Welcher Krypto-Hodler träumt nicht davon: Bitcoin ist in 10 Jahren bei 1 Million $ und man kann sich mit Kryptowährungen sein Traumhaus kaufen. Und das am besten noch ohne wieder den Umweg über Fiat Währungen gehen zu müssen. Doch wer sagt eigentlich, dass das ein Traum bleiben muss?

Wenn man sich die Zahlen von BitPay, einem der größten Dienstleister für Zahlungsabwicklungen von Kryptowährungen anschaut, ist ganz klar ein Trend zu erkennen. Nämlich hin zur Krypto Adaption in der Immobilienwirtschaft.

Im Jahr 2017 wickelte das Unternehmen fast 20 Millionen Dollar an Transaktionen für Immobilienkäufe und -verkäufe ab. Nach dem Tiefpunkt des Krypto Winters im Jahr 2018 sank diese Zahl nach Angaben von BitPay’s Chief Commercial Officer Sonny Singh auf rund 6 Millionen US-Dollar.

In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres hat das Unternehmen jedoch nach eigenen Angaben bereits jeweils über 5 Millionen US-Dollar an Immobilientransaktionen verarbeitet. Singh sagte, dass BitPay in der Lage ist, sein Immobiliengeschäft im Vergleich zum Vorjahr mindestens zu verdoppeln.

BitPay ist der weltweit größte Dienstleister für Bitcoin Zahlungen mit rund 1 Milliarde Dollar an jährlichem Transaktionsvolumen. Die Firma fungiert deshalb oft als Zahlungsabwickler für Hauskäufer. BitPay tauscht Bitcoin in US-Dollar um und überweist die Gelder im Namen des Käufers an einen Treuhänder.

Insbesondere Luxus-Immobilien werden mit Kryptowährungen gezahlt

Singh sagte, dass das Unternehmen vor etwa vier Jahren seine erste Immobilientransaktion durch den kalifornischen Immobilienmakler Piper Moretti durchführte. Seitdem hat das Unternehmen „Millionen“ an Immobilientransaktionen für Unternehmen und Privatpersonen abgewickelt. Dabei scheint 2019 das bis jetzt beste Jahr zu sein.

Laut BitPay ist der durchschnittliche Wert einer Immobilien Transaktion mit ca. 1 Mio US-$ alles andere als durchschnittlich. Kein Wunder. Die Firma arbeitet mit Immobilienmaklern und -firmen zusammen, die in den teuersten Immobilienmärkten der Welt, wie Dubai oder Manhattan agieren. Der neueste Partner von BitPay ist ein Luxus Resort in Orlando, Florida, in dem die Wohnungen zwischen 330.000 $ und 595.000 $ kosten.

In den letzten Monaten habe es laut David D’Ambrosio, ein Direktor im Resort, einen Anstieg bei potenziellen Kunden aus China, der Türkei und Brasilien gegeben, die nach Käufen mit Kryptowährungen fragten.


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„Es war einfach, den potenziell verfügbaren Markt zu bestimmen“, sagte D’Ambrosio und deutete an, dass „Bitcoin-Hodler“ nach einem Weg suchten, ihre Portfolios zu diversifizieren. Das Resort akzeptiert derzeit nur Bitcoin, wird aber weitere Währungen hinzufügen.

Wo wird die Reise hingehen?

Auch wenn das gesamte Volumen an Immobilientransaktionen die BitPay verarbeitet noch relativ gering ist. Im Vergleich zum Volumen an Fiat Transaktionen weltweit, kann man trotzdem einen Trend zur Krypto-Adaption erkennen. Man darf gespannt sein, wann auch in Deutschland die ersten Makler Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren und dadurch die Krypto-Adaption weiter vorantreiben.

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[Quelle: Shutterstock]

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