Es ist mittlerweile kein Novum mehr, wenn Abgeordnete des Repräsentantenhauses der USA sich zum Thema Bitcoin melden. Dennoch ist es immer wieder interessant zu hören, was führende Politiker der größten Volkswirtschaft der Welt über die Kryptowährung denken. Als Teil der Legislative sind schließlich sie es, die aktiv die Regulierung von BTC mitgestalten und somit – drastisch formuliert – entscheiden, ob die Kryptowährung auf dem Spielfeld bleibt oder verschwindet.

In diesem Artikel wollen wir etwas tiefer auf ein aktuelles Interview zwischen Anthony Pompliano und dem US-Abgeordneten Tom Emmer eingehen.

Bitcoin verschwindet nicht – er wird nur stärker

Wie bereits erwähnt, beziehen wir uns auf das aktuelle Interview des Pomp Podcast vom 3. August. In diesem Interview spricht der Morgan Creek Digital Co-Founder Anthony Pompliano aka. Pomp mit Tom Emmer. Emmer wiederum ist Abgeordneter des US-Repräsentantenhaus und hat somit eine aktive Rolle bei der Gestaltung von Gesetzen.

Im Interview ging es natürlich primär um die Kryptowährung Bitcoin. Wir wollen nun auf die interessantesten Aussagen und Gedankengänge näher eingehen. So sprechen die beiden im Verlauf des Interviews über Covid-19 und dessen Auswirkungen auf die US-WirtschafLast, but t.

Beispiellose Konjunkturpakete treffen beispiellose Haushaltsschulden

Auch wir haben bereits mehrfach über die Konsequenzen der Krise berichtet. Dabei geht es insbesondere um die damit verbundenen Auswirkungen aus die Bevölkerung (Stichwort: Arbeitslosenquote in den USA) und vor allem auch um die Reaktion der Regierung und Notenbanken. Ein beispielloses Konjunkturpaket zur Stabilisierung und Stimulierung der Wirtschaft wird vor allem mit einer ebenso beispiellosen Erhöhung der US-Schulden sowie dem ‚BRR‘ der Gelddrucker assoziiert.

Auch der Abgeordnete Emmer hat dies erkannt. Insofern gibt er zu verstehen, dass die Menschen gerade in Zeiten von Corona nach Alternativen suchen. Genauer gesagt, suchen sie nach Alternativen ihr Geld sicher und ohne Wertverlust anzulegen. Dabei sind wir direkt beim Thema Store of Value und somit auch bei Bitcoin. Emmer sagt, dass die logische Konsequenz all dieser Vorgänge eine verstärkte Verwendung von BTC sei.

Auch wenn wir aus der Krise kommen, wird Bitcoin nirgends hingehen. BTC wird nicht verschwinden. Er wird nur noch stärker werden. Bitcoin hat einen Wert und wenn etwas einen Wert hat, sind die Leute bereits das Risiko einzugehen, es zu verwenden und so wird es sich weiterentwickeln.

Mit dieser Aussage trifft Emmer den richtigen Ton. Auch wir vertreten immer wieder die Hypothese, dass Bitcoin ein unabdingbarer Teil in einem Portfolio sein sollte. Es ist ein exzellenter Hedge mit einer starken Funktion als Store of Value. Immer mehr Menschen erkennen dies und gehen dabei das ‚Risiko‘ einer Investition ein, wovon der Bitcoin Kurs als Ergebnis von Nachfrage und Angebot letztendlich profitiert.

Bitcoin besser als zentrale Geldsysteme?

Neben dieser bereits bemerkenswerten Aussage, wollen wir unser Augenmerk noch auf den folgenden Punkt richten. So kritisierte Emmer nämlich auch die Rolle und Macht zentralisierter Geldsysteme. Für einen US-Abgeordneten ist dies mit Sicherheit etwas besonderes.

Emmer sagte, dass Bitcoin in gewisser Weise die Zukunft des Geldes darstelle. Damit meine er zwar nicht, dass BTC den US-Dollar ersetze. Wohl aber meine er, dass die Kryptowährung einen wichtigen Schritt geschafft habe, dezentrale Geldsysteme publik zu machen und zu zeigen, dass diese (mindestens) genauso gut funktionieren wie klassische, zentrale Geldsysteme.

Hinsichtlich der Rolle des Staates gegenüber Kryptowährungen vertritt Emmer folgende Meinung. Der Staat solle ein Rahmenwerk schaffen und dazu beitragen, dass sich das komplette Ökosystem selbstständig entwickeln kann. Die Regierung müsse dementsprechend für eine gewisse Ordnung sorgen, in der sich alle Beteiligten unter klaren Bedingungen eigenständig entwickeln können, um Innovationen im Bereich Kryptowährungen und dezentrale Finanzsysteme voranzutreiben.

Last, but not least erklärte Emmer, dass es bei vielen (auch Abgeordneten) schlicht und ergreifend am Verständnis fehle, was die Kryptowährung angehe. Ein Beispiel hierfür sei der Twitter-Hack, bei dem viele Bitcoin in das Narrativ packen. Dabei vergessen wohl die Meisten, dass der Fehler bei Twitter lag und nicht bei BTC selbst.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.