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Binance erweitert Compliance Team mit Ex-IRS-Beamten

Binance erweitert Compliance Team mit Ex-IRS-Beamten

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Nun hat Binance einen weiteren Mitarbeite für das Compliance Team eingestellt. Der ehemalige Kriminalbeamte Greg Manohan ist beim Inland Revenue Service der neue Global Money Laundering Reporting Officer (GMLRO). Manohan war ein Spezialagent bei der Kriminalpolizeibehörde des IRS tätig und hat mehr als 30 Jahre Erfahrung im Regierungsdienst. Schaut man sich seine LinkedIn-Biografie an, wer er für die Bundesbehörde Leiter für unterschiedliche Ermittlungen zu Finanz- und Cyberkriminalität.

Bisher war Karen Leong GMLRO von Binance und war seit 2018 in dieser Position. Sie wird jedoch weiterhin für Binance tätig sein und als Director of Compliance arbeiten. Im Rahmen seiner neuen Aufgabe sagte Manohan, dass er sich darauf konzentriert „hochkarätige Ermittlungen“ im Krypto-Raum zu unterstützen. Im Rahmen einer Pressmitteilung äußerte er sich folgendermaßen:

Meine Bemühungen werden sich darauf konzentrieren, die internationalen Anti-Geldwäsche- (AML) und Untersuchungsprogramme von Binance auszubauen sowie die Beziehungen der Organisation zu Regulierungs- und Strafverfolgungsbehörden weltweit zu stärken.

Binance stand wegen Geldwäsche unter Druck

Die Kryptobörse Binance steht genau deswegen unter Druck. Aufsichtsbehörden werfen Binance vor, Geldwäsche betrieben zu haben. Mit der Neueinstellung von Manohan, der von Deloitte Financial zu Binance wechselt, reagiert das Unternehmen. So zeigt die Kryptobörse, dass sie den rechtlichen und regulatorischen Bereich fördern möchte und so Führungskräfte mit großer Erfahrung einstellt.

Insbesondere durch die Anonymität ermöglicht es Unternehmen, Gelder zu waschen. Doch auch Terrorismusoperationen können Unternehmen und Einzelpersonen so finanzieren. Gerade die Kryptobörse Binance steht dabei im Mittelpunkt, da ihr Aufsichtsbehörden diese Aktivitäten vorwerfen.

Leitlinien zu Meldepflichten für Krypto-Transaktionen

Wie viele vermuten, soll die Financial Action Task Force (FATF) in den kommenden Monaten Leitlinien zu Meldepflichten für Krypto-Transaktionen veröffentlichen. Dabei ist die FATF eine transnationale Regierungsbehörde. Die Richtlinien, die Geldwäsche eindämmen sollen, schlagen unter anderem auch vor, dass Krypto-Börsen AML-Programme entwickeln.

Der CEO von Binance, Changpeng Zhao, erklärte, dass sich das Unternehmen auf proaktive Compliance konzentrieren möchte. Dabei soll der Wandel zu einem regulierten Finanzunternehmen durchgeführt werden. Damit auch der Geldwäsche entgegengewirkt werden kann, hat Binance den Beirat seines internationalen Compliance Team im Jahr 2020 um ganze 500 % aufgestockt.

Die ehemaligen FATF-Führungskräfte Josée Nadeau und Rick McDonell stellt die Börse im Juli vor. Sie sind Compliance-Regulierungsberater für Europa. Gleichzeitig unterstützt auch der ehemalige US-Senator Max Baucus das Team und ist Politik- und Regierungsberater. Doch auch weitere Maßnahmen hat die Kryptowährungsbörse ergriffen. Die Hebelwirkung reduzierte sich oder die Auszahlungslimits für nicht verifizierte Benutzer wurden reduziert. So möchte sich das Unternehmen wappnen und dem Druck der Aufsichtsbehörden standzuhalten.

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