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Was ist Krypto-Arbitrage?

Zuletzt aktualisiert am 30th May 2022
Hinweis

Arbitrage ist eine Handelsstrategie, bei der Trader leichte Preisunterschiede zwischen mehreren Handelsplattformen ausnutzen. Wenn es um Krypto-Handel geht, wird eine Kryptowährung an einer Kryptobörse gekauft und an einer anderen zu einem höheren Preis verkauft.

Das macht es einem "Arbitrageur" möglich, bei jedem Trade kleine Gewinne zu erzielen, die wenig bis gar kein Risiko beinhalten. Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist, dass du kein tiefgreifendes Wissen über den Handel oder über die Blockchain-Technologie brauchst, um mit Krypto-Arbitrage Geld zu verdienen.

Dieser Leitfaden enthält alles, was du über Kryptowährungsarbitrage wissen musst. Wir gehen auf die verschiedenen Handelsstrategien und die besten Kryptobörsen im Jahr 2022 ein.

Was genau ist Arbitrage Trading?

Der Arbitrage-Handel war schon lange vor dem Aufkommen des Krypto-Marktes eine sehr erfolgreiche Strategie. Doch in der Krypto-Szene scheint es noch viel Potenzial dieser Handelsstrategie zu geben. Das könnte an der hohen Volatilität der Kryptowährungen liegen, die den Anlegern mehr Möglichkeiten zum Geldverdienen bietet.

Im Vergleich zu den traditionellen Finanzmärkten neigen Kryptowährungen dazu, im Preis stark zu schwanken. Das eröffnet mehr Möglichkeiten und Preisdiskrepanzen zwischen den Kryptobörsen. Ein Trader muss lediglich einen Wertunterschied zwischen zwei oder mehreren Kryptobörsen feststellen und eine Reihe von Trades ausführen. Darüber hinaus haben Entwickler Handelsbots entwickelt, die diesen Prozess für Investoren übernehmen, was zu schnelleren Transaktionen und höheren Gewinnen führt.

Zum Beispiel: Nehmen wir an, dass Bitcoin auf Binance 70.000 US-Dollar und auf Coinbase 72.000 US-Dollar wert ist. In diesem Fall kannst du den Coin auf Binance kaufen und ihn auf Coinbase mit einem Gewinn von 2.000 US-Dollar verkaufen.

Beste Krypto-Plattformen für Krypto-Arbitrage

Die Auswahl der perfekten Kryptobörsen und Broker für den Arbitrage-Handel ist ein wichtiger Schritt auf deinem Weg zur Investition. Das ist deshalb so wichtig, weil du ein übersichtliches System schaffen willst, das auf allen Plattformen gut zusammenarbeitet. Die Kryptobörsen sollten schnelle Auszahlungszeiten, transparente Gebührenstrukturen und mehrere Handelspaare anbieten. Deshalb haben wir den Markt untersucht und einige tolle Optionen für Arbitrage-Trading gefunden.

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Plus500
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2
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5
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9
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Warum sind die Preise an Kryptobörsen unterschiedlich?

Zentralisierte Kryptobörsen (CEX)

An zentralisierten Kryptobörsen (Centralized Exchanges, CEX) hängt das davon ab, welches Gebot zuletzt im Orderbuch stand. Der letzte Preis, zu dem ein Trader eine Kryptowährung kauft oder verkauft, gilt also als Echtzeitwert.

Wenn zum Beispiel die letzte Order für Bitcoins bei 70.000 US-Dollar liegt, dann ist das vorerst der Preis. Wenn ein Anleger jedoch für 72.000 US-Dollar Bitcoin kauft, steigt der Wert des Bitcoins um 2.000 US-Dollar. Zentralisierte Börsen haben selten exakte Preise für ihre Coins, daher wirst du immer eine kleine oder große Diskrepanz zwischen den Krypto-Plattformen finden.

Dezentralisierte Kryptobörsen (DEX)

Dezentralisierte Kryptobörsen (Decentralized Exchanges, DEX) verwenden eine andere Methode zur Preisbildung für Kryptowährungen als zentralisierte Plattformen. Das System nennt sich "Automated Market Maker", das sich direkt auf Krypto-Trader verlässt, um die Preise genau so zu halten, wie sie an den Kryptobörsen angezeigt werden.

Anstelle eines Orderbuchsystems verwenden DEX-Bösen Liquiditätspools, um den Wert eines Tokens zu ermitteln. Für jedes Krypto-Handelspaar muss ein eigener Pool eingerichtet werden. Zum Beispiel muss ein Anleger, der Tether gegen Bitcoin handeln möchte, einen USDT/BTC-Liquiditätspool erstellen oder mit der dezentralisierten Kryptobörse verknüpfen.

Der Vorteil dieses Systems ist, dass Trader nicht auf eine Gegenpartei (einen Verkäufer oder Käufer) warten müssen, um die Transaktion abzuschließen. Wenn ein Anleger also BTC aus dem USDT/BTC-Pool kaufen möchte, muss er USDT hinzufügen, um BTC zu entfernen. Danach hat sich das Verhältnis der Token geändert, und das Protokoll senkt automatisch den Preis von Bitcoins. Das ist der Punkt, an dem Anleger am Arbitrage-Kryptohandel teilnehmen können: Wenn der Preis an einer Kryptobörse fällt, an einer anderen aber gleich bleibt.

Arten von Arbitrage-Strategien für Kryptowährungen

Investoren haben drei Handelsstrategien, die sie bei der Arbitrage einsetzen können. Analysieren wir, wie sie im Detail funktionieren.

  • Dreiecksarbitrage: Auch als Triangulare Arbitrage oder Cross-Currency-Arbitrage bekannt, handelt es sich um eine Trading-Strategie, bei der man Geld "in einer Schleife" handelt, um aus einer Preisdiskrepanz von einem oder zwei Coins Kapital zu schlagen. Zum Beispiel kannst du mit Bitcoin beginnen und ein paar andere Kryptowährungen handeln, um am Ende wieder bei Bitcoin zu landen und die Schleife zu beenden. Die Strategie könnte zum Beispiel wie folgt aussehen: BTC/ADA -> ADA/ETH -> ETH/BTC.

  • Cross-Exchange-Arbitrage: Das ist die einfachste Form des Arbitrage-Handels, sie wird auch als Ausgleichsarbitrage bezeichnet. Dabei kaufst du einen Coin an einer Kryptobörse und verkaufst ihn an einer anderen, um einen Gewinn zu erzielen.

  • Geographische Arbitrage: Das ist eine weitere börsenübergreifende Strategie. Der Unterschied besteht darin, dass die Kryptobörsen in verschiedenen Regionen angesiedelt sind, so dass du von Angebot und Nachfrage nach bestimmten Coins profitieren kannst. Zum Beispiel kann es sein, dass in Amerika gerade viele Bitcoin verkaufen wollen und in Europa zum gleichen Zeitpunkt eine hohe Nachfrage danach besteht. Daher kannst du die BTC an eine europäische Bitcoin-Börse überweisen und sie zu einem höheren Preis verkaufen.

Warum ist Crypto-Arbitrage eine risikoarme Strategie?

Anders als Day-Trader müssen sich Arbitrageure nicht auf die Vorhersage der Zukunft verlassen, um einen Gewinn zu erzielen. Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, Möglichkeiten auf dem Markt zu erkennen und sie zu nutzen. Mit Arbitrage können Anleger ihre Gewinne im Voraus berechnen und so das Risiko reduzieren, bevor sie einen Handelsauftrag ausführen.

Außerdem können Trader mit Arbitrage Transaktionen innerhalb von Sekunden oder Minuten abschließen und so die Zeit, in der ihre Position live ist, limitieren. Dieser kontinuierliche Fluss von Trades mittels Arbitrage minimiert potenzielle Verluste, während gleichzeitig die besten Preise für Kryptowährungen erzielt werden. Blitzartige Kurseinbrüche können sich jedoch negativ auf die Gewinne auswirken und dazu führen, dass Investoren ihre Positionen halten müssen, bis der Wert wieder steigt.

Risiken im Zusammenhang mit Krypto-Arbitrage-Handel

Mehrere Faktoren können die Chancen eines Arbitrageurs schmälern, Geld zu verdienen. Obwohl die Handelsstrategie ein geringes Risiko birgt, sind die Gewinne im Vergleich zu anderen Methoden eher unterdurchschnittlich. Daher müssen Arbitrageure ein hohes Volumen an Trades generieren, um große Gewinne zu erzielen. Sehen wir uns an, was die Gewinne bei dieser Handelsstrategie beeinflussen kann.

Timing

Der Krypto-Handel ist in hohem Maße vom Zeitpunkt abhängig. Wenn mehrere Trader eine Gelegenheit für einen bestimmten Vermögenswert erkennen, verschwindet der Preisunterschied zwischen den Kryptobörsen schnell.

Die meisten Trader legen Alarme fest, um einen First Mover-Vorteil zu haben. Es gibt jedoch oft nicht genug Zeit, um den Trade auszuführen und den größten Gewinn zu erzielen. Das liegt daran, weil die Trading-Bots immer fortschrittlicher werden und Tausende von Trades pro Sekunde ausführen können, was es schwierig macht, mit einem praktischen Ansatz Gewinne zu erzielen.

Gebühren

Je nach Arbitrage-Strategie fallen verschiedene Gebühren an. Zum Beispiel musst du beim Arbitrage-Trading auf verschiedenen Börsen jedes mal Handelskosten bezahlen. Je nach Gebührenstruktur der Kryptobörsen können sich diese Kosten summieren und die Gewinne reduzieren.

Sicherheitsrisiko

Da du auf mehrere Kryptobörsen Konten eröffnen und Geld einzahlen musst, bist du anfällig für Exit-Betrug und Hacker-Angriffe. Ein Exit-Betrug liegt vor, wenn ein Unternehmen plötzlich seinen Betrieb einstellt und das Geld der Kunden stiehlt. Deshalb ist es ratsam, nur regulierte Plattformen zu nutzen und jeden Anbieter gründlich zu recherchieren, bevor du dich registrierst. Du kannst auch unsere Liste der Krypto-Plattformen auf dieser Seite nutzen - es sind ausschließlich geprüfte und vertrauenswürdige Anbieter.

Plötzliche Markt-Abstürze

Der Kryptomarkt ist sehr volatil, daher sind plötzliche Kurseinbrüche keine Seltenheit. Leider kann eine plötzliche Preisänderung durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, zum Beispiel durch schreckliche Nachrichten aus der Welt, neue Krypto-Gesetze oder durch Investoren, die ihre Gewinne verkaufen. Deshalb kann es passieren, dass du einen Coin kaufst, dieser einen plötzlichen Kurseinbruch erlebt und du am Ende Geld verlierst, wenn du wieder verkaufst. In diesem Fall bleibt dir nichts anderes übrig, als zu warten, bis der Preis wieder steigt.

Fazit

Damit ist unser Leitfaden zur Krypto-Arbitrage abgeschlossen. Einfach ausgedrückt bedeutet Arbitrage, dass du eine Kryptowährung an einer Kryptobörse billiger kaufst und an einer anderen zu einem höheren Preis verkaufst. Es ist eine sichere Anlagestrategie, denn du verlässt dich nicht darauf, wie sich der Markt entwickeln wird. Stattdessen konzentrierst du dich darauf, Diskrepanzen zwischen Krypto-Plattformen zu finden und aus den Unterschieden Kapital zu schlagen.

Außerdem gibt es mehrere Arbitrage-Investitionsstrategien, die du anwenden kannst, zum Beispiel die geographische, die triangulare oder die Cross-Exchange-Arbitrage. Sie sind leicht zu erlernen, und in vielen Fällen kannst du einen Bot wie Bitprime Gold nutzen, der den Handel für dich übernimmt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Arten von Krypto-Arbitrage gibt es?
Ist Kryptowährungs-Arbitrage riskant?
Ist Arbitrage profitabel?
Wie hoch sind die Gebühren für Krypto-Arbitrage?
Joshua Sherrard-Bewhay

Joshua Sherrard-Bewhay

Josh ist ein technischer Redakteur für Finanzen und Blockchain mit Erfahrung in Projektdesign, Beratung und Berichterstattung. Er ist erfahren in Whitepaper-Design, Blog-Erstellung und freiberuflichem Journalismus. Seine akademischen Qualifikationen liegen in Internationalen Beziehungen, Umweltgesetzgebung und Völkerrecht. In seiner Freizeit arbeitet er als Nachhaltigkeitsanalyst für ein FinTech-Startup Oxari und als privater Englischlehrer."