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Schweizer Stadt Lugano macht Krypto zum offiziellen Zahlungsmittel

Schweizer Stadt Lugano macht Krypto zum offiziellen Zahlungsmittel

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis
  • Ab sofort kann man in Lugano Steuern, Parktickets, öffentliche Dienstleistungen und Studiengebühren in Bitcoin, Tether und LVGA-Stablecoin bezahlen.
  • Polygon ist der Infrastrukturpartner des Projekts.
  • Lugano will ein Krypto-Hub für Unternehmen und Start-ups werden.

Polygon und Tether unterstützen die Bemühungen der Schweizer Kommune Lugano, die Blockchain-Hauptstadt Europas zu werden. Die Anwohner können ihre jährlichen Steuerabgaben und für zahlreiche öffentliche Dienstleistungen in Krypto zahlen. Dazu gehören unter anderem Parktickets und Studiengebühren. Akzeptierte Kryptowährungen umfassen Bitcoin, Tether sowie LVGA. Beim letzteren handelt es sich um den stadteigenen Stablecoin, mit dem man in dem malerischen Urlaubsort nun bezahlen kann.

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Polygon wird zum Infrastrukturpartner

Mit dieser Entwicklung ebnet Lugano den Weg dafür, dass Kryptowährungen in der Stadt zum gesetzlichen Zahlungsmittel werden. Polygon stellt die Basis zur Verfügung, auf der die Stablecoins laufen werden.

Im vergangenen Jahr hat die Stadt konkrete Schritte unternommen, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Sie führte ein Treueprogramm und eine digitale Wallet mit LVGA-Punkten ein und entwickelte die städtische Blockchain 3Achain. Diese ist EVM-kompatibel ist, mit Ethereum verknüpft und nutzt den Proof of Authority-Konsens.

100 Millionen Schweizer Franken für Start-ups

Zur Finanzierung von Blockchain Start-ups hat Lugano einen Fonds mit 100 Millionen CHF (99,82 Millionen Euro) eingerichtet. Das Ziel ist es, die Stadt zu einem Zentrum für Unternehmen und Start-ups zu machen, die in der Krypto-Branche aktiv sind. Mit weiteren 3 Millionen Franken will man lokalen Firmen bei der Krypto-Adoption helfen. Der Bürgermeister von Lugano, Michele Foletti, und der CTO von Tether, Paolo Ardoino, machten die Ankündigung live während der Konferenz Plan B. Sandeep Nailwal, Mitbegründer von Polygon, sagte dazu:

Die Kombination der Stabilität der Stablecoin-Technologie mit der kostengünstigen Infrastruktur von Polygon bietet Lugano ein schnelles und nicht flüchtiges Mittel für Transaktionen. Wir freuen uns, dass die Stadt Lugano Polygon ausgewählt hat, um diese wichtige Infrastruktur für ihren Stablecoin bereitzustellen.

Polygon ist eine der am schnellsten wachsende Blockchain

Polygon zeichnet sich durch niedrige Blockchain-Gebühren und hoher Geschwindigkeit von Transaktionen aus. Sie läuft parallel zum Ethereum-Netzwerk, um die Entwicklung der Infrastruktur zu fördern und die Funktionalität zu verbessern. Zu den dApps, die sie angezogen hat, gehören DeFi-Projekte Aave und Sushiswap sowie die NFT-Marktplätze OpenSea und Mark Cubans LazyCom.

Das Team entwickelt eine komplette Suite von Skalierungslösungen, darunter Polygon Edge, Polygon PoS und Polygon Avail. Außerdem investiert das Unternehmen in hochmoderne Zero Knowledge Technologie, die eine entscheidende Rolle beim Onboarding der nächsten Milliarde Ethereum-Nutzer spielen soll.

Wachsende Produktpalette bietet einfachen Zugang zu wichtigen Skalierungslösungen

Die wachsende Produktpalette von Polygon bietet Entwicklern einen einfachen Zugang zu allen wichtigen Lösungen für Skalierung und Infrastruktur: L2-Lösungen (ZK Rollups und Optimistic Rollups), Sidechains, hybride Lösungen, Standalone und Enterprise-Chains, Datenverfügbarkeit und vieles mehr.

Die Skalierungslösungen von Polygon haben mit mehr als 7000 gehosteten Anwendungen, mehr als 1 Mrd. verarbeiteten Transaktionen, mehr als 100 Mio. eindeutigen Benutzeradressen sowie mehr als 5 Mrd. US-Dollar gesicherten Vermögenswerten eine breite Akzeptanz gefunden.

Daniela Kirova

Daniela Kirova

Daniela ist Autorin bei CryptoMonday.de und berichtet über die neuesten Nachrichten auf dem Kryptowährungsmarkt und der Blockchain-Branche. Sie hat über 15 Jahre Erfahrung als Autorin und hat für mehrere Online-Publikationen im Finanzsektor als Auftragsschreiberin geschrieben .