Während es bei Bitcoin und Ethereum kurstechnisch die letzten Wochen nicht viel passiert ist, springen aktuell institutionellen Investoren auf den Krypto-Zug auf. Grayscale, einer der größten Vermögensverwalter für digitale Assets, hat heute den Bericht für das zweite Quartal in 2020 veröffentlicht. Dabei wurden nicht nur beim Bitcoin Trust Rekordsummen erzielt, sondern auch bei Ethereum (ETH) , Ethereum Classic (ETC) und Bitcoin Cash (BCH).

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Bitcoin und Ethereum Investitionsvolumen explodiert bei Grayscale

Der neue Quartalsbericht von Grayscale wird wohl einige überraschen. In der Zeit der Post Halving Depression, wo sich der Bitcoin Kurs seit mehreren Wochen nur noch seitwärts bewegt hat und das allgemeine Interesse nach Crypto laut Google gefallen ist, zeigen institutionelle Investoren ein ganz anderes Bild.

In Q2 hat Grayscale insgesamt ein Investitionsvolumen von 905,8 Millionen USD mit seinen Produkten generiert. Dabei sind 751,1 Mio. USD in den Bitcoin Trust und 135,2 Mio. USD in den Ethereum Trust geflossen. Zur Erinnerung: letztes Quartal lag das Investitionsvolumen bei 503,7 Mio. USD. Das ist ein Wachstum von ca. 80%. Insgesamt hat Grayscale im ersten Halbjahr zum ersten Mal die magische Grenze von 1 Milliarde USD überschritten.

Altcoins immer beliebter bei Investoren

Die Mehrheit der Investitionen (ca. 84%) kam von institutionellen Anlegern, die von Hedge-Fonds dominiert werden. In Q2 kamen auch wieder neue Investoren dazu, die ingesamt ein Investitionsvolumen von 124,1 Mio. USD generiert haben. Das restliche Investitionsvolumen wurde von bereits bestehenden Kunden bereitgestellt, die ihre Positionen erhöht haben. Dabei haben einige ihre Positionen in Altcoins diversifiziert.

Insgesamt haben Investoren in Q2 ca. 15% in den Ethereum Trust gesteckt. Auch der Ethereum Classic Trust, der Litecoin Trust und Bitcoin Cash Trust konnten ein Rekordinvestitionsvolumen verzeichnen.


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Nachfrage nach Bitcoin übersteigt Angebot an neuen BTC

Darüber hinaus hat Grayscale in dem neuen Quartalsbericht angegeben, dass die Anzahl der BTC, die in Q2 in den Bitcoin Trust geflossen ist, die Menge an produzierten BTC in derselben Zeit, übertroffen hat. Demnach ist alleine die Nachfrage von Grayscale in Q2 nach Bitcoin höher gewesen als das Angebot an neuen Bitcoins.

Fazit

Diese Nachricht zeigt eindeutig, dass das Interesse nach Bitcoin und anderen digitalen Assets von institutioneller Seite immer größer wird. Die Unsicherheiten in der Wirtschaft bringen Investoren dazu nach Alternativen zu suchen. Da Bitcoin bis jetzt immer noch als unkorreliert zu allen anderen Assets gilt (seit der Coronakrise korreliert BTC stark mit dem SP500), nutzen institutionelle Investoren BTC, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Die Nachfrage ist dieses Jahr explodiert und es gibt keinen Grund warum sich das in Zukunft ändern sollte. Wir stehen noch am Anfang einer langen Reise und Bitcoin schafft es langsam zu den Großen vorzudringen.

An dieser Stelle dürfen wir nicht vergessen, dass das Angebot an Bitcoin begrenzt ist und die produzierte Menge sich alle 4 Jahre halbiert. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wenn die Nachfrage gleich bleibt oder sogar steigt, wie es aktuell der Fall ist, dass dann auch der Bitcoin Kurs nachziehen wird. Wir sind gespannt wie es weiter läuft und werden euch auf dem Laufenden halten.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.