Ethereum befindet sich derzeit im Aufwind und kann seit dem angekündigten Update 2.0, welches für den 3. Januar 2020 geplant ist, deutlich zulegen. Damit ist Ethereum einer der wenigen Outperformer bei den Altcoins. Das Update kann vor allem durch Punkte wie dem geplanten Proof of Stake (PoS) und Sharding nun auch durch die deutliche Verbesserung der Inflationsrate auf ca. 0,5 Prozent auf sich aufmerksam machen. Das ist deutlich unter dem Inflationswert von Bitcoin und eine echte Kampfansage.

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Ethereum vs. Bitcoin: Das Problem der Inflation

Jede Währung dieser Welt ist mit Inflation behaftet. Dies gilt auch für Kryptowährungen, die jedoch im Gegensatz zu FIAT Währungen kalkulierbare Inflationsraten in ihrem Code ausweisen. So weist Bitcoin zum Beispiel derzeit eine Inflation von 3,5 Prozent auf und liegt damit höher als die öffentlich vermeldete Inflationsrate der USA, die bei ca. 2 Prozent liegen soll.

Auch andere Kryptowährungen haben eine Inflation, jedoch liegen die meisten über der Inflation von Bitcoin, die sich durch das kommende Halving im nächsten Jahr sogar nochmals reduzieren wird. Bitcoin setzt damit Standards und andere Kryptowährungen werden deshalb sogar als minderwertig betrachtet oder ungeeignet für die Idee von digitalem Geld.

Neben der Inflation hat Ethereum aber auch mit der fehlenden festgelegten Maximalanzahl an Tokens zu kämpfen und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, deshalb kein Vergleich zu Bitcoin zu sein. Immerhin ersteres könnte sich aber mit Ethereum 2.0 ändern.

Ethereum Inflation soll durch Ethereum 2.0 deutlich unter die Inflation von Bitcoin sinken

Die Kerngruppe der Ethereum-Entwickler, die am Serenity-Upgrade arbeiten, will angeblich die Menge der ausgegebenen ETH drastisch reduzieren. Justin Drake, ein Forscher der Ethereum Foundation, erklärte, dass die Inflationsrate von Ethereum (etwa 4% bis 5%) bis März 2021 um über 90% gesenkt werden könne.

„Here’s a possible timeline (dates likely totally wrong!) highlighting the key milestones: January 2020: beacon chain launch. June 2020: eth2 light clients production-ready. November 2020: eth1 fork #1 to have its fork choice rule honor eth2 finality (conservatively, no issuance reduced). March 2021: eth1 fork #2 to reduce issuance by 10x.“

Eine solche Reduzierung hängt natürlich davon ab, wie bereitwillig die Community (vor allem die Miner) Ethereum 2.0 akzeptieren. Das erste massive Update wird dabei die Verwendung von PoS anstelle des aktuellen Proof of Work (PoW) implementieren.

Laut dem Twitter-Nutzer „Token State“ wird diese Reduktion die Inflation von Ethereum auf ca. 0,5% senken. Das ist deutlich geringer als die Inflation von Bitcoin. Dies würde laut seiner Aussage zu einem massiven „Supply shock“ führen und damit Ethereum (ETH) seltener und womöglich auch wertvoller machen als Bitcoin (BTC).

Wird ETH durch die Inflation wertvoller als BTC? – Lohnt sich ein Einstieg noch?

Der Twitter User Token State gibt sich sogar so optimistisch und beschreibt diesen Paradigmenwechsel als den Wendepunkt der Bewertung von Ethereum zu Bitcoin. Laut seiner Aussagen würden wir nie wieder einen niedrigeren ETH/BTC Wechselkurs sehen als aktuell. Die kurzfristige Kursentwicklung scheint dem Gefühl zuzustimmen und Ethereum kann Bitcoin in den letzten 24h deutlich outperformen.

Ethereum zeigt sich insgesamt als eine der wenigen Altcoins relativ stark im Vergleich, muss Bitcoin aber bisher noch Tribut zollen. Ein Szenario, das sich durch das nahende Update ändern könnte. Denn mit einem Blick auf das Stock-Flow Verhältnis von Bitcoin würde sich auch für Ethereum (ETH) eine Neubewertung ergeben.

Allerdings ist der Weg bis Ethereum 2.0 noch weit und ein Einhalten der Meilensteine (wie schon in der Vergangenheit) mehr als fraglich. Ob sich also nun ein Einstieg noch lohnt, kannst du natürlich nur selbst entscheiden. Die Inflations-Senkung bei Ethereum könnte sich aber durchaus positiv auf den Kurs auswirken (eine gleichbleibende Nachfrage vorausgesetzt).

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