Decentralized Finance (DeFi) ist der neue Stern am Kryptohimmel. Durch den kürzlichen Bitcoin Kurs-Einbruch kam aber wieder etwas Ernüchterung in den Markt und hat den Hype erstmal auf die Ersatzbank geschickt. Der Abverkauf von BTC und ETH hat alle anderen Kryptowährungen ebenfalls in die roten Zahlen gezogen. Vor allem die kleinen und neuen Projekte hat es hart getroffen.

In solchen Momenten merkt man sehr schnell wie nachhaltig DeFi Projekte im Allgemeinen aktuell sind. Ein gutes Beispiel hat uns dazu SushiSwap (SUSHI) geliefert. Der Hauptentwickler hat Vorgestern über 2,5 Millionen SUSHI auf einmal verkaufen und damit für einen Kurs-Einbruch von über 60% gesorgt. Der Ärger der Community ging nicht nur in Richtung SUSHI, sondern auch Binance, die den Token wenige Tage zuvor gelistet haben.

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Die Achterbahnfahrt von SushiSwap

SushiSwap wollte sich als Konkurrent zu Uniswap positionieren, die aktuell größte dezentrale Börse. Durch Liquidity Mining konnten Interessenten Liquidität in verschiedenen Pools zur Verfügung stellen und dadurch SUSHI verdienen. Die Liquidität hat innerhalb weniger Tage über 100 Millionen USD erreicht. Auch das Handelsvolumen lag bei über 70 Millionen USD. Die Aufmerksamkeit nach der japanischen Köstlichkeit ist an ihrem Peak angekommen. Der Preis bewegte sich Wellenartig und schoss am ersten Tag von 0 auf 6,50 USD. Kurz danach kam der Einbruch auf unter 1 USD und anschließend ein Anstieg auf über 10 USD. Dieser Höllenritt wurde von dem offiziellen Binance Listing zusätzlich befeuert.

Es schien alles perfekt zu laufen und ein neuer Uniswap Fork mit großen Liquiditäts Pools war geboren. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Vorgestern hat Chef Nomi, der anonyme Kopf hinter Sushiswap, seine Token auf dem Markt verkauft und für einen kurzzeitigen Zusammenbruch gesorgt. Dabei hat er nicht nur seine SUSHI Token aus dem Entwickler Fond auf einen Schlag verkauft, sondern vorher auch einige Millionen an Liquidität in ETH und SUSHI aus dem Pool abgezogen. Dabei hat er umgerechnet ein Vermögen von über 10 Millionen USD angesammelt. Gerade noch rechtzeitig vor der starken Korrektur.


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SushiSwap Exit Scam Vorwürfe und Rettung von FTX

Die Kritik war auf Twitter und anderen sozialen Medien enorm. Die Rede war von einem Exit Scam von SushiSwap. Da Chef Nomi nicht nur seine Token verkauft hatte, sondern auch das Projekt erstmal auf Eis legen wollte. Er erklärte, dass er die Token nur verkauft habe, weil es bereits zu viel Kritik gab, dass er zu viele Token besitzt und damit einen zu großen Einfluss auf das Projekt und das Protokoll dahinter hat. Der SUSHI Kurs ist daraufhin um mehr als 60% eingebrochen.

Doch die Rettung in der Not hat nicht lange auf sich warten lassen. Die Derivatenbörse FTX hat sich dazu bereiterklärt SushiSwap zu übernehmen. Der SUSHI Preis ist nach dieser Nachricht regelrecht explodiert und hat kurzzeitig einen Anstieg von über 300% erreicht. Der Gründer von Sushiswap, Chef Nomi, hat seinen Verkauf mit dem Verkauf von Charlie Lee und Litecoin verglichen und sah sich somit in seiner Aktion bestätigt. Im Peak von 2017 hat nämlich Charlie Lee seine LTC auf einen Schlag verkauft. Das Projekt lebt bis heute noch, auch wenn bereits eher auf dem Abstellgleis.

DeFi Wahnsinn ist noch nicht am Ende

Der DeFi Wahnsinn geht also weiter. Jeden Tag entstehen neue Token und locken immer wieder risikofreudige Investoren ein paar ETH zu „investieren“. Nur ein Bruchteil dieser Token überlebt länger als ein paar Tage. Die meisten erleiden einen klassischen Exit Scam oder werden bis auf 0 abverkauft. Hier geht es nur um das schnelle Geld und das hat mit DeFi rein gar nichts zu tun. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, was aktuell eine kleine Pause eingelegt hat. Doch dieser Wahnsinn ist sicherlich noch nicht vorbei und noch lange nicht an seinem Peak angekommen. Die letzte ICO Welle resultierte in einem Bitcoin Kurs Allzeithoch. Mal schauen, ob es dieses Mal ähnlich ablaufen wird.

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