Im August legte der Fonds für digitale Vermögenswerte der Handelsfirma Two Prime um 26,94 % zu. Das entspricht mehr als dem Doppelten des 12,35-prozentigen Anstiegs von Bitcoin im selben Monat. Dadurch steigt das gesamte verwaltete Vermögen von Krypto-Hedgefonds auf der ganzen Welt auf fast 3,8 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2019 waren es lediglich 2 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds von Two Prime verfügt dabei über ein verwaltetes Vermögen von 40 Millionen US-Dollar. Seit Jahresbeginn und bis Ende August verzeichnete die Firma einen Anstieg der Renditen um 183 % gegenüber einem Anstieg von 62 % bei Bitcoin. Das Unternehmen liegt auch bei den 12-Monats-Renditen bis zum 31. August vorn. Diese stiegen um 537 %, verglichen mit dem Anstieg von Bitcoin um 313 %.

Bessere Leistung als Bitcoin

Two Prime schneidet gegenüber Bitcoin besser ab, während durchschnittliche Krypto-Hedgefonds im letzten Jahr Gewinne in Höhe vn 128 % und 2019 von 30 % gesehen haben. Diese Angaben stammen aus einem Bericht von PwC. Das durchschnittliche verwaltete Vermögen der in diesem Jahr untersuchten Fonds stieg dabei von 12,98 Millionen US-Dollar auf 42,8 Millionen US-Dollar.

Nathan Cox, Chief Investment Officer von Two Prime, sagte:

Trotz der jüngsten Nachrichten über das Verbot von Kryptowährungen in China sind die Optionen auf ETH und BTC für die meisten Laufzeiten bis zum Ende des Jahres und Anfang des nächsten Jahres immer noch bullisch.

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Two Prime hat angekündigt, dass es seine Performance-Gebühr für neue Investoren in den Fonds für digitale Vermögenswerte ab Januar 2022 von 10 % auf 16 % erhöht. Die Verwaltungsgebühr von 2% bleibt dabei bestehen.

Das ist nicht das erste Mal, dass Bitcoin im vergangenen Jahr in Frage gestellt wurde. Während der Coin immer noch die Welt der Kryptowährungen anführt, beginnen viele andere Coins an Unterstützung zu gewinnen und übertrumpfen Bitcoin sogar in verschiedenen Bereichen.

Kryptowährungen wie Ethereum finden immer mehr Verwendung, weil mit ihrer Hilfe dezentralisierte Finanzsysteme entstehen. Diese könnten die Zukunft der Kryptowährungen sein, aber auch der digitalen Welt im Allgemeinen. Dezentralisierte Finanzsysteme gewinnen an immer Popularität, da die Sorgen um die Sicherheit und Regulierung von Kryptowährungen wachsen.

Nach Chinas jüngstem Krypto-Verbot vermutet man, dass sich viele Anleger dezentralisierten Finanzsystemen zuwenden, anstatt zentralisierten Finanzsystemen wie Bitcoin. Dieser Trend könnte als Folge haben, dass andere Kryptowährungen in Zukunft die Führung übernehmen.

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Ruby ist seit 2 Jahren eine professionelle Autorin für den Bereich persönliche Finanzen und Investitionen und baut derzeit ihr eigenes Portfolio an Altcoins auf. Gleichzeitig studiert sie Psychologie an der University of Winchester mit Schwerpunkt auf statistische Analysen.