Ethereum befindet sich als aktuelle Nummer 2 im Crypto-Bereich in den letzten Wochen noch stärker in einem Höhenflug als Bitcoin. ETH konnte BTC in diesem Jahr mit 42% outperformen und nimmt nun laut der Meinung einiger Trader wieder Kurs Richtung 300 USD. Gleichzeitig berichten wir schon länger darüber, dass der DeFi Trend, also die Entwicklung und Nutzung dezentraler Finanzdienstleistungen über Ethereum immer stärker zunimmt. Regelmäßig gibt es hier neue Höchststände der darin gesicherten Menge an Geld. Doch leider gab es am Wochenende einen Rückschlag für DeFi und Ethereum. Ein Lending-Protokoll wurde von Hackern dazu genutzt, um Geld zu entwenden.

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DeFi Anwendung „bZx“ über Ethereum ausgebeutet

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag. Das Lending-Protokoll („Kreditvergabe-Protokoll“) namens „bZx“ wurde Opfer eines Hacker-Angriffs. Die DeFi-Anwendung läuft dabei auf Ethereum.

Laut übereinstimmenden Berichten nutzten die Hacker mit einem ausgeklügelten Plan eine Schwachstelle in einem Smart Contract aus und konnten auf diese Weise ca. 3.300 Ether entwenden, was einer Summe von knapp 840.000 USD bei einem Ethereum Kurs von ca. 255 USD entspricht.

Der Co-Founder von bZx, Kyle Kistner, teilte den Angriff über Telegram mit. Dabei sollen alle restlichen Gelder in Sicherheit sein:

Wir werden eine eingehendere Obduktion veröffentlichen. Die restlichen Mittel sind sicher.

Zur Sicherheit wurde die zugehörige Trading Plattform „Fulcrum“ runter gefahren.


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Was bedeutet der Angriff für ETH?

bZx ist mittlerweile das 7. größte DeFi-Protokoll mit laut DeFi Pulse insgesamt über 15,5 Millionen USD, die in den Smart Contracts gesichert sind. Die Tatsache, dass ein Angriff eines der größten DeFi-Protokolle auf Ethereum treffen kann, zeigt, wie leicht verwundbar diese Art von dezentralen Dienstleitungen noch ist.

Im Zuge des Versuchs des bZx Teams, den Angriff aufzuklären und Schadensbegrenzung zu treiben, kam Kritik von einigen aus dem Crypto-Bereich, wie zentral die Projekte eigentlich noch sind. Insgesamt hat der Angriff natürlich keine Auswirkungen auf Ethereum an sich, zeigt aber wie viel Entwicklungsarbeit für viele DeFi-Protokolle noch notwendig ist.

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[Bildquelle: Shutterstock]