ihren Geldbörsen zu urteilen, könnten sie Erfolg haben.

Diese wettbewerbsfähigen und aggressiven Handelsunternehmen der Wall Street kämpfen oft um den Handel mit Futures-Märkten, Währungen und globalen Aktien. Die Chancen stehen also gut, dass sie auch um den Handel mit Kryptowährungen kämpfen werden. Und dabei massive Umsätze erzielen.

Sie wollen ein Stück vom Krypto-Kuchen abhaben, um die Lücke zwischen den digitalen Märkten und den Vermögensverwaltern zu schließen, die sich für den Handel mit der schnell wachsenden Krypto-Industrie interessieren.

Hochfrequenzhändler übernehmen den Markt

Laut Mina Nguyen, Leiterin der institutionellen Strategie bei Jane Street, begannen die Firmen Ende 2017 mit dem Kryptohandel. Dank der im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen handeln sie nun täglich mit Kryptos auf der ganzen Welt.

Hir nach ist auch Jane Street bereit, mehr Kryptomärkte zu unterstützen. Schließlich nimmt das institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten exponentiell zu.

Die Top-Handelsfirmen der Wall Street waren in den letzten zwei Jahrzehnten führend bei der Auslösung von Veränderungswellen, die jetzt über die größten Aktienmärkte der Welt mit Sitz in den USA hinwegfegen.

Die Hochfrequenzhändler nutzen die neuesten Technologien und regulatorischen Änderungen, um die Effizienz der digitalen Märkte zu steigern und lukrative Gewinnspannen und Provisionen zu erzielen. Und sie machen Milliarden von Dollar mit den Preisunterschieden für dieselben Kryptos, aber an verschiedenen Handelsplätzen.

Dieses Wissen wollen sie nun in die Kryptomärkte einbringen und deren Wachstum steuern. Da immer mehr institutionelle Anleger auf die hohen Renditen schielen, die sich bieten.

Top-Unternehmen operierten unter dem Radar

Die Hochfrequenz-Trader traten dem Kryptomarkt erstmals im Jahr 2017 bei. Damals erreichte der Bitcoin-Preis neue Höhen. Einige dieser Firmen blieben jedoch unter dem Radar. Sie hielten ihre Kryptogeschäfte geheim, während sie große Marktanteile anhäuften.

Laut JPMorgan waren die Top-Firmen der Wall Street für fast 80 % der Bitcoin-Preise verantwortlich, die an Kryptobörsen gesendet wurden.

Im Moment sind viele der Hochfrequenzfirmen sehr daran interessiert, im Namen institutioneller Anleger zu handeln. Aber sie wollen es außerhalb der Kryptobörsen machen. Sie dienen als Kanal für den Handel mit Krypto-Transaktionen, die oft nicht an einem einzigen Handelsplatz abgeglichen werden.

Das verschafft ihnen einen Vorteil im Wettbewerb mit erfahreneren Krypto-Handelsfirmen wie Bequant, B2C2, Genesis und anderen. Kurz gesagt, große Handelsunternehmen sind jetzt Spiel und bringen ihre Muskelkraft in die Kryptowelt.