Kann Bitcoin Gold ersetzen? – Diese Debatte begleitet uns bereits seit mehreren Jahren. Auf der einen Seite stehen Gold-Advokaten wie Peter Schiff und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Investmentbankern, Managern und Ökonomen, die das Narrativ von Bitcoin als Goldersatz bestätigen. In diesem Artikel schauen wir uns die Meinung des JPMorgan Analysten Nikolaos Panigirtzoglou zum Thema Bitcoin und Gold an.

Seiner Meinung nach könnte dem Edelmetall dank Bitcoin nun eine jahrelange Abwärtsspirale drohen.

Bitcoin übernimmt Anteile von Gold im Portfolio

Nach dem Analysten Nikolaos Panigirtzoglou steht ein Paradigmenwechsel in der Investitionspolitik von großen Institutionen und Family Offices bevor.

Demnach führt die steigende Akzeptanz der Kryptowährung Bitcoin (BTC) immer mehr dazu, dass institutionelle Anleger einen Teil ihres Portfolios in Bitcoin investieren. Dies wiederum geschehe allerdings zum Leiden von Gold, da die Allokation in das Edelmetall dabei abnimmt.

Nikolaos Panigirtzoglou arbeitet für die amerikanische Großbank JPMorgan im Bereich der quantitativen Analysen. Seiner Meinung nach greift das „Bitcoin als digitales Gold“-Narrativ immer stärker. Dies führt seiner Meinung nach dazu, dass Gold wohl über die nächsten Jahre hinweg die Aufmerksamkeit von Investoren verlieren wird.


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0.18% BTC im Portfolio von Family Offices

Im Portfoliomanagement bezeichnet man eine Umstrukturierung bestehender Portfolioanteile auch als Reallokation.

Dieser Prozess gehört zu einem vernünftigen Portfoliomanagement dazu und sorgt für eine angestrebte Balance der einzelnen Positionen.

Nun greift Panigirtzoglou diesen Aspekt auf und sagte, dass gerade einmal durchschnittlich 0.18% der Family Office Portfolios in Bitcoin investiert sind. Demgegenüber steht ein Goldanteil in Höhe von 3.3%. Nimmt man diese Daten als Ausgangspunkt und geht von einer kleinen Reallokation aus, so kann dies fundamentalen Rückenwind für den BTC Kurs bedeuten.

Wörtlich sagte der JPMorgan Analyst:

Die Adoption von Bitcoin durch institutionelle Investoren hat gerade erst begonnen. Für Gold hingegen ist die Adoption weit fortgeschritten. Wenn meine Annahme mittel- bis langfristig zutrifft, würde der Goldpreis massiv unter dieser Umstellung leiden.

Fakt ist, dass Firmen wie Grayscale eindrucksvoll zeigen wie hoch die Nachfrage durch institutionelle Anleger nach Bitcoin ist. Auch die großen Bekannten wie MicroStrategy, Paypal und Cash sorgten in diesem Jahr für große Aufmerksamkeit.

Parallel dazu notiert Bitcoin trotz jüngster Korrekturen stabil über 18.000 US-Dollar und bereitet sich somit das Jahr 2021 vor.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.