Diese Bitcoin News dürfte überraschen. Im September wird der Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador eingeführt. Während die meisten Banken diesem Schritt kritisch gegenüberstehen, sieht die Bank of America nun eine Chance für das mittelamerikanische Land durch die Einführung. Erst im März hatte die Bank of America scharfe Kritik an den Bitcoin geäußert.

Einführung des Bitcoins steht bevor

Am 7. September 2021 ist es so weit. Dann wird der Bitcoin endgültig als Zahlungsmittel in El Salvador eingeführt. Bitcoin-Anhänger warten gespannt auf diesen Tag, die Kritik ist gleichzeitig allerdings groß. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank sehen große Risiken für das Land. Die Opposition im Land sieht in der Einführung eine Gesetzeswidrigkeit. Zudem kam es im Land zu Protesten durch linke Gruppierungen.

Zugegebener Maßen war der Anteil der an den Protesten gegen die Bitcoin-Einführung beteiligten Personen ziemlich gering. Nayib Bukele, Präsident von El Salvador, möchte mit der Einführung des Bitcoins der Bevölkerung die Möglichkeit geben, unabhängiger zu werden und nicht mehr auf den US-Dollar angewiesen zu sein. Bisher ist der US-Dollar die einzige offizielle Währung im Land.

Laut Aussagen von Bukele hat rund 70 Prozent der Bevölkerung kein eigenes Bankkonto. Zudem werden 6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts durch Überweisungen aus dem Ausland generiert. Mit der Einführung soll nicht nur die unregistrierte Arbeit im Land bekämpft werden. Bukele sieht im Bitcoin etwas Revolutionäres. Zudem plant die Regierung ein Einführungsgeschenk von 30 US-Dollar in BTC für jeden Einwohner.

Bank of America sieht durch BTC Chance für El Salvador

Im März 2021 verkündete die Bank of America noch, dass BTC lediglich zur Preisspekulation nutzbar wäre. Mehr Einsatzmöglichkeiten sah die Bank zu diesem Zeitpunkt nicht. Nun scheint sich die Meinung der Bank geändert zu haben. Wie diese mitteilte, stellt die Einführung des Bitcoins auch als große Chance für die Bürger dar. So geht aus einem Bericht folgendes hervor:

„Die Verwendung von Bitcoin für Überweisungen könnte die Transaktionskosten im Vergleich zu traditionellen Überweisungskanälen reduzieren. Die Idee ist, dass Bitcoin als Vermittler für die grenzüberschreitende Überweisung verwendet werden könnte, so dass Dollar vom Absender in Bitcoin umgewandelt werden und dann vom Empfänger im Inland wieder in Dollar umgewandelt werden.“

Das Land könnte durch die Einführung für ausländische Unternehmen ein wichtiger Ort für das Bitcoin Mining werden. Bukele sprach in den letzten Wochen diesbezüglich vom Einsatz von Vulkanenergie. Zudem fördere der Schritt die Digitalisierung des Finanzwesens.

Bitcoin News trat eine Welle los

Vor rund 20 Jahren wurde die landeseigene Währung in El Salvador durch den US-Dollar ersetzt. Bukele ist trotz des Plans der BTC-Einführung nicht unumstritten im Land. Bukele ist für seinen autoritären Führungsstil bekannt. Einer Umfrage zufolge könne rund 80 Prozent der Bevölkerung nichts mit dem Bitcoin als Zahlungsmittel anfangen.

Zuletzt kamen Berichte über einen eigenen salvadorianische Stablecoin auf. Die Aussagen diesbezüglich stammten von den Brüdern Nayib Bukeles. Ob an diesen Meldungen wirklich etwas dran ist, kann zum aktuellen Zeitpunkt jedoch bezweifelt werden.

Nachdem Bukele im Juni auf der Bitcoin Konferenz 2021 in Miami angekündigt hatte, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen, entfachte diese Bitcoin News eine regelrechte Welle in Lateinamerika. So kamen nahezu täglich Gerüchte um eine BTC-Einführung bzw. BTC-Akzeptanz aus Paraguay, Panama oder Argentinien.

Fakt ist jedoch, dass es den anderen Ländern zunächst einmal nicht um eine Einführung des Bitcoins als Zahlungsmittel geht. Viele südamerikanische Länder planen jedoch Gesetze für Kryptowährungen, die den Bürgern zugutekommen sollen.

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