Wird es eine neue Altcoin-Season für die Kryptowährungen XRP, Litecoin (LTC), Stellar (XLM) und Bitcoin-Forks wie Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin Satoshi Vision (BSV) geben? Laut Ryan Selkis, dem Geschäftsführer von Messari, sollten Investoren lieber nicht darauf aufbauen.

In Messaris jüngstem Newsletter stellt Selkis fest, dass die Dominanz von Bitcoin unter den „bona fide, wanna be, store-of-value/p2p payment cryptocurrencies“ von unter 60% Anfang Januar 2018 auf heute fast 90% gestiegen ist. Dabei schließt er Token von Smart-Contract Plattform, DeFi-Token, Stablecoins und andere alternative Blockchain-Projekte nicht mit ein.

In dem Newsletter wird die provokante Frage aufgeworfen, warum es solche, wie die oben genannten Währungen, immer noch gibt und wie es ihnen gelingt, immer noch Marktkapitalisierungen in Milliardenhöhe zu besitzen.

Der einzige Grund ist laut dem Messari Newsletter, dass solche Projekte bereits scheintot sind. Es ist nur in ihrer Natur, dass solche Projekte nach und nach im Abgrund verschwinden, anstatt von heute auf morgen bankrott zu gehen. Das war bereits früher so und wird auch weiterhin so bleiben.

Erinnerst du dich an Peercoin, Namecoin und Primecoin im Bullrun Ende 2013?

Auch im vergangenen Marktzyklus schreibt  Selkis, hatten wir ähnliche Säuberungen am Markt. Nutzlose Forks wie Bitcoin Gold und Bitcoin Diamond sind praktisch tot. Auch andere Währungen wie XRP, Stellar und BCH sind um 90% gefallen und haben beim Abwärtstrend 3-4x schlechter abgeschnitten als Bitcoin.

Selkis warnt Anleger davor und rät dazu „die Primecoin dieses Zyklus“ zu meiden.

Vielleicht warten die Altcoin-Inhaber darauf, dass die Trendlinie der Dominanz durchbrochen wird und spekulieren auf die Rückkehr der Alt-Season. Ich bin skeptisch und halte es für ebenso wahrscheinlich, dass es einen anhaltenden langsamen und unvermeidlichen Rückgang des Geldvermögens ohne wirkliche Differenzierungsmerkmale gibt.

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