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Wie kann man Geld sparen? Beste Spartipps 2022

Zuletzt aktualisiert am 14th Nov 2022
Hinweis

In Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern der Welt, erreicht die Inflation derzeit neue Höchstwerte. Wer vorher etwas Geld zur Seite legen konnte, ist in solch schwierigen finanziellen Zeiten klar im Vorteil. Für viele stellt sich allerdings die Frage: Wie kann man Geld sparen und ist das überhaupt in diesen Zeiten noch möglich? In diesem Artikel verraten wir dir unsere besten Spartipps 2022 und wie ein Bitcoin-Sparbuch funktioniert.

Wie kann man Geld sparen?

Kleine Veränderungen reichen meist schon aus, damit am Ende des Monats noch etwas Geld übrig bleibt. Dabei gibt es viele unterschiedliche Sparmöglichkeiten. Auf einige werden wir in diesem Artikel näher eingehen. Den wichtigsten Schritt zum Geld sparen hast du aber bereits getan: Du hast dir die Frage gestellt, wie man am besten Geld sparen kann. Um Geld sparen zu können, ist es zunächst wichtig, sich ganz bewusst mit den eigenen Finanzen zu befassen und sich einen Überblick zu verschaffen. Denn ein bewusster Umgang mit dem eigenen Geld ist das A und O.

(Sparkasse)

Umschlagmethode vs. Spar-App: Apps können dabei helfen, monatlich bis zu 50% zu sparen.

Einer der beliebtesten Geldspartipps ist die sogenannte Umschlagmethode. Bei der Umschlagmethode verteilt man zu Beginn jedes Monats das verfügbare Geld in verschiedene Umschläge. Jeder Umschlag entspricht dabei einem anderen Verwendungszweck. So hast du immer einen Überblick darüber, wie viel Geld dir für die verschiedenen Bereiche noch zur Verfügung steht und wie viel du bereits ausgegeben hast.

Wer lieber einen digitalen Überblick über seine Finanzen hat, kann auf Apps wie Money Manager zurückgreifen. Du gibst dort deine Einnahmen und Ausgaben ein und hast damit ohne viel Aufwand all deine Einnahmen und Ausgaben immer im Blick. Der Vorteil einer solchen App ist, dass diese App automatisch Statistiken erstellt, sodass du genau sehen kannst, wo du wie viel ausgegeben hast. Du kannst so deine Ausgaben besser planen und siehst sofort, wenn du für einen bestimmten Bereich zu viel Geld ausgibst. Wir können bereits aus eigener Erfahrung sagen, dass du durch die Nutzung der App bis zu 50% monatlich sparen kannst! Solche Spar-Apps gehören definitiv in die Kategorie: Extrem Geld sparen Tipps.

(N26, N26)

Rund 20% deines Einkommens solltest du monatlich auf die Seite legen.

Zu den weiteren Tipps um Geld zu sparen ist die 50-30-20-Methode. Bei dieser Methode nutzt du 50% deines Einkommens, um deine monatlichen Fixkosten wie etwa Miete und Versicherungen zu zahlen und die Kosten für Lebensmittel und Benzin zu decken. Für Freizeit und private Wünsche planst du 30% ein. Von diesem Budget kannst du beispielsweise Kleidung shoppen, in den Zoo oder ins Kino gehen. Bleiben also noch 20% vom Einkommen übrig. Die verbleibende Summe legst du zum Sparen auf die Seite. Wenn du ein festes monatliches Einkommen hast, lohnt es sich, den Sparvorgang zu automatisieren und das Geld auf ein zusätzliches Konto zu überweisen. Die 50-30-20-Methode eignet sich auch zum Sparen mit wenig Geld.

(Chip)

70% unserer Ausgaben geben wir für Wohnen, Energie, Lebensmittel und Verkehr aus.

Mit den richtigen Spartipps im Alltag lässt sich einiges an Geld sparen. In den vergangenen Monaten sind die Energiepreise in Deutschland geradezu explodiert. Die beiden wichtigsten Spartipps 2022 sind daher: Richtig Heizen, Strom und Benzin sparen. Die Raumtemperatur zu senken (umso mehr in wenig genutzten Räumen) bringt für jedes Grad weniger eine Ersparnis von 6%. Wenn du also die Raumtemperatur in einem kaum genutzten Raum von 23 Grad auf 18 Grad senken würdest, wäre das bereits eine Ersparnis von 30%! Zudem solltest du bei den steigenden Benzinpreisen unnötige Autofahrten vermeiden.

(Statista, Stuttgarter Nachrichten)

Geld sparen - Tipps und Tricks beim Einkaufen

Achte bei deinem Einkauf bewusst auf Angebotspreise und plane deinen Wochen- oder Monatseinkauf dementsprechend im Voraus. Schreibe dir zusätzlich eine Einkaufsliste, in der du immer einträgst, was du beim nächsten Einkauf brauchst. Kaufe nur das, was du auch wirklich brauchst und gehe nicht hungrig einkaufen. Denn das Ziel ist es, so wenig Geld wie möglich für unnötige Dinge auszugeben.

Halte deine Kryptowährungen mindestens ein Jahr und spare so Steuern.

Auch bei den Steuern kannst du ordentlich Geld sparen. Wenn du in Kryptowährungen investiert hast, solltest du diese mindestens für 1 Jahr halten. Denn nach dieser Haltedauer sind alle Gewinn aus dem Verkauf deiner Kryptos steuerfrei. Verkaufst du die Coins allerdings vor dieser Frist, musst du sie in Höhe der jeweiligen Einkommenssteuer versteuern. Es gibt jedoch einen Freibetrag von 600 Euro - auf einen Gewinn in der Höhe musst du auch dann keine Steuern zahlen.

Bei der freiwilligen Abgabe einer Steuererklärung kannst du ebenfalls Geld sparen. Hier ist die Abgabefrist deutlich länger als bei der Pflichtabgabe. Du kannst die freiwillige Steuererklärung für die letzten 4 Jahre nachträglich abgeben. Das Beste dabei ist: Das Finanzamt ist dazu verpflichtet, Zinsen auf deine Rückerstattung zu zahlen. Und das bereits ab dem 15. Monat nach Ablauf des Steuerjahres. Die Zinsen betragen 1,8% im Jahr (0,15% im Monat). Früher (vor 2019) waren es sogar noch 6% im Jahr gewesen. Die Frist bei der Pflichtabgabe liegt allerdings bei 7 Monaten, wodurch dieser Spar-Trick nur bei der freiwilligen Abgabe funktioniert.

(Taxfix, WirtschaftsWoche)

Beim Bitcoin-Sparbuch sind bis zu 4% Zinsen möglich.

Die Krypto-Bank Bitwala stellte als erste Bank ein sogenanntes Bitcoin-Sparbuch vor. Damit können Nutzer monatlich Bitcoin sparen und gleichzeitig Renditen erhalten. Um mit den gesparten Bitcoins zusätzliches Geld zu verdienen und ein passives Einkommen zu erzeugen, können Kunden ihre Coins beim Anbieter Celsius Network hinterlegen. Das Netzwerk wiederum verleiht die Bitcoins. Für den Verleih deiner Bitcoins erhältst du im Gegenzug bis zu 4% Zinsen. Allerdings ist das Bitcoin-Sparbuch derzeit noch relativ unsicher, da eine Einlagensicherung fehlt und die Rendite sowie deine Kryptos von dem Erfolg von Celsius abhängen.

Ohnehin macht es viel mehr Sinn, Bitcoin in einer Bitcoin-Wallet sicher als Anlagewert aufzubewahren und von einem langfristigen Kursanstieg zu profitieren. Der erste Wechselkurs von Bitcoin lag bei 0,07 US-Dollar (2009). Der aktuelle Kurs (Stand: 27.10.2022) liegt bei 20.592 US-Dollar. Aufs Jahr umgerechnet hättest du also knapp 1,3 Millionen Prozent Gewinn pro Jahr gemacht! Selbst wenn du vor 5 Jahren bei einem Preis von 7400 US-Dollar eingestiegen wärst, hättest du immer noch einen hervorragenden jährlichen Gewinn von 36%.

(Handelsblatt)

Zinsen für Spareinlagen auf herkömmlichen Konten sind von 4,4% auf 0,1% gesunken.

Die Zinssätze für Spareinlagen sind momentan so niedrig wie nie zuvor. Bei der Gefa Bank gibt es mit 0,5% derzeit die höchsten Sparbuchzinsen. Dieser Zinssatz liegt weit über dem Durchschnitt anderer Banken, der in den vergangenen 50 Jahren deutlich gesunken ist. 1975 etwa lagen die Zinssätze noch bei 4,4%. Bis zum Jahr 2002 fielen die Zinsen auf 1%. Nach einer kurzen Erholung auf 2,3% legten die Kurse eine erneute Talfahrt hin und befinden sich heute mit durchschnittlich 0,1% auf dem tiefsten Stand seit einem halben Jahrhundert.

Die deutschen Bürger sind im internationalen Vergleich trotz der niedrigen Zinsen sehr konservative Anleger geblieben. 42% haben ihr Erspartes einfach auf dem Girokonto herumliegen und 35% auf einem klassischen Sparbuch. Kryptowährungen wie Bitcoin haben bewiesen, dass sie langfristig als Geldanlage extrem hohe Gewinne bringen können. Dieses Potenzial wird jedoch bisher in Deutschland nicht in einem nennenswerten Umfang genutzt. Dies könnte sich jedoch ändern, wenn es auf ein Sparbuch Negativzinsen oder Nullzinsen geben sollte.

(Handelsblatt, Statista, Statista)

Im Schnitt bewahren die Deutschen 1.364 Euro zu Hause auf.

Neben geeigneten Methoden zum Geldsparen ist es auch wichtig, sich zu überlegen, wo man das gesparte Geld aufbewahrt. Der sicherste Ort für Geld und Wertsachen ist laut der Polizei ein Tresor oder ein Bankschließfach. Doch noch immer bewahren viele Deutsche ihr Geld einfach zu Hause auf. Die Verstecke sind dabei durchaus kreativ: eingefrorene Suppe, Steckdosensafe oder eine Packung Mehl. Sinnvoller ist es jedoch, das Geld auf die Bank zu bringen. Zwar sind die Zinsen derzeit sehr niedrig, aber das ist immer noch besser als gar nichts. Denn zuhause liegt das Gesparte nur herum und ist nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro geschützt.

(Allianz, Bundesbank)

Fazit: Schnell Geld sparen - schwieriger geworden aber immer noch möglich

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, wie sie in Zeiten galoppierender Inflation überhaupt noch Geld sparen können. Geld sparen war in Deutschland immer ein wichtiges und aktuelles Thema. Durch die steigenden Preise (vor allem Energiepreise) wird es immer schwieriger, im Alltag zu sparen. Mit einigen sinnvollen Spartipps kannst du aber aus wenig Geld viel machen. Wir sind in diesem Artikel auf die wichtigsten Spartipps 2022 eingegangen, jedoch gibt es noch viele weitere kleine simple Tipps zum Geldsparen im Alltag, welche zusammengenommen jährlich eine große Ersparnis bringen können:

  • Immer das Licht beim Verlassen des Raumes ausschalten

  • Kaufe nicht unnötig neue Kleidung, sondern räume deinen Kleiderschrank aus und du wirst verwundert sein, wie viel du von deiner Kleidung seit Jahren nicht getragen hast

  • Standby-Modus abschalten (Stecker ziehen), da Standby für 8% der Stromkosten verantwortlich ist

Dies sind nur einige Beispiele, aber wenn du erst mal ein Auge dafür bekommst, wirst du einen guten Überblick über deine Ausgaben haben. Du wirst dann an jeder Ecke selbst weitere Möglichkeiten finden, wie du deine Ausgaben weiter senken kannst. Nutze dafür auch die hilfreichen Spar-Apps. Wenn du übrigens öfter Geld ins Ausland oder aus dem Ausland nach Deutschland überweist, lohnt sich außerdem ein Vergleich der Geldtransferanbieter. So kannst du zusätzlich Gebühren sparen. Du merkst wahrscheinlich schon: Es gibt viel mehr Möglichkeiten zum Geldsparen, als man auf den ersten Blick denken könnte.

(co2online)

Quellen:

Vanessa Finkler

Vanessa Finkler

Nach ihrem Masterabschluss im Bereich Translation hat sich Vanessa als Übersetzerin und Autorin selbstständig gemacht. Da sie sich bereits seit einigen Jahren in ihrer Freizeit viel mit dem Kryptospace auseinandersetzt übersetzt und schreibt sie am liebsten Texte über Kryptowährungen. Darüber hinaus schreibt Vanessa auch Statistik-Artikel und Berichte über erneuerbare Energien und E-Mobilität.