Bitcoin befindet sich im Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Immer mehr Menschen zahlen bargeldlos und nutzen hierfür verschiedene Dienstleister wie zB. PayPal. Für die nächsten Jahre wird ein weiteres Wachstum erwartet, damit der Digitalisierung einhergeht.

Hierfür ist aber nicht nur der technologische Fortschritt verantwortlich, sondern auch die Coronakrise. Das Virus hat viele Unternehmen, die bis dato die Digitalisierung verschlafen haben, wieder aufgeweckt und zum Wandel gezwungen.

Bitcoin – das digitale Bargeld

In Deutschland ist Bargeld König, doch in anderen Ländern sieht es bereits anders aus. In Skandinavien findet zB. bereits ein Großteil der Bezahlvorgänge bargeldlos statt.

Es ist nicht nur sicherer in Zeiten einer Pandemie, sondern auch bequemer und schneller. Dafür entfällt an dieser Stelle die Anonymität komplett.

Genau das will Bitcoin in Zukunft lösen. Hier wird uns nicht nur freies Geld zur Verfügung gestellt, sondern auch das dazugehörige Zahlungsnetzwerk, das die Anonymität beim Bezahlen im digitalen Zeitalter wieder herstellen soll.

Dieser Ansicht sind wohl nicht nur Krypto-Enthusiasten, sondern auch große Unternehmen, die schon lange ein Auge auf Bitcoin geworfen haben.

PayPal als Adoptionstreiber

Dabei spielt vor allem PayPal eine entscheidende Rolle. Der beliebte Zahlungsdienstleister hat vor einem knappen Monat verkündet, dass er Bitcoin und andere Kryptowährung in die eigene Plattform integrieren wird.

Das Ziel ist hierbei den PayPal Nutzern ein unabhängiges Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel an die Hand zu geben, womit bei über 28 Millionen Shops weltweit bezahlt werden kann.

Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass bei PayPal die Verwahrung und Nutzung von Bitcoin zentral ablaufen wird. PayPal hält die Schlüssel zu den Wallets und ist somit im Besitz der BTC.

Dadurch kann das Unternehmen auch Zahlungen verweigern oder Konten einfrieren. Dennoch ist es ein wichtiger Schritt in Richtung Bitcoin Adoption. Immer mehr Menschen werden von Bitcoin mitbekommen und sich damit beschäftigen. Der Netzwerkeffekt greift auch hier.

Zudem kann man nicht erwarten, dass alle Menschen den Anspruch haben Bitcoin dezentral zu nutzen. Viele werden auf zentralisierte Lösungen wie PayPal zurückgreifen.


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PayPal CEO sieht ein großes Potenzial in Bitcoin und Co.

In einem Interview mit dem Kolumnisten der New York Times, anlässlich des laufenden Web-Gipfels in Lissabon, erklärte der PayPal-CEO, dass COVID-19 die weltweite Einführung von Kryptos für digitale Zahlungen beschleunige.

Dan Schulman äußerte sich auch zum Potenzial von Krypto und digitalen Währungen. Hierzu sagte er:

Ich denke, wenn man ein Finanzsystem, eine neue und moderne Technologie schaffen kann, die schneller, kostengünstiger und effizienter ist, dann ist das gut. Um mehr Menschen in das System zu bringen, um es zu integrieren, um die Kosten zu senken und um die finanzielle Gesundheit so vieler Menschen zu fördern […] Langfristig bin ich also sehr optimistisch, was digitale Währungen aller Art angeht.

Schulman ist schon lange optimistisch gegenüber Kryptowährungen. Bereits im November erklärte der PayPal-Chef, dass die weltweite Einführung digitaler Währungen eine Frage des „Wann“ und nicht des „Ob“ sei.

Immer mehr Menschen finden ihren Weg zu BTC über PayPal

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage von Mizuho Securities sind etwa 65% der PayPal-Kunden bereit, Bitcoin und Co. für Online-Zahlungen zu nutzen.

In der Tat haben bereits über ein Fünftel der 346 Millionen aktiven Kunden des Unternehmens Bitcoin und andere Kryptowährungen auf der Plattform gekauft.

Mit PayPal als Adoptionstreiber könnte es nicht mehr lange dauern, bis Bitcoin zu einem gängigen Zahlungsmittel wird. Wir sind gespannt und halten euch wie immer auf dem Laufenden.

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