Bitcoin (BTC) ist aus der Bankenkrise 2008/09 entstanden und nicht nur Satoshi Nakamoto positionierte BTC als Gegenentwurf zu unserem zentralen Finanzsystem, das von Geschäfts- und Zentralbanken gesteuert wird. Auch andere Anhänger des digitalen Goldes, wie beispielsweise Andreas Antonopoulos, stellen das Asset des Öfteren als Weg aus dem System dar. Doch wie steht es eigentlich um das Gefecht zwischen Banken und Bitcoin?

Ohne Frage steht BTC aktuell in vielen seiner wesentlichen Facetten sehr gut dar. Das Halving hat die Inflationsrate halbiert und für mehr öffentliches Interesse gesorgt, der Bitcoin Kurs hat sich im Vergleich zu vor der Coronakrise wieder vollständig erholt und steht aktuell seit Jahresbeginn sogar wieder 35% im Plus. Auch viele Fundamentaldaten und makroökonomische Faktoren sind bullish. Auf der Gegenseite sieht es bei den Banken aktuell eher weniger gut aus. Dieser Meinung scheint nun auch die lebende Investment-Legende Warren Buffett zu haben und verkauft kurzerhand einen massiven Anteil seiner Bank-Aktien. Was hat es damit auf sich und was bedeutet das für BTC?

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Buffet verkauft Goldman Sachs

Für Banken könnte seit März im Gegensatz zu BTC eine schwierige Zeit angebrochen sein. Die Coronakrise scheint zwar ihren Höhepunkt unter einem gesundheitlichen Aspekt in den meisten Ländern überschritten zu haben, aber die wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch nicht abzuschätzen.

Aus der Vergangenheit weiß man, dass Banken als Dreh- und Angelpunkte der Wirtschaft immer mit am stärksten von Wirtschaftskrisen getroffen werden. Zusätzlich dazu steht die Sorge im Raum, dass viele Unternehmen oder auch Privatleute ihre Kredite durch weniger Einnahmen nicht mehr bezahlen können. Für Banken und deren Geschäftsmodell könnte also eine schwierige Phase eingesetzt haben.

Auch Warren Buffet scheint dieser Meinung zu sein und hat Berichten zufolge massiv Anteile an verschiedenen Banken verkauft. Hierzu zählt vor allem Goldman Sachs. Hierbei reduzierte er sein Investment um ganze 84% von 12 Millionen Aktien auf 1,9 Millionen. Die Investmentfirma von Buffett, Berkshire Heathaway, verkaufte außerdem 1,8 Millionen Aktien von JP Morgan.


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BTC besser als Banken?

Neben 2 weiteren BTC News der letzten Wochen, dass Buffett alle Luftfahrt-Aktien verkauft hat und aktuell auch keine anderen Firmen nachkauft, ist das ein weiterer Paukenschlag. Der Investor ist dabei nicht für kurzfristige Spielchen bekannt und denkt sehr langfristig.

Es ist also unwahrscheinlich, dass sich Warren Buffet nur aufgrund der aktuell schlechten Kurse für den Verkauf der Banken-Aktien entschieden hat. Es liegt vielmehr wesentlich näher, dass er eine grundlegende Veränderung in der Profitabilität des Geschäftsmodells von Goldman Sachs sieht.

Doch was bedeutet das für BTC? Warren Buffett ist nicht gerade als BTC Fan bekannt und so ist es auszuschließen, dass die Handlungen des Investors in irgendeiner Weise etwas mit dem digitalen Gold zu tun haben könnte.

Trotzdem wäre es interessant zu sehen, weshalb Buffett ausgerechnet Goldman Sachs so massiv verkauft hat. Nichtsdestotrotz ist Berkshire Heathaway noch sehr stark in anderen Banken, wie z.B. JP Morgan investiert und so ist nicht davon auszugehen, dass BTC das Rennen gegen die Banken schon für sich entschieden hat.

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.