Im Juli 2019 berichteten wir das letzte Mal über Elrond (ERD). Dabei machte die Kryptowährung vor einem Jahr durch die enormen Kurssteigerungen Schlagzeilen. Zur Erinnerung: Elrond war einer der ersten Initial Exchange Offerings (IEOs) auf dem dafür geschaffenen Binance Launchpad. Dabei galt ERD als einer der erfolgreichsten IEOs zum damaligen Zeitpunkt. Kurz nach dem Listing stieg der Elrond Kurs um 5000%.

Nun steigt das Interesse gegenüber der Kryptowährung wieder. Der Grund hierfür ist der Elrond Mainnet Launch. In diesem Beitrag möchten wir näher auf den Launch und dessen Auswirkungen eingehen.

Elrond mit Mainnet Launch: Maiar als Anwendung

Bevor wir auf den Launch des Mainnet zu sprechen kommen, blicken wir auf die Google Trends. Hier sehen wir in der nachfolgenden Grafik eindeutig, dass Elrond aktuell einen regelrechten Boom hinsichtlich der Nachfrage erlebt.

Elrond Google Trends

Der Grund hierfür liegt in zwei Aspekten: Zum einen der bereits erwähnte Launch des Mainnet und zum anderen die fundamentalen Veränderungen im ökonomischen Design der Kryptowährung

Beginnen wir mit dem Mainnet. Nicht nur Cardano, sondern auch Elrond feierte gestern den Launch des offiziellen Mainnets. Die erste Applikation, die auf deren Blockchain laufen wird, heißt Maiar. Dabei handelt es sich um eine „dezentrale Finanzapplikation, die verschiedene Arten von Transaktionen zwischen den Nutzern ermöglichen soll.“

Wem dies nun etwas zu komplex klingt, eine einfache Erklärung: Mit Hilfe von Maiar können Anwender ERD Tokens ausgeben oder staken. Zusätzlich können sie durch die App und die Verwendung von Elronds nativem ERD Token über 150 Fiatwährungen kaufen.

Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass Maiar zum jetztigen Zeitpunkt zwar bereits verfügbar, wohl aber noch nicht vollständig ist. Der komplette Rollout erfolgt über mehrere Monate. Nach eigenen Angaben gebe es bereits über 40.000 wartende Nutzer.


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ERD übernimmt Eigenschaften von Bitcoin

Mindestens genauso spannend wie der Launch des Mainnet ist die neue Gestaltung von ERD. Elrond hat dabei das ökonomische Design der nativen Kryptowährung stark überarbeitet. Dabei setzt es nun auf Elemente, die wir bereits von Bitcoin kennen. Was dies im Detail heißt, schauen wir uns jetzt an:

Ein wichtiger Bestandteil einer Kryptowährung ist der Prozess der Schaffung. Wie viele Token entstehen in einem gewissen Zeitraum und wie werden diese verteilt? – Bitcoin hat diesen Aspekt eindeutig gelöst. Neue BTC enstehen im Rahmen von Mining und das neu geschaffene Angebot wird regelmäßig halbiert.

Scarcity und Stock to Flow für Elrond

Elrond hat sich hierbei insofern inspirieren lassen, als dass deflationäre Elemente zum Vorschein kommen. Das heißt konkret, dass die Menge an ERD, die neu geschaffen wird, über die Zeit sinkt. Anders formuliert: Die Inflationsrate sinkt mit der Zeit drastisch.

Während die Token Ausgabe (engl. token issuance) aktuell noch bei 20 Milliarden ERD liegt, soll diese im Verlauf der Zeit auf 20 Millionen reduziert werden. Der Rückgang soll über die nächsten 10 Jahre jeweils 10,8% p.a. betragen. Ab dem 11ten Jahr soll es gar keine neuen ERD mehr geben.

Damit können wir auch das Konzept Stock to Flow auf Elrond (ERD) anwenden. Unter den aktuellen Umständen läge der S2F-Wert von ERD in 5 Jahren bereits bei 275 und somit weit über dem von Gold oder Bitcoin.

Natürlich entsteht durch diese Änderung der token issuance eine Knappheit. Auf der anderen Seite schließe ich daraus nicht direkt eine Kurssteigerung, da die Nachfrageseite zunächst hinreichend hoch sein muss.

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[Bildquelle: Shutterstock.com]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.