Seit ungefähr Mitte Dezember befinden wir uns in einem fortwährenden Aufwärtstrend im Crypto-Markt, dies ist vor allem Bitcoin zu verdanken. Der Erfolg von Bitcoin hat jedoch auch seinen Preis, denn die meisten Kryptowährungen wie Ripple (XRP) und Co können kaum mithalten. Der Ripple (XRP) Kurs ist sogar die am schlechtesten performende Kryptowährung in den Top 10 und dies hat auch seine Gründe, die wir im folgenden kurz durchleuchten.


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Ripple (XRP) Kurs die schwächste aller Top 10 Kryptowährungen

Seit dem Ende des Bärenmarktes im Januar 2019 konnte der Ripple (XRP) Kurs von 0,356 US-Dollar auf heute 0,404 USD immerhin ca. 13,5 Prozent zulegen. Im Vergleich zu Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und oder Binance (BNB) ist dies aber ein wirklich magerer Anstieg. Selbst der neue Ripple Partner Money Gram konnte deutlich stärker zulegen und von der Zusammenarbeit zumindest kurstechnisch deutlich mehr profitieren. Mit Blick auf den Jahreschart wird sehr deutlich: Ripple (XRP) ist zu einem StableCoin geworden.

Im Ripple (XRP) Chart kann man auch sehr deutlich anhand der orangenen Linie erkennen, dass vor allem der Vergleich zu Bitcoin drastisch ausfällt. Dennoch kann zumindest das Handelsvolumen bei Ripple (XRP) vom jüngsten Bullrun profitieren.

Warum läuft es bei Ripple (XRP) einfach nicht?

Eines der größten Herausforderungen bei Ripple (XRP) scheinen die Partnerschaften zu sein, denn nur wenige der Partner nutzen zum jetzigen Zeitpunkt XRP für ihre Transaktionen. Was aus dem einen Auge wenig erscheint, ist aus Sicht der Ripple Anhänger aber bereits äußerst positiv. So sollte man die 20 bereits aktiven Unternehmen von xRapid und XRP also auch nicht unterschätzen, dennoch sind die Erwartungen an Ripple groß.

Eine weitere nicht zu unterschätzende Belastung sollte die harte Konkurrenz im Payment/ Überweisungssektor sein. SWIFT ist beispielsweise immer noch der Standard bei den meisten Banken und auch bei SWIFT schläft man nicht.

Neben SWIFT gibt es aber auch andere harte Konkurrenz, die mit eigenen Token/Coin Modellen nach und nach auf den Markt drängt. Auch wenn es viele Leute aus der Ripple Community nicht hören wollen, aber Facebook ist mit Libra einer dieser Player.

Auch Visa arbeitet an einer Blockchain Payment Lösung, sowie JP Morgan mit ihrem eigenen Coin. Man muss aber auch sagen, dass die direkte Konkurrenz an dieser Stelle nicht zwingend gegeben sein muss. Am Ende entscheiden aber die Marktteilnehmer über die Strahlkraft der Konkurrenz und da haben große Namen eben immer noch Gewicht.

Was wir von Libra halten und was unsere Meinung zu dem Projekt ist, seht ihr in unserem gemeinsamen Video mit dem Blocktrainer:

Facebook Libra – Fluch oder Segen? Part 2

Ripple (XRP) ein sinkendes Schiff oder ein Rakete mit Startschwierigkeiten?

Nach vielen kleineren Pumps wie zuletzt vorgestern ist die Hoffnung in der Ripple Community weiterhin groß, dass die ausgegebenen Kursziele von 1 USD, bis hin zu wahnsinnigen 300 USD weiterhin erreichbar scheinen. Denn scheinbar könnte es sein, dass der Ripple Kurs auch künstlich unter 1 USD gehalten wird.

Wir enthalten uns an dieser Stelle eine eigene Meinung abzugeben und empfehlen solche Prognosen wie immer mit äußerster Vorsicht genießen und sich auch nicht von der sehr engagierten Ripple Army täuschen lassen. Sicherlich gibt es viele gute Ripple News, die sich vielleicht auch zu unrecht nicht im Ripple Kurs widerspiegeln. Aber es ist eben auch nicht alles Gold was glänzt und so sollte man die Konkurrenz in keinem Fall ignorieren.

Jetzt noch bei Ripple einsteigen? Ob sich nun ein Einstieg noch lohnt kannst du natürlich nur selbst entscheiden. Dennoch ist die Tatsache, dass sich bei Ripple scheinbar einiges angestaut hat, sicherlich einen zweiten Blick wert.

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[Bildquelle: Shutterstock]

1 KOMMENTAR

  1. Einfach mal schauen, was JP Morgan im Silberbereich macht: Man drückt den Silberpreis über Derivate, Kontrakte, Papierpodukte und gleichzeitig stockt man dort das physische Silber Lager auf. Ted Butler hat hierzu viel geschrieben.
    Ob XRP künstlich unten gehalten wird, kann man wohl nicht beweisen; aber ein – vor allem in der Einführungsphase – Bocksprünge-machender XRP wäre für institutionelle Nutzer ja wohl eher Gift.

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