Im Juli 2017 veröffentlichte Recorded Future einen der ersten Berichte, der das Interesse der nordkoreanischen Führung an und dem Einsatz von Kryptowährungen demonstrierte. Seitdem sei laut Aussage ihrer Nachforschungen Nordkorea in groß aufgezogene Scams und Mining-Aktivitäten verwickelt gewesen.

Ihre Untersuchungen sollen ferner gezeigt haben, dass Nordkorea bei mindestens drei Kryptowährungen – Bitcoin, Litecoin und Monero – nicht nur am Mining sondern auch an verbrecherischen Machenschaften beteiligt ist oder war.

Seit Mai 2019 wollen die Researcher nun im Vergleich zu 2018 eine Verzehnfachung der Mining-Aktivitäten von Monero beobachtet haben. Gleichzeitig waren sie allerdings nicht in der Lage, die Hash-Rate zu bestimmen, da die gesamte Aktivität über eine einzige IP-Adresse abgewickelt wurde, von der das Research-Unternehmen glaubt, dass sich dahinter mehrere unbekannte Rechner befinden.

Monero wird von nordkoreanischen Betreibern seit mindestens August 2017 verwendet, nachdem die Bitcoin-Gewinne aus dem WannaCry-Angriff durch einen Bitcoin-Mixer gewaschen und schließlich in Monero umgewandelt wurden.


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Steckt das nordkoreanische Militär hinter den Mining-Aktivitäten?

Monero unterscheidet sich von Bitcoin dadurch, dass Transaktionen hier wirklich anonym sind. Alle Transaktionen werden innerhalb der Blockchain verschlüsselt, so dass nur der Sender oder Empfänger einer Transaktion den anderen „sehen“ kann.

Monero unterscheidet sich auch dadurch, dass es für das Mining durch nicht spezialisierte Maschinen konzipiert wurde, und Betreiber neigen dazu, ihr Equipment nach der Kapazität zu skalieren.

Laut dem Bericht kommen die Autoren zu der Erkenntnis, dass die Faktoren Anonymität und die Möglichkeit, mit nicht spezialisierten Maschinen Mining zu betreiben, Monero für nordkoreanische Benutzer wahrscheinlich attraktiver ist als Bitcoin.

Laut dem Zwischenbericht des UN-Expertengremiums vom August 2019 verwies ein Mitgliedsstaat dem Gremium gegenüber darauf, dass „ein professioneller Zweig des Militärs der Demokratischen Volksrepublik Korea“ auch im Crypto-Mining tätig sei.

Die Autoren von Recorded Future kommen daher zu der Schlussfolgerung, dass es möglich sei, dass entweder die Bitcoin- oder die Monero-Mining-Aktivitäten, die sie aus dem nordkoreanischen IP-Raum beobachtet haben, von diesem Zweig des Militärs durchgeführt werden. Gleichzeitig räumen sie aber auch ein, dass sie jedoch keinen Einblick über die ihnen vorliegenden Daten hinaus haben und daher nicht bestätigen können, welche nordkoreanische Einheit für das beobachtete Mining verantwortlich ist.

In jedem Fall fehlen stichhaltige Beweise in den oben geschilderten Vermutungen und alle Äußerungen aus dem besagten Bericht sind daher mit Vorsicht zu genießen. Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung der zunehmenden Mining-Aktivität von Monero unter einem Regime wie dem nordkoreanischen mit Sicherheit eine interessante Erkenntnis. Ferner zeigt es, dass der Schlüssel zum Erfolg für Kryptowährungen in der Spezialisierung liegen dürfte.

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[Bildquelle: Shutterstock]