Ripple arbeitet kontinuierlich an der eigenen Expansionsstrategie. Dabei bedient die US-Firma nicht nur den asiatischen und nordamerikanischen Markt, sondern insbesondere auch Mittel- und Südamerika. Für Aufsehen sorgte nun ein Treffen zwischen dem Ripple CEO Brad Garlinghouse und dem Chef der brasilianischen Zentralbank Roberto Campos Neto.

In dem Videogespräch „hinter verschlossenen Türen“ soll es dabei um institutionelle Fragen gegangen sein. Dass das Treffen am 30. Mai stattgefunden hat, können wir der offiziellen Seite der brasilianischen Zentralbank entnehmen.

Über die Ergebnisse des Treffen gibt es keine weiteren offiziellen Aussagen. Insofern kann keine seriöse Aussage über etwaige Vereinbarungen getroffen werden. Fest steht lediglich, dass das Thema des Treffen die Behandlung „institutioneller Angelegenheiten“ war.


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Ripple und der Plan für Brasilien

Fakt ist jedoch, dass Ripple insbesondere im wirtschaftsstärksten Land Südamerikas, nämlich Brasilien, seine Präsenz erhöht. Bereits im letzten Jahr eröffnete Ripple einen Standort in Sao Paulo. Dabei ist die Firma dafür bekannt, ihre Standort und Büros jeweils an strategisch wichtigen Orten zu positionieren.

Da der Fokus von Ripple primär im Remittance-Markt liegt, eignet sich Brasilien bestens als Zielland. Durch die Wirtschaftsstärke des Landes zieht es viele ausländische Arbeiter an, die wiederum Geld in ihr Heimatland schicken. Passend dazu kündigte der General Director von Ripple in Brasilien, Luiz Antonio Sacco, bereits 2019 an, dass mehr Partnerschaften mit Banken in Brasilien forciert werden.

Offiziell gibt es 3 Partnerschaften, die Ripple mit brasilianischen Banken hat. Dazu gehört neben der weltweit agierenden Bank Santander auch die beiden Banken Bradesco und Banco Rendimento.

Wenngleich die Aussichten für die Firma gut sind, bleibt die Frage offen, wie und ob der XRP Kurs davon profitieren kann. Mein Kollege Ilia wies bereits in einem kürzlich erschienenen Artikel auf diese Problematik hin.

Wie bewertest du das Treffen zwischen Brad Garlinghouse und dem Präsidenten der brasilianischen Zentralbank? – Kann dadurch ein Mehrwert für den XRP Kurs entstehen?

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.