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Nasdaq trifft Kryptovertreter und zeigt sich offen für Kryptowährungen als Anlageklasse

Nasdaq trifft Kryptovertreter und zeigt sich offen für Kryptowährungen als Anlageklasse

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis

Während sich Antragsteller von Bitcoin-ETFs weiter an der SEC abarbeiten, finden an anderer Stelle Gespräche hinter verschlossenen Türen statt. Die Nasdaq zeigt sich interessiert, Bitcoin und Co auf ihrem Weg zu mehr Legitimation zu unterstützen.

Die vergangene Woche war keine sehr gute für viele Bitcoin-Investoren. Zwar stieg der Kurs auf zwischenzeitlich über 8.000 US-Dollar, jedoch scheiterte ein weiterer prominenter Antrag auf einen Bitcoin-ETF an der SEC, wie Base58 berichtete. Der Weg zu mehr Legitimation für Kryptowährungen ist steinig.

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Nasdaq tifft sich mit Krypto- und Finanzbranche

Nicht alle stehen Kryptowährungen als Anlageklasse kritisch gegenüber. Die Nasdaq, die größte amerikansiche elektronische Börse, zum Beispiel nicht.

Diese zeigte sich bereits in der Vergangenheit offen für die virtuellen Währungen und stellt etwa einigen Kryptobörsen ihre Technologie zur Verfügung, darunter Gemini und SBI Virtual Currencies.

Wie Bloomberg berichtet, veranstaltete das Unternehmen Ende letzter Woche ein Treffen in geschlossener Gesellschaft mit Vertretern aus traditioneller Finanz- und Kryptobranche in Chicago, um zu diskutieren, was zu tun ist, um Kryptowährungen als Anlageklasse legitimieren lassen zu können. Auch die Winklevoss-Brüder sollen nach ihrem Rückschlag letzte Woche stellvertretend für ihre Exchange Gemini an dem Treffen teilgenommen haben.

Nasdaq sieht mehr Regulierungsbedarf auf dem Kryptomarkt, bleibt aber offen für Kryptowährungen

Ein Grund für die wiederholte Ablehnung von ETF-Anträgen durch die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC ist immer wieder der Hinweis auf fehlende Regulierung am Markt.

Auch die Nasdaq sieht hier Handlungsbedarf, gegenüber CNBC äußerte sich Adena Friedman, Geschäftsführerin der Nasdaq, zu der Überlegung, langfristig eine Kryptobörse zu werden. Eine solche Entscheidung warte jedoch auf einen regulierten Markt. „Aufgrund seiner Geschichte von Illiquidität, Diebstahl, Betrug und dem Fehlen von Sorgerechtsdiensten“ tue sich die Wall Street noch schwer, sich Kryptowährungen gegenüber zu öffnen, vermutet Bloomberg.

Die Partnerschaften und Gespräche der Nasdaq mit bestehenden Kryptobörsen und anderen Vertretern der Krytowelt setzen jedoch klare Zeichen der Unterstützung, nicht zuletzt auf Grund eines vertrauenswürdigen Rufes der Börse in der traditionellen amerikanischen Finanzwelt.

Das Treffen in der letzten Woche soll nicht das letzte dieser Art gewesen sein, man hoffe auf einen ständigen Dialog.

[Bild: Goran Vrhovac/ Shutterstock]