Cardano Goguen kommt im März 2021. So zumindest sieht es aus, wenn die von der IOHK veröffentlichte Roadmap zu Goguen eingehalten wird. Nach dem erfolgreichen Rollout von Shelley, sehen viele Cardano-Befürworter Goguen als finalen Schritt, um den Angriff auf Ethereum zu starten. In diesem Artikel schauen wir kurz auf die Roadmap und was hinter Goguen steckt.

Cardano Goguen: Angriff auf Ethereum?

Für viel Euphorie sorgte Ende vergangener Woche ein Tweet von IOHK. Das hinter Cardano stehende Entwicklungsteam veröffentlichte in diesem Tweet die dedizierte Roadmap zu Cardano Goguen.

Dabei soll das neue Zeitalter von Smart Contracts, denn dafür steht Goguen, endlich auf Cardano kommen. Insofern wird die Umsetzung ein bedeutender Schritt für die Verwendung von Cardano als Netzwerk beziehungsweise Blockchain darstellen.

Wie dem Tweet und der Goguen Roadmap zu entnehmen sind, wird es möglich sein native Token und dezentrale Applikation auf Cardano zu bauen.

Plutus: Eine neue Smart Contract Sprache

Während Ethereum Entwickler die Programmiersprache Solidity gewohnt sind, wird Cardano auf eine eigene Smart Contract Sprache namens Plutus setzen.

Hierzu heißt es, dass die Sprache Entwicklern ein Tool in die Hand gebe, mit dem man direkt auf dem Ledger arbeiten könne.

Plutus erlaubt es einer „Code-Base“ sowohl On- als auch Off-Chain Komponenten zu unterstützen, was die Kohärenz und Usability im Vergleich zu bestehenden Smart Contract Implementierungen deutlich verbessert.

Diese Umsetzung ist vor allem ein starker Kontrast zu dem bekannten Ethereum ERC-20 Standard. Hervorzuheben ist außerdem die Möglichkeit, Smart Contracts in mehreren Sprachen zu sprechen. Plutus wird also nicht die Möglichkeit sein, sondern eine Möglichkeit von vielen.

Fassen wir zusammen, dass Cardano im März 2021 bereits das Goguen Mainnet ausrollen möchte. Damit wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Durch Goguen können Smart Contracts auf dem Ledger verwendet werden. In Folge dessen sind native Token und dezentrale Applikationen möglich. Als Programmiersprache wird hierbei die eigens entwickelte Smart Contract Sprache Plutus angeboten.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.