Regelmäßig machen Hacks von Börsen oder andere Angriffe von Kriminellen im Crypto-Space die Runde und zeigen damit immer wieder, wie wichtig Eigenverantwortlichkeit beim Thema Kryptowährungen ist. So auch wieder am Wochenende, als die DeFi Anwendung „Lendf“ von dForce gehackt und um rund 25 Mio. USD in Ethereum und Bitcoin erleichtert wurde. Während einige schon das Ende des Projekts befürchteten, scheint es nun zu einem unerwarteten Happy End gekommen zu sein. Der Angreifer hat die gestohlenen Funds wieder zurückgesendet. Doch wieso das? Wir updaten euch in diesem Artikel zum Thema dForce und Lendf Hack.

Jedem, der mit dem Ethereum DeFi Hack noch nicht vertraut ist, empfiehlt es sich erst unseren Artikel von Sonntag zu lesen. In diesem erhälst du alle wichtigen Infos, wie es zum Hack kam. Klicke dazu HIER.

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Ethereum DeFi Hacker sendet 25 Mio. USD zurück

Lendf.me ist eines von zwei Protokollen, die von der dForce Foundation entwickelt werden. Laut der Twitter Seite von Lendf ist es „das bei weitem größte fiat-backed Stablecoin DeFi-Verleihprotokoll“. Das Ethereum DeFi Schwergewicht wurde am Samstagabend gehacked. Dabei verlor das Protokoll 99% seiner Einlagen, als 25 Mio. USD in Ether und Bitcoin dessen Wallets verließen.

Normalerweise ist es sehr schwer solche Vorfälle im Crypto-Bereich zu klären, da Transaktionen mit Kryptowährungen bekanntlich nicht umkehrbar sind. Die Verantwortlichen und Geschädigten können also nicht einfach, wie bei einem normalen Bankkonto die Transaktion selbst zurück überweisen. Dennoch kam es nun beim Ethereum DeFi Hack bei dForce und Lendf zu einer Rücküberweisung und damit zu einem Happy End.

Wie „The Block“ berichtet, hat der Hacker dabei die gesamten gestohlenen Einlagen wieder zurück gesendet. Bereits am gestrigen Tag waren das 2,79 Millionen USD und heute noch einmal knapp 22 Millionen USD. Trotzdem handelt es um leicht weniger Geld als gestohlen wurde, weil der Hacker zwischenzeitlich einige Token umtauschte, die nun leicht weniger wert sind. Doch wie kam es überhaupt zu dieser unerwarteten Kehrtwende des Hackers?

dForce bekam Hilfe von anderer Firma

Das Happy End beim Ethereum DeFi Hack ist nicht alleine auf die Bemühungen von dForce und der Polizei zurückzuführen. Einen großen Anteil hat dabei die Firma 1inch.exchange, die die IP Adresse des Angreifers ermittelte, um Druck auf diesen auszuüben. Sergej Kunz, CEO von 1inch.exchange, sagt dazu:

Wir erhielten eine Anfrage der Polizei von Singapur und wir halfen dForce. Auf der Grundlage der Anfrage übermittelten wir der Polizei die IP-Adressen und sensible Metadaten, die der Hacker mit Hilfe unseres CDNs beschleunigt hat.

So gut es für das Projekt und die Nutzer ist, dass der Hack einen positiven Ausgang nahm, so eindrucksvoll zeigt der Hack auch wieder, wie wichtig Eigenverantwortlichkeit im Crypto-Bereich ist. Falls du in Ethereum, Bitcoin oder Co. investiert bist, gibt es keine sicherere Möglichkeit deine Coins bzw. Private Keys aufzubewahren, als mit einer Cold Wallet von Ledger.


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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.