Nicht nur Bitcoin hat während der Coronakrise an Popularität gewonnen. Vor allem die verschiedenen Zahlungsdienstleister können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Der Sieger ist hier vor allem das Unternehmen PayPal, das die steigende Nachfrage nach digitalen und kontaktlosen Zahlungen bedienen konnte.

Das Unternehmen wickelte im 3. Quartal 2020 Zahlungen in Höhe von 247 Milliarden US-Dollar ab, was einem Anstieg von 36% gegenüber dem Vorjahr entspricht, während gleichzeitig 15,2 Millionen neue Kunden hinzukamen.

PayPal ist im Bitcoin-Fieber

PayPal kündigte außerdem am 21. Oktober an, dass das Unternehmen den Nutzern den Kauf, das Halten und den Verkauf von Kryptowährungen ermöglichen werde.

Kunden aus den USA können nun Bitcoin, Ethereum und zwei weitere Kryptowährungen in ihrem PayPal Account kaufen und halten. Ab dem 01. Januar 2021 können Kunden damit auch direkt bei 26 Millionen Händler, die PayPal nutzen, bezahlen.

In einem Gespräch mit Dan Schulman, CEO von PayPal, wurde die Integration von Bitcoin und Co. diskutiert. Schulman sagte, dass PayPal „sehr daran interessiert ist“, diese Funktion anzubieten.

Nachfrage nach Bitcoin und Co. höher als erwartet

Das Unternehmen teilte zudem mit, dass das Interesse nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen die Erwartungen des Unternehmens um ein vielfaches überschritten hat. Deswegen hat sich PayPal kurzfristig dazu entschieden das tägliche Kauflimit von 10.000 auf 15.000 USD zu erhöhen.

„Es stand wirklich sehr weit oben auf ihrer Wunschliste“, sagte Schulman und fügte hinzu, dass die Warteliste für die Verwendung von Bitcoin und Co. „zwei- bis dreimal so hoch war wie unsere Erwartungen“.


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PayPal wird CBDCs ebenfalls integrieren

In Bezug auf die digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDCs) erklärte Schulman: „CBDCs… sind eine Frage des Wann und Wie, nicht des Ob.“ Er gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass seine Firma aufgrund der Größe der Plattform dazu beitragen könne, den Nutzen dieser Währungen zu gestalten.

Während die Prognosen von PayPal für das vierte Quartal niedriger ausfallen als ursprünglich angenommen, rechnet die Plattform in diesem Jahr mit einem Transaktionsvolumen von fast 1 Billion USD.

Die Integration von Bitcoin und Co. wurde nicht nur lange erwartet, sondern von der gesamten Krypto-Community zelebriert. Nach der Ankündigung ist der Bitcoin Kurs um ca. 15% gestiegen.

Als größtes Zahlungssystem der Welt könnte das Unternehmen in der Tat den Nutzen der CBDCs in der Zukunft beeinflussen.

Ein kleiner Schritt für PayPal und ein großer Schritt für BTC

Viele im Experten aus der Krypto-Branche haben die Nutzer jedoch vor der zentralisierten Natur von PayPal gewarnt. Die Benutzer werden weder ihre eigenen privaten Schlüssel kontrollieren, noch können sie Bitcoin und Co in externe Wallets abheben oder Kryptos von einer anderen Adresse aus auf ihr Konto einzahlen.

Diese Funktionen sollen wahrscheinlich in Zukunft kommen. Eine offizielle Aussage gab es aber bisher nicht. Dennoch ist es ein wichtiger Schritt in Richtung Massenadoption und legitimiert Bitcoin noch mehr.

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