Totgesagte leben länger – die Zukunft von Bitcoin (BTC) ist wohl das am häufigsten diskutierte Thema in der Krypto-Community. Mit Bitcoin kommt und fällt der Erfolg des gesamten Markts. Nachdem Bitcoin bereits 371 Mal als „tot“ erklärt wurde, könnte das kommende Jahr nun das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Bitcoin sein. Denn immer wenn es Versuche gab, die Nummer 1 der Kryptowährungen zu entthronen, kehrte BTC mit neuer Stärke aus einer Abwärtsspirale zurück.

Wir möchten uns daher im heutigen Artikel zunächst 3 Gründe (abseits von Chart-Analysen) anschauen, warum die Zukunft von Bitcoin positiv ist und 2020 ein sehr gutes Jahr werden kann. Let’s go!

Grund 1: Das bevorstehende Bitcoin Halving

Eines der am meisten erwarteten Ereignisse wird am 17. Mai 2020 stattfinden – das Bitcoin Halving. Denn nach diesem Event wird die Belohnung, die Miner für das Schürfen neuer Blöcke erhalten, um die Hälfte reduziert – damit ergibt sich eine direkte Auswirkung auf das Angebot von Bitcoin.

Denn mit dem Halving wird die Geschwindigkeit, mit der Bitcoin „produziert“ werden, halbiert, sodass auch die Menge an neuen Bitcoin, die auf den Markt fließen können, drastisch reduziert wird. Das bevorstehende Halving wird damit das dritte in der Geschichte von Bitcoin sein und den Block-Reward von Anfangs 50, zwischenzeitlich 25 und aktuell 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro Block reduzieren.

Wir von CryptoMonday haben in einigen Artikeln bereits mehrfach über das Thema Halving und dessen Auswirkungen auf den Preis berichtet. Denn die Auswirkung auf den Preis lässt sich schön erklären, wenn man grundsätzliche ökonomische Regeln kennt. So wird der Preis immer als Ergebnis von Angebot und Nachfrage betrachtet; und so ist es logisch, dass, wenn das Angebot eines Vermögenswertes abnimmt, während die Nachfrage zumindest gleich bleibt, sein Preis steigen muss.

(Eine andere interessante Theorie zur Bewertung von Vermögenswerten ist hierbei die Stock-Flow-Theorie.)

Grund 2: Bitcoin und Gold – Store of Value

Der klassische Finanzmarkt steht unter Druck. Dieser Fakt wird durch zahlreiche Daten und Analysen belegt – im Folgenden möchte ich nur einige dieser Aspekte nennen:

  • die weltweite Schuldenlast pro Kopf ist so hoch wie noch nie.
  • Die Rendite für 10-Jährige Deutsche Staatsanleihen liegt bei -0,71%.
  • Die Zeiten der Niedrigzinspolitik sind noch lange nicht am Ende.
  • Aktuelle Konjunkturdaten zeigen Auftragsrückgänge und Wachstumseinbußen
  • Italien steht wirtschaftlich und politisch vor einer Bewährungsprobe.
  • Immer häufiger wird in die Unabhängigkeit der Notenbanken eingegriffen (USA und Türkei)
  • Der Handels- und Währungskonflikt zwischen China und den USA belastet die Börsen zusätzlich und treibt Anleger vermehrt in Bitcoin.
  • Populistische Bewegungen werden immer stärker und generell hat man den Eindruck als sei Vernunft keine „geschätzte“ Eigenschaft mehr.
  • Das Brexit-Problem ist nach wie vor ungelöst und die Chance auf einen ungeordneten Brexit höher denn je.
  • Argentinien kämpft mit wirtschaftlichen Problemen. Der argentinische Pesos verlor allein in der letzten Woche rund 25% an Wert gegenüber dem Euro.
  • Sowohl der Deutsche Leitindex (DAX) als auch der Dow Jones haben im letzten Monat knapp 7% an Wert verloren.

Und während alle diese Faktoren dazu geführt haben, dass der letzte Monat ein eher „turbulenter“ Börsenmonat war, sieht man, dass Gold einen neuen 6-Jahres Höchststand erreicht hat. Gold, die ultimative Absicherung an der Börse, ist also so gefragt wie seit langem nicht mehr.

Immer mehr Branchenexperten und Markt-Analytiker raten jetzt dazu, Bitcoin in das Portfolio aufzunehmen, da es sich um einen Vermögenswert handelt, der nicht nur ähnliche Eigenschaften zu Gold aufweist, sondern auch unkorreliert mit dem traditionellen Markt ist – ein wahrlicher Store of Value und Safe Haven.

Grund 3: Facebook’s Libra Coin und die damit verbundene Kontroverse

Facebook’s Libra Coin – die eigene Kryptowährung von Facebook ist die erste Digitalwährung, die von einem Konzern mit globaler Reichweite und Macht eingeführt wurde. Als Facebook Libra zum ersten Mal ankündigte, gab es einiges an Aufruhr und viele Diskussionen innerhalb der Community. Auch wenn Libra (und dessen Umsetzung) in der Szene äußerst umstritten sind, ist es offensichtlich, dass mit Libra enorm viel Aufmerksamkeit auf Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen gelenkt wurde.

Anders formuliert: Libra hat einen (wichtigen?) Teil dazu beigetragen, den „Massenmedien“ und der Gesellschaft zu zeigen, dass Kryptowährungen gekommen sind, um zu bleiben. Kryptowährungen sind kein Hirngespinst, sondern eine wirkliche technische, politische und wirtschaftliche Innovation.

Nun soll Libra offiziell 2020 eingeführt werden, sodass davon auszugehen ist, dass im Zuge der Einführung auch vermehrt die Augen auf Bitcoin und Co. gerichtet werden. Eine Sache, die Libra ebenso bestens geschafft hat, ist die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich zu ziehen.

So haben wir bereits ausführlich darüber berichtet, dass es zur Libra-Thematik mehrere Anhörungen im US-Kongress gab. Auch andere Länder haben sich bereits zu Libra und Kryptowährungen im Allgemeinen geäußert. Während manche die Chance nutzen wollen, klare Regelungen und somit positive Regulatorik zu etablieren, verschränken andere (wie beispielsweise unser werter Bundesfinanzminister) die Arme und wollen Währungen wie Libra direkt verbieten.


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Inflation, Adoption der Massen und Knappheit sind weitere Faktoren

Im zweiten Teil dieser Artikelreihe, der am Montag erscheinen wird, beleuchten wir die Aspekte Inflation, Adoption der Massen und Knappheit. Denn diese drei sind weitere wichtige Faktoren, die dazu beitragen können, dass Bitcoin 2020 das beste Jahr seiner Geschichte erfahren wird. Es bleibt also spannend!

Wie denkst du über das kommende Jahr und dessen Auswirkung auf Bitcoin? Kannst du dir vorstellen, dass BTC nächstes Jahr sein erfolgreichstes Jahr haben wird? Komm in unseren Telegram Chat und tausche dich mit den Experten und der Community aus. Abonniere zusätzlich unseren News Kanal, um keine News mehr zu verpassen.

[Bildquelle: Shutterstock]
QUELLEcryptopotato.com
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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