Ethereum galt in diesem Jahr als einer der großen Gewinner in der Kryptowelt. Aus der Perspektive des Kurses entwickelte sich der ETH Preis seit Jahresbeginn von 130 US-Dollar auf ein Jahreshoch von fast 620 USD. Auch aus der technischen Perspektive legt das Projekt mit dem kommenden Beginn der Beacon Chain am 01.12.2020 den Grundstein für Ethereum 2.0.

Aktuell scheint auch das allgemeine Interesse für das Projekt zu steigen. Wir schauen uns die Zahlen hierzu an.

Ethereum Suchanfragen: Höhepunkt seit Feb. 2018

Die Basis für unseren Artikel stellen aktuelle Daten von The Block dar. Als Grundlage wurde hierfür Google Trends verwendet.

Dementsprechend reicht die Skala von einem Interesse zwischen 0 und 100. 100 stellt das Maximum an Interesse in dem gegebenen Zeitraum dar. Anders formuliert: 100 heißt das bisher höchste gemessene Suchvolumen.

In der oben stehenden Grafik sehen wir, dass wir zwar einen Höchstwert seit dem Februar 2018 erreicht haben, jedoch noch weit entfernt von dem Hochpunkt sind. Der aktuelle Wert der Suchanfragen nach Ethereum liegt nämlich bei gerade einmal 33.


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ETH Nachfrage: Institutionen und Privatpersonen

Aus der Grafik können wir zweifelsfrei schlussfolgern, dass viele Privatpersonen in den letzten Tagen und Wochen nach Ethereum gesucht haben. Das Interesse nach dem Projekt erreicht einen Jahreshöchstwert.

Auf der anderen Seite sehen wir auch, dass das Suchvolumen noch deutlich unter dem Hochpunkt von 2017 liegt. Dies können wir unter anderem damit erklären, dass sogenanntes Smart Money in Ethereum fließt.

Institutionen aber auch wohlhabende Privatanleger investieren verstärkt in die Kryptowährung. Hierbei ist davon auszugehen, dass solche Anleger nicht Google als primäre Informationsquelle nutzen und/oder über andere Wege informiert werden.

Auch wenn wir einen leichten Anstieg des Suchvolumens erkennen können, ist es unwahrscheinlich, dass dieser Anstieg zu einem weiteren Peak beim ETH Kurs führt.

[Bildquelle: Shutterstock.com]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.