Der Investmentbanking-Riese JPMorgan hat eine langfristige Bitcoin Kurs Prognose von über 146.000$ abgegeben. Dieses Preisziel für BTC basiert auf der mittlerweile weit verbreiteten Annahme, dass die führende Kryptowährung als Alternative zu Gold an Popularität gewinnen wird.

Strategen, angeführt von Nikolaos Panigirtzoglou schrieben in einer Notiz am Montag:

Eine Verdrängung von Gold als ‚alternative‘ Währung impliziert langfristig ein großes Aufwärtspotenzial für Bitcoin. Die [aktuelle] Marktkapitalisierung von Bitcoin in Höhe von rund 575 Mrd. $ müsste um das 4,6-fache steigen – bei einem theoretischen Bitcoin Kurs von 146.000$ – um mit den gesamten Investitionen des privaten Sektors in Gold über börsengehandelte Fonds oder Barren und Münzen gleichzuziehen.

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Bitcoin-Gold-Ratio erlebt ein neues Hoch. Quelle: Bloomberg.

Analysten argumentierten jedoch, dass die Preisvolatilität von Bitcoin sinken muss, damit Institutionen große Allokationen vornehmen können. Die Konvergenz der Volatilität von Bitcoin und Gold ist ein „mehrjähriger Prozess“ und deutet laut JPMorgan darauf hin, dass das Ziel von über 146.000$ ein langfristiges Ziel ist.

Ein kurzfristiger Bitcoin Kurs von 50.000 – 100.000$ sei nicht nachhaltig

Der Bitcoin Kurs stieg um 300% auf 29.000 $ im Jahr 2020 und baute seine Gewinne auf einen neuen Rekordpreis von 34.420$ in den ersten drei Tagen des neuen Jahres aus. Die Kryptowährung hat allein in den letzten drei Monaten um mehr als 160% zugelegt, was durch eine erhöhte institutionelle Beteiligung begünstigt wurde.

Während die Krypto-Community erwartet, dass sich die Rallye fortsetzen wird, sieht JPMorgan Anzeichen für eine „spekulative Manie“ und glaubt, dass weitere große Gewinne in Richtung der Region von 50,000 – 100,000$ auf kurze Sicht nicht nachhaltig sein könnten.

Dennoch scheinen sich selbst frühere, eingefleischte Bitcoin-Gegner immer mehr darüber einig zu sein, dass BTC zukünftig Gold stärker substituieren wird. Das würde dem Bitcoin Kurs natürlich auch langfristig ein immenses Aufwärtspotential geben.

Nikolaos Panigirtzoglou, der Analyst von JPMorgan, machte bereits Mitte Dezember auf sich aufmerksam, als er veröffentlichte, dass ein Paradigmenwechsel in der Investitionspolitik von großen Institutionen und Family Offices bevorsteht. Demnach führt die steigende Akzeptanz von Bitcoin immer mehr dazu, dass institutionelle Anleger einen Teil ihres Portfolios in Bitcoin investieren. Dies wiederum geschehe allerdings zum Leiden von Gold, da die Allokation in das Edelmetall dabei abnimmt.

Wörtlich sagte der JPMorgan Analyst:

Die Adoption von Bitcoin durch institutionelle Investoren hat gerade erst begonnen. Für Gold hingegen ist die Adoption weit fortgeschritten. Wenn meine Annahme mittel- bis langfristig zutrifft, würde der Goldpreis massiv unter dieser Umstellung leiden.

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