Blockchain Regulierung ist ein wichtiges Thema in der Bitcoin Szene: Nun haben sich drei verschiedene Zonen neu positioniert. Europa, die USA und China haben Bitcoin, Blockchain und Digitalwährungen zu ihrem Fokus erklärt. Was genau die verschiedene Ansichten und Vorhaben der drei größten Wirtschaftszonen der Welt bzgl. Bitcoin & Co. sind, erfährst du in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis:

USA plant härtere Regulierung
Europa sieht Krypto und Bitcoin als „Systemrisiko“
China startet bald mit dem digitalen Yuan

USA plant härtere Regulierung vor allem bei Krypto

Die Securities and Exchange Commission (SEC), die amerikanische Finanz-Regulierungsbehörde, hat ihre Schwerpunkte für das Jahr 2020 bekannt gegeben. Dabei sollen Blockchain und Kryptowährungen im Mittelpunkt stehen. Die SEC möchte dahingehend vor allem Investoren schützen, die Marktintegrität gewährleisten und eine verantwortungsvolle Kapitalbildung unterstützen. Wie die SEC diese drei Grundsätze schon auf den Telegram Token GRAM angewendet hat und damit eines der interessantesten Blockchainprojekte frühzeitig beendete, kannst du hier nachlesen.

Die SEC hat verkündet, dass sie Risiken identifizieren und überwachen möchte, die Praktiken der Blockchain Branche verbessern will und Fehlverhalten härter verfolgen wird. Die amerikanischen Regulierungsbehörden gelten allgemein als sehr streng, insbesondere gegenüber Blockchain und Krypto. Im Zuge dessen hat auch die bekannte Bitcoin Börse Binance sich erst aus dem US-Markt zurück gezogen, um später mit einer eigens regulierten Zweigstelle neu in den Markt einzusteigen.


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SEC gesteht Blockchain besondere Aufmerksamkeit zu

Die SEC erkläre, dass die Fortschritte in den Finanztechnologien, besonders der digitalen Vermögenswerte, „ständige Aufmerksamkeit und Überprüfung verdienen“. Außerdem fand die SEC heraus, dass:

„der Markt für digitale Vermögenswerte rasch gewachsen ist und verschiedene Risiken birgt, auch für Kleinanleger, die die Unterschiede zwischen diesen Vermögenswerten und traditionelleren Produkten möglicherweise nicht ausreichend verstehen“

So weit, so interessant. Grundsätzlich ist es natürlich gut, das die Regulierungsbehörden endlich verstehen, wie wichtig die Regulierung von Blockchain und Krypto. ist. Hinsichtlich der vielen SCAM-Projekte, die sich mit den Buzzwords ‚Blockchain‘, ‚DeFi‚ oder ‚Kryptowährung‘ schmücken, sollte die SEC wirklich härter durchgreifen. Doch wie immer hat das Schwert zwei Schneiden: Je mehr die SEC die Regulierungsschlinge zuzieht, desto schwieriger haben es auch die guten Projekte wie Telegrams GRAM bzw. TON.

Besonders im Fokus der SEC sind außerdem sogenannte „Robo-Advisor“. Das sind registrierte Anlageberater, die den Kunden über automatisierte Anlageinstrumente und Tradingplattformen Dienstleistungen anbieten. Die Künstliche Intelligenz scheint auch im Finanzbereich weiter auf dem Vormarsch zu sein und deswegen benötigt die Blockchain Industrie auch hier Regulierungen. Besonders aufpassen sollte man hier, wenn solche automatisierten Dienstleistungen über Social Media angeboten werden: Denn sehr oft versteckt hinter sogenannten „Trading Bots“ ein Schneeballsystem und damit ein SCAM. Ein Paradebeispiel für einen Scam ist beispielsweise dieser Trading Bot.

Europa sieht Blockchain und Bitcoin als „Systemrisiko“

Ähnlich wie die amerikanische Regulierungsbehörde, möchte sich auch die europäische ‚ESMA‘ auf die Schaffung eines „soliden Rechtsrahmens“ für Blockchain und Kryptowährungen konzentrieren. Die „European Securities and Markets Authority“ fordert außerdem dass sich EU-Marktteilnehmer der Risiken die durch Digitalisierung entstehen können bewusst sind und sich dementsprechend schützen.

Die Gefahren von Cyber-Bedrohungen für das gesamte Finanzsystem und ein solider Rechtsrahmen für Krypto-Assets rücken zunehmend in den Fokus der ESMA und den anderen europäischen Aufsichtsbehörden: dem Europäischen Ausschuss für Systemrisiken, der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Kommission.

Diese Formulierung ist hinsichtlich der genannten „Systemrisiken“ äußerst interessant. Die ESMA und andere Organe der EU sehen Blockchain und Kryptowährung als mögliches Systemrisiko. Zieht sich der blaue und sonnige Himmel, der über dem Halvingjahr 2020 steht nun mit dunklen Regulierungswolken zu? Wie immer können wir dies nicht genau abschätzen. Die Begeisterung der letzten großen Regulierungsentscheidung vor sechs Wochen haben wir alle noch im Hinterkopf. Dabei hatte die deutschen Bundesregierung als Reaktion auf die vierte Geldwäscherichtlinie die Verwahrung und den Handel von Krypto für Banken erlaubt.

Wollen wir hoffen, dass sich die EU für die richtigen Maßnahmen in der Kryptoregulation entscheidet und vor allem die Türen für Open Blockchain Projekte offen hält. Hinsichtlich Facebooks Libra haben die Regulierungsbehörden schnell und klar reagiert. Die Potentiale der Blockchain und der damit verbunden Transparenz könnten ein neues Zeitalter der Demokratie einläuten. Allerdings nur, wenn dieses Potential erkannt wird und mehr Demokratie von den Entscheidungsträgern gewünscht wird.


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China & der Blockchain Hype: Bald ein Digitaler Yuan

Auch die People Bank of China (PBoC) sieht die Blockchain als eine der wichtigsten politischen Prioritäten für das anstehende Jahr 2020. In der Jahreskonferenz in Peking stellte die PBoC klar, dass ihre Ambitionen auf dem Technologiegebiet Blockchain und FinTech zu dominieren, nicht abgerissen sind. Die Forschungen und Entwicklung in Richtung Digitalisierung und Blockchain soll weiter ausgebaut werden und gestärkt werden.

China ist außerdem immer näher am Start des digitalen Yuans. Lies dazu unseren letzten Artikel über den höchstwahrscheinlich zentralisierten Stable-Coin. Letzte Woche berichteten chinesische Medien, dass die Entwicklung des digitalen Yuan fast abgeschlossen sei und erste Tests bereits laufen würden. Wenn China wirklich allen 1,4 Milliarden Einwohnern eine digitale Währung zu Verfügung stellt, wäre dies bahnbrechend. Allerdings könnten damit auch noch stärkere Verbote für Bitcoin und andere Open Blockchain Projekte einhergehen, weil diese die Souveränität der kommunistischen Partei untergraben könnten.

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