Die Adaption von Ripple’s xRapid und XRP verläuft zwar nicht so schnell wie erwartet aber die eingeschlagene Richtung scheint zu stimmen. Laut Ripple’s Global Head of Banking, Marjan Delatinne, nutzen inzwischen 20 Kunden xRapid mit XRP.

Ripple’s xRapid und XRP haben großes Potenzial

In einem neuen Interview mit Global Trader Review hat Marjan viele Fragen in Bezug auf xRapid, xCurrent, Swift und Libra beantwortet. Dabei versuchte sie in ihren Antworten deutlich zu machen, dass man sich gerade noch in der „Lehrphase“ befinden würde und Banken erstmal verstehen müssen, was für ein Potenzial aus Ripple’s Lösungen hervorgeht und wie diese genau funktionieren. Obwohl xCurrent das Hauptprodukt von Ripple mit über 200 Kunden sei, sieht Marjan in xRapid das größere Potenzial. Dazu sagte sie:

xRapid ist im Oktober letzten Jahres live gegangen, also ist es ein sehr neues Produkt, aber wir haben mehr als 20 Finanzinstitute, die es einsetzen.

Wenn wir mit Banken sprechen, müssen wir immer noch sicherstellen, dass sie verstehen, dass es bei der Verwendung dieses Produkts nicht darum geht, den XRP in ihren Bilanzen zu halten. Das ist für die Banken sehr wichtig zu verstehen, denn sonst müssten sie das den Aufsichtsbehörden melden.

Es gibt also noch viel Bildungsbedarf, aber bei den Regionalbanken und auch bei den Zahlungsdienstleistern zeigt sich, dass sie hungrig nach Veränderung und Wettbewerbsvorteilen sind. Das ist wirklich der Grund dafür: die Möglichkeit, Liquidität auf Abruf zu beschaffen und ein Echtzeit-Erlebnis bei grenzüberschreitenden Zahlungen zu bieten.

Für einige schwierige Korridore, wie z.B. den mexikanischen Peso und den philippinischen Peso, dauert eine Transaktion derzeit drei bis vier Tage, da der zugrunde liegende Prozess noch archaisch ist.

Ripple’s xRapid wird immer beliebter

Bisher haben 13 Unternehmen öffentlich erklärt, dass sie xRapid einsetzen oder einsetzen wollen. SendFriend und Euro Exim Bank haben das beide kürzlich angekündigt. SendFriend wird xRapid nutzen, um grenzüberschreitende Überweisungen zwischen den USA und den Philippinen durchzuführen.

Die Euro Exim Bank plant, die xRapid Technologie zu nutzen, um Geld in 80 Ländern zu überweisen. Dazu kommt noch die Partnerschaft mit MoneyGram, die wohl unter den ganzen Partnern einer der Schwergewichte ist.

Ripple arbeitet aktiv daran, weitere Zahlungskorridore für xRapid zu öffnen, nachdem das Produkt in Mexiko und auf den Philippinen eingeführt wurde. Der Ripple-Partner Mercury FX plant, den Einsatz von xRapid auf Kanada, den Mittleren Osten und acht weitere Länder auszuweiten.

Steht Ripple mit Facebook’s Libra in Konkurrenz?

Auf die Frage ob Facebook’s Libra Stablecoin mit Ripple konkurrieren wird, sagte sie, dass der Social Media Riese einen anderen Weg verfolgt. Facebook möchte quasi die Banken ersetzen. Ripple möchte mit Banken zusammenarbeiten und deren Prozesse verbessern und Kosten sparen. Daher sieht Marjan keine Gefahr in Facebook für Ripple und sieht es eher als Vorteil für den gesamten Krypto-Raum. Zudem kämpft Facebook und das Libra Projekt aktuell mit dem US-Kongress.

Natürlich existiert Libra in diesem Stadium noch nicht. Es ist nur ein Whitepaper. Aber Facebook hat mit einer Vision begonnen, und diese Vision wird sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Was wir aber sehen ist, dass ihr Ansatz nicht unbedingt darin besteht, dass sie mit dem Finanzsystem arbeiten werden. Sie wollen es komplett verändern.

Unser Ansatz ist anders: Wir arbeiten mit dem System, also haben wir nicht nur disruptiert. Wir arbeiten gerne mit den Banken, den Zahlungsdienstleistern und den Regulierungsbehörden zusammen.

Zuletzt hat David Schwartz in einem Interview erwähnt, dass der Bankensektor einfach noch nicht bereit wäre für xRapid und XRP. Die Adaption von xRapid und XRP scheint nicht von heute auf morgen zu passieren. Es wird noch einiges an Zeit brauchen, bis eine kritische Masse an Unterstützern erreicht ist. Doch der eingeschlagene Weg ist nicht verkehrt und es ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit, bis xRapid kommerziell von den ganz Großen eingesetzt wird. Wir halten euch hier natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

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[Bild: Shutterstock]

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