Bitcoin wird bereits als das digitale Gold gesehen. Dennoch steckt die erste und größte Kryptowährung immer noch in den Kinderschuhen. Bitcoins Marktkapitalisierung, Handelsvolumen und Liquidität sind zwar in den letzten Jahren wieder gestiegen aber im Vergleich zu klassischen Finanzprodukten immer noch extrem gering. Genau das ist auch der Grund für die hohe Volatilität von BTC.

Genau diese Volatilität nimmt der CEO von MasterCard, Ajay Banga, als Argument dafür, dass Bitcoin für Menschen ohne Zugang zum Bankingsystem ungeeignet ist. Laut Banga wird Bitcoin diesen Menschen nicht helfen können.

MasterCard will 1 Milliarde Menschen ins Bankensystem bringen – ohne Bitcoin

Am Dienstag sagte der CEO in einem Interview mit Fortune, dass er in Bitcoin und anderen Kryptowährungen keinen Vorteil für Menschen sieht, die bisher keinen Zugang zum Bankensystem hatten. Sein Hauptargument ist die hohe Volatilität, die die Kryptowährungen im Alltag unbrauchbar macht.

Dennoch ist das Unternehmen weit davon entfernt alle digitalen Währungen zu ignorieren. Banga sieht vor allem in CBDCs (Central Bank Digital Currency) einen enormen Vorteil.

Im Interview erzählt Banga, dass er mit seinem Unternehmen schon länger an einem Plan arbeitet, um 1 Milliarden Menschen den Zugang zum Bankensystem zu ermöglichen. Hierbei spielen für ihn Bitcoin und andere Kryptowährungen keine große Rolle.

Banga ist der Meinung, dass Vermögenswerte wie Bitcoin keinen so großen Einfluss auf die finanzielle Integration haben werden.

Die Volatilität ist zu hoch

Dem CEO zufolge dient eine hohe Volatilität als Untergang für Bitcoin und Co. Er hat hervorgehoben, dass der Wert der bekanntesten Kryptowährung um große Beträge schwankt.

Als Beispiel für die hohe Volatilität hat er den Kursverlauf von BTC aus diesem Jahr hinzugezogen. Zwischen März und Oktober ist der Bitcoin Kurs von ca. 4.000 USD auf über 13.000 USD gestiegen.

Bitcoin an sich ist in seiner Bewertung volatil.

Können Sie sich jemanden vorstellen, der finanziell ausgeschlossen ist und in einer Weise handelt, um über eine Währung einbezogen zu werden, die heute den Gegenwert von zwei Coca-Cola-Flaschen und morgen den Gegenwert von 21 hat? Das ist nicht der richtige Weg, sie einzubeziehen. Das ist ein Weg, um ihnen Angst vor dem Finanzsystem zu machen.

Vor fünf Jahren startete der CEO von Mastercard eine Mission, um 500 Millionen Menschen weltweit den Zugang zum Finanzsystem und zu Bankdienstleistungen zu ermöglichen. In diesem Jahr wurde der Plan auf bis zu einer Milliarde aufgestockt. Laut Banga leiden Menschen ohne Bankkonto unter dem fehlenden Zugang zu Krediten, während sie gleichzeitig viel höhere Gebühren für Finanztransaktionen über Payday-Kreditgeber usw. zahlen müssen.

Bitcoin ist einmalig aber braucht noch mehr Zeit

Was der CEO von MasterCard jedoch versäumt hat, ist die zensurresistente Natur dezentralisierter Kryptowährungen sowie die nicht vorhandenen Eintrittsbarrieren.

Mit anderen Worten: Jeder, der Zugang zum Internet hat, kann Teil des Netzwerks werden, ohne langwierige und in vielen Fällen unmögliche Registrierungsverfahren durchlaufen zu müssen, um zum Beispiel ein einfaches Bankkonto zu eröffnen.

Außerdem gibt es keine zentrale Behörde, die das Netzwerk abschalten oder eine Transaktion blockieren kann. Un das alles unabhängig der eigenen wirtschaftlichen Situation oder dem derzeitigen Standort.

Bitcoin ist aktuell als tägliches Zahlungsmittel mehr oder weniger ungeeignet. Die hohe Volatilität ist hier sicherlich einer der wichtigsten Faktoren. Doch das wird sich im Laufe der Zeit ändern. Wenn wir 5 Jahre zurückblicken, dann können wir eine deutliche Verbesserung sehen. Die Marktkapitalisierung und die Liquidität sind enorm gestiegen und dadurch auch die Volatilität gefallen.

Die Entwicklung der letzten Jahre spricht eindeutig gegen die Meinung des MasterCard CEOs. Es ist aber natürlich kein Wunder, dass ein Unternehmen, das von dem klassischen Finanzsystem lebt und profitiert, für Bitcoin werben würde.

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