In den letzten 7 Tagen gab es wenig Bewegung beim Bitcoin Kurs. Die größte Kryptowährung wurde in einer Preisspanne von 9.000 – 9.500 Dollar gehandelt. Ein aktueller Bericht der bekannten Ratingagentur „Weiss Crypto Ratings“ bringt nun wieder etwas mehr Opium in den Markt. In dem bullishen Szenario beschreibt die Agentur, dass der Bitcoin Kurs ein Potenzial von 180.000$ hat.

In diesem Artikel gehen wir auf die Begründung ein und schauen uns daher an, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Bitcoin die magische Marke der 180.000$ erreichen kann.

Bitcoin Kurs als Profiteur? – Die Welt wacht auf

Unser Artikel bezieht sich auf einen Bericht, den die Analysten Bruce Ng und Juan Villaverde am 17. Juni auf der offiziellen Seite von Weiss Crypto Ratings veröffentlicht haben. Ng und Villaverde sprechen in dem Bericht über das Potenzial des Bitcoin Kurs. Dabei betrachten sie zwei wesentliche Faktoren:

  1. die Nachfrage durch institutionelle Investoren und
  2. Bitcoin und dessen Vergleichbarkeit zu Gold als knapper Vermögenswert

Schauen wir uns zunächst an, welche Argumente hinsichtlich der institutionellen Investoren gemacht werden. Anders formuliert: Welche Auswirkungen hat das „Big Money“ auf den Bitcoin Kurs?


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Institutionelle Nachfrage nach BTC steigt deutlich an

Wie auch wir bereits in der Vergangenheit berichtet haben, steigt das Interesse institutioneller Investoren nach Bitcoin deutlich an. Hierzu gibt es auf der einen Seite Aussagen von Hedgefonds-Managern wie beispielsweise Paul Tudor Jones. Auch andere Manager wie Raoul Paul attestierten der größten Kryptowährungen ein starkes Wachstumspotenzial.

Auf der anderen Seite zeigen auch die objektiv nachweisbaren Zahlen des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), dass die Nachfrage nach BTC steigt. So zeigt die nachfolgende Grafik das Wachstum des Grayscale Fonds.

Bitcoin und institutionelle Investoren - Grayscale Trust

Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass 88% der Kunden und Investoren dieses Fonds institutionelle Investoren sind: Banken, Hedgefonds und Family Offices beispielsweise. Die Analysten des Weiss Ratings schlussfolgern, dass Bitcoin nun auch das große Geld erreicht hat und viele anerkennen, dass

Bitcoin das Safe-Haven Asset mit dem größten Kurspotenzial ist.

Eine solche Aussage ist durchaus bullish und zeigt die positive Einstellung der Analysten und institutionellen Investoren gegenüber der Kryptowährung. Werfen wir nun einen Blick auf ein weiteres Safe-Haven Asset: Gold.

Bitcoin und Gold: Kann der Bitcoin Kurs einen Teil der Marktkapitalisierung des Edelmetalls erreichen?

Im zweiten Teil des Berichts liegt der Fokus auf dem Vergleich von Bitcoin und Gold. Auch hier attestieren die Analysten der Kryptowährung einige Vorteile gegenüber dem Edelmetall. Egal ob Sicherheit, Portabilität oder tatsächliche Verwendung – BTC schlage Gold in vielen Aspekten.

Nach der Meinung der Analysten wird dieses Narrativ immer deutlicher und begründet auch den Einstieg der Institutionen. Diese verstehen demnach immer mehr, dass Bitcoin dem Edelmetallen in wichtigen Kategorien überlegen ist.

Aus dieser Perspektive heraus beziffern die Analysten auch das Potenzial für den Bitcoin Kurs.

Wenn Bitcoin nur ein 1/3 des ‚Gold Safe-Haven‘ Geschäfts einnimmt, dann liegt der Bitcoin Kurs bei 180.000$. Dies wäre ein Wachstum um den Faktor 20.

Mit dieser Analyse ist Weiss Crypto Rating tatsächlich nicht alleine. Bereits in der Vergangenheit haben einige Analysten Gold als Referenz genutzt, um eine Bewertung für Bitcoin zu erstellen. Auch wenn das Szenario aus der heutigen Perspektive sehr bullish klingen mag, ist ein solches Wachstum in einem angemessenen Zeitraum nicht auszuschließen.

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Wie denkst du über den Report von Weiss Crypto Ratings? – Kannst du dir einen Bitcoin Kurs von 180.000$ vorstellen oder erachtest du solche Zahlen als unrealistisch?

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[Bildquelle: Shutterstock, Weiss Crypto Ratings]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.