Seit der Preis von Bitcoin im Frühjahr diesen Jahres eine atemberaubende Ralley hingelegt hat, dümpelt er nun schon seit einigen Wochen zwischen 9.500 und 12.500 US-Dollar vor sich hin. Doch ungeachtet der Tatsache, dass sich der Markt aktuell nicht fest für eine Richtung entscheidet, fragen sich viele, was zu einem nächsten Bullrun à la 2017 beitragen könnte. Ist die Institutionalisierung des Krypto-Marktes die Antwort? Und wenn ja, wie ist der aktuelle Stand? Coinbase CEO Armstrong gibt Antworten.

Coinbase CEO Armstrong: Mehrere Millionen US-Dollar fließen pro Woche in den Markt

Der Gründer von Coinbase, Brian Armstrong, hat nun auf Twitter erklärt, dass seine Firma (als eine der größten Börsen für Kryptowährungen) jede Woche ca. 200 – 400 Millionen US-Dollar von institutionellen Investoren erhält. Dies entspricht einer Summe von ca. 1-2 Milliarden (!) USD pro Monat. So sagte Armstrong:

Ob institutionelle Investoren auch in Kryptowährungen investieren wollen oder nicht, war vor etwa 12 Monaten eine offene Frage.

Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass wir die Antwort jetzt kennen. Wir erhalten pro Woche 200-400 Millionen Dollar an neuen Einlagen von institutionellen Kunden.

Bereits im Mai enthüllte Armstrong, dass Institutionen rund 60% aller Handelsvolumina auf Coinbase Pro ausmachen. Dementsprechend entfallen nur 40% auf Privatpersonen. Ein weiteres Zeichen dafür, dass institutionelle Investoren auf dem Weg in den Markt sind.

Coinbase Custody – das Coinbase für Institutionen

Neben der Zahlungsabwicklung für Unternehmen, die Krypto-Zahlungen akzeptieren wollen, sowie dem Brokerage-Service für Privatkunden, hat die Silicon Valley Company im vergangenen Jahr auch Coinbase Custody eingeführt.

Im Gegensatz zu dem, was der Name vermuten lässt (nämlich Custody), scheint der Service mehr zu sein als nur das reine Verwalten von Bitcoin, Ethereum und anderen Krypto Assets im Namen institutioneller Kunden.


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Armstrong erklärte dazu im Mai: „Wir haben angefangen, Funktionen wie den OTC-Handel (=außerbörslicher Over-the-Counter Handel) zu Coinbase Custody hinzuzufügen, wo die großen Trades stattfinden.“

Der institutionelle Bereich für Krypto befindet sich in einer Phase unglaublichen Wachstums. Coinbase Custody hat mittlerweile fast 200 institutionelle Kunden. Diese investieren pro Woche Hunderte von Millionen Dollar in den Krypto-Markt.

Dabei ist ein regulierter, vertrauenswürdiger Verwaltungsservice für Kryptowährung, wie der von Coinbase eine große Bereicherung für die Branche.

Bakkt Bitcoin Futures kommen, was macht Coinbase Custody?

Beim Heranführen von institutionellen Investoren an den Krypto-Markt bekommt Coinbase allerdings in den nächsten Monaten durch den langersehnten Start von Bakkt mit seinen Futures Konkurrenz. Wie die Tage bekannt wurde, soll der Futures Handel von Bakkt von im September starten.

Trotzdem ist und bleibt Coinbase ein großer Player in Sachen Institutionalisierung des Kryptobereichs. Das liegt auch daran, dass die Firma schon früh auf das Pferd mit Institutionen gesetzt hat. 2012 gegründet, kaufte Coinbase bereits 2014 Xapo, einen Bitcoin Custody-Service (=Verwaltungs-Service) für nur 55 Millionen Dollar.

Coinbase Custody zeigt starkes Wachstum

In etwas mehr als einem Jahr seit der Gründung ist Coinbase Custody stark gewachsen und verwaltet mittlerweile knapp 7 Milliarden Dollar an Krypto Assets von mehr als 120 Kunden aus 14 Ländern. Obwohl sich die Firma in einem relativ neuen Ökosystem aufhält, genießt sie großes Vertrauen der Investoren. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einerseits sind die Einlagen der Investoren sehr gut geschützt, weshalb die Börse noch nie gehackt wurde. Andererseits zeichnet sich die Arbeit von Coinbase vor allem dadurch aus, dass sie eng mit Regulierungsbehörden zusammenarbeiten.

Coinbase Custody zeigt damit 2 Sachen: Erstens die Dominanz von Coinbase als eine der führenden Börsen und Firmen im Krypto Ökosystem. Zweitens, dass Institutionen Bitcoin und Co. immer mehr Vertrauen schenken. Die Zahlen von Coinbase Custody zeigen, dass die Institutionalisierung also in vollem Gange ist, was dem gesamten Ökosystem und natürlich auch dem Preis von Bitcoin gut tut.

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