Zu Beginn des Jahres startete der Bitcoin-Markt nur sehr langsam und kam kaum in die Gänge. Die Baisse des Vorjahres setzte sich fort und Bitcoin stagnierte in einem Seitwärtstrends zwischen rund 3.500 – 3.800 USD. Seit dem 1. April zeigte BTC jedoch wieder die ersten Lebenszeichen und startete eine beeindrucke Aufholdjagd.

Der heutige Artikel, der unter dem Motto „quo vadis, Bitcoin?“ steht, soll abseits von Chartanalysen einen Eindruck über die kommenden Ereignisse und Einflussfaktoren im Kryptomarkt vermitteln.

Wenn ihr unsere aktuelle Einschätzung zum Markt wissen wollt schaut gerne auf unsere neuestes Markt-Update:

Der Bitcoin Bullrun – Wie geht es weiter und was ist mit den Altcoins?

 

Bitcoin (BTC) Kurs: Wendepunkt beginnt am 1. April

Seit dem besagten 1. April stieg der Preis auf mehr als 5.000 Dollar und ist seitdem allmählich gestiegen, bis zu dem heutigen Punkt, an dem der Preis von einem Bitcoin bei etwa 12.300 Dollar liegt.

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Was bedeutet dies für die nächsten Jahre und die langfristige Zukunft von Bitcoin wenn man von einem zyklischen Verhalten der Investmentmärkte ausgeht?

Genau diesen Fragen widmen wir uns jetzt.

Bitcoins (BTC) Breakout als Ergebnis vieler Faktoren

Eine Reihe von Faktoren haben zum Bitcoin Preisausbruch und zur Umkehrung des Abwärtstrends (zu Beginn des Jahres auch noch gerne als Kryptowinter bezeichnet) beigetragen. Der jüngste und (wahrscheinlich) wichtigste Faktor im Hinblick auf die aktuelle positive Stimmung ist die Nachricht der bevorstehenden Kryptowährung Libra von Facebook.

Aufgrund der Tatsache, dass Facebook einer der weltweit führenden Technologie-Riesen ist, und so gut es nur geht dem „Mainstream“ entspricht, ist das Vertrauen gegenüber Kryptowährungen in den Massenmarkt eingedrungen.

So wurde auf der einen Seite zunehmend neues Kapital in den Markt gebracht und auf der anderen Seite viel Kapital von den Altcoins in Richtung Bitcoin abgezogen. Dies lässt sich besonders gut an der aktuellen Bitcoin-Dominanz von fast 63% erkennen – dies ist ein Wert, den es zuletzt im April 2017 und Januar 2018 gab.

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Bakkt und Bitcoin-ETF können weiteren Impuls geben

Zweitens bereitet sich die Firma Bakkt darauf vor, am 22. Juli mit den Beta-Tests an der ICE (Intercontinental Exchange) zu beginnen und wird als „ein offenes und reguliertes, globales Ökosystem für digitale Assets“ auftreten. Darüber hinaus sind eine Reihe von Berichten im Umlauf, die auf die Entwicklung von Bakkt Pay hinweisen. Bakkt Pay soll das hauseigene Wallet für digitale Assets werden. Bakkt ist einer der ersten großen Schritte, um der globalen Finanzindustrie einen effizienten und zuverlässigen Zugang zu den Kryptowährungsmärkten zu ermöglichen.

Neben Bakkt ist auch ein Bitcoin Exchange Traded Fund (Bitcoin ETF) ein weiteres lang ersehntes Vehikel für institutionelle Anleger, um in großem Stil in die Krypto-Asset-Märkte vordringen zu können.


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Bitcoins (BTC) Breakout als Ergebnis vieler Faktoren

Die SEC verschob sowohl die Bitwise als auch die VanEck/SolidX ETF-Vorschläge im März, wobei der VanEck/SolidX-Vorschlag im Mai erneut geprüft wurde. Die SEC verschob diesen jedoch erneut, damit die Regulierungsbehörde Kommentare und Meinungen aus der Öffentlichkeit einholen konnten.

Welche Kriterien noch erfüllt sein sollten, damit es zu einem Bitcoin-ETF kommt, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst: Bitcoin-ETF: Welche Hürden es noch zu überwinden gilt

Die Bedeutung eines SEC-gestützten Bitcoin-ETFs darf nicht unterschätzt werden. Indem sie nur einem der Vorschläge grünes Licht gibt, bringt die SEC die Welle ins Rollen. Denn damit wird die SEC nicht nur das offizielle „Go“ für institutionelle Investitionen in Kryptowährungen geben, sondern auch Sicherheit geben und somit den Grundstein legen, dass Geld von den viel größeren, traditionellen Investitionsmärkten mit mehreren Billionen Dollar auf der ganzen Welt in die Kryptomärkte fließt.

Bitcoin (BTC) Halving steht vor der Tür

Ein weiterer Punkt, der nicht zu vergessen ist: das mit Spannung erwartete Bitcoin-Halving soll im nächsten Jahr erfolgen. Das Bitcoin-Halvening tritt im Schnitt alle 4 Jahre ein – genauer gesagt alle 210.000 Blöcke. Dabei wird die Belohnung beim Mining eines Blocks um 50%, das heißt von aktuell 12,5 BTC auf 6,25 BTC reduziert. Aus ökonomischer Sicht ist die konstante Halbierung des Angebots ein wichtiger Faktor zur Preissteigerung, da einer (pessimistisch betrachtet zumindest gleichbleibenden Nachfrage) ein geringeres Angebot gegenübersteht. Anders formuliert: Bitcoins Inflationsrate sinkt mit jedem Halvening. Welche Auswirkungen ein solches Halving haben kann, konnte man die letzten Woche schön bei Litecoin (LTC) beobachten.

Die letzten Bullruns folgten „historisch gesehen“ immer auf ein Halving Event, welche generell als positives Event im Markt gesehen werden.

Veränderung bei den „Trading-Trends“

Des Weiteren gibt es eine Veränderung bei den Trading Mustern. So findet Margin-Trading immer mehr Zuspruch. Margin-Trading (dt. Margenhandel) eröffnet nämlich auch die Möglichkeit, sowohl Long- als auch Short-Positionen einzugehen, um unabhängig von steigenden, fallenden (und sogar seitwärts tendierenden Märkten) zu profitieren, indem die Größe der Positionen und damit ihre Rentabilität deutlich multipliziert werden (sog. leveraging).

Sogar Binance wird sich nun am Margin-Tradings beteiligen, nachdem es kürzlich angekündigt hat, dass es bald Margenhandel für ausgewählte Assets anbieten wird. Wie hoch der Hebelfaktor (engl. leverage) jedoch sein wird, ist noch unbekannt.

An dieser Stelle sei allerdings gesagt, dass Margin-Trading zwar hohe Renditen erzielen kann, es aber eine der (vielleicht auch die) riskantesten Strategien ist. Dennoch passt die hohe Zustimmung von Margin-Trading in das „Bild der Krypto-Community“, da Kryptowährungen per se volatiler sind und die Risikoaffinität gerade von Kryptonutzern oft höher ist als die klassischer Aktieninvestoren.

Quo vadis Bitcoin?

Seit dem Genesis-Block von Bitcoin haben die Krypto-Währungsmärkte ein ziemlich konstantes zyklisches Muster verfolgt. Einfach formuliert: auf drei fette Jahre, folgt ein mageres Jahr. Viele der Prognosen, die zum aktuellen Zeitpunkt abgegeben werden, sehen die nächste Wachstumsperiode bis 2020 oder gar 2021 andauern.


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Vergangene Muster als Hinweis auf zukünftige Entwicklungen?

Betrachtet man die Zuverlässigkeit der vergangenen Zyklen, ist es nachvollziehbar, dass Analysten eine Fortsetzung des Musters vorhersagen und Bitcoinpreise in Höhe von bis zu 100.000 US-Dollar prädizieren. Die Auswirkungen einer Reihe bevorstehender Entwicklungen im Kryptomarkt (wie beispielsweise Bakkt und der ETF) könnten jedoch zu einem (positiven) Bruch mit früheren Trends führen.

In diesem Fall hieße dies, dass, sobald die Türen für Großinvestitionen von institutionellen Akteuren geöffnet werden, ein viel stärkerer Bullran die Konsequenz sein könnte. Dieser hätte dann wahrscheinlich eine kürzere Wachstumsspanne als die oben beschrieben 3 Jahre – ein neues Allzeithoch ist dann auch alles andere als unwahrscheinlich.

Was denkst du über die kommenden Ereignisse? Sind ETF, Bakkt und Halving Grund genug für weitere Preisanstiege? Diskutiere mit uns in unserem Telegram Chat und tausche dich mit den Experten aus. Abonniere auch unseren News Kanal.

[Bild: Shutterstock]
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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