Ripple, das Unternehmen hinter verschiedenen XRP-basierten Produkten, hat beim Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten (USPTO) eine weitere neue Marke angemeldet.

Eine am 6. November eingereichte Anmeldung für die Marke „PayString“ gibt kaum Informationen darüber, welches Unternehmen oder Produkt unter ihrem Schutzdach vermarktet werden soll. Tatsächlich ist die Beschreibung der Markenregistrierung identisch mit der Beschreibung, die für die „Ripplenet„-Anmeldung von Ripple Anfang dieses Jahres verwendet wurde.

Dieser Beschreibung zufolge deckt PayString die Spanne verschiedener Kategorien elektronischer Finanzdienstleistungen ab:

  • die Verwendung von Fiat- und digitalen Währungen für Überweisungen und Geschenke,
  • den Empfang und die Auszahlung elektronischer Zahlungen in Fiat- und digitaler Währung,
  • Währungsumtauschdienste in Fiat- und digitaler Währung,
  • Dienste zur Überprüfung von Finanztransaktionen sowie Finanzmanagement- und
  • Verwaltungsdienste für die Übertragung digitaler Währung über elektronische Kommunikationsnetze.

Im August reichte Ripple beim USPTO zwei weitere Markenanmeldungen ein, die dieselben Anwendungsbeschreibungen wie Ripplenet und PayString enthielten. Eine weitere Anmeldung, Ripple Impact, versuchte, Kategorien von karitativen Stiftungsdiensten abzudecken.

Während das Unternehmen damit beschäftigt ist, neue Marken in den USA zu registrieren, zeigt Ripple gleichzeitig Bemühungen ihre Geschäfte nach Dubai zu verlagern. Zudem ist in dieser Woche eine langjährige Kontroverse wieder aufgeflammt. Der bekannte Händler und Chart-Analyst Peter Brandt argumentierte, dass die US-Wertpapieraufsichtsbehörde, die Securities and Exchange Commission, XRP schon längst zu einem Wertpapier erklärt hätte, wenn es „Crypto verstehen“ würde.

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