Über Mining wird im Bitcoin Netzwerk zum einen sichergestellt, dass alle Transaktionen verarbeitet werden. Zum anderen dient der Prozess aber auch dazu ein so genanntes „Double Spending“ zu vermeiden, bei dem ein Nutzer seine Gelder doppelt für Transaktionen verwenden kann. Ohne Frage ist das Bitcoin Mining also ein enorm wichtiger Prozess, ohne den kein Konsens zustande käme. Der dafür verwendete Mechanismus ist Proof-of-Work, bei dem unter Stromverbrauch Rechenoperationen durchgeführt werden müssen, um den nächsten Block zu finden.

Kritik am Stromverbrauch des Bitcoin Minings berechtigt?

Doch genau dieser enorme Stromverbrauch ist ein von Bitcoin Skeptikern oft kritisierter Punkt, warum Bitcoin schlecht für Mensch und Umwelt sei und verboten werden sollte. Das Schürfen von Gold verbraucht ca. 20x so viel, wie das Schürfen von Bitcoin. Immer wieder hört man von Hochrechnungen, laut denen das Bitcoin Mining so viel Strom verbrauchen soll, wie manche Länder im ganzen Jahr. Kein Wunder also, dass in den Köpfen der meisten Menschen Bitcoin Mining unter dem Aspekt des Stromverbrauchs einen faden Beigeschmack hat. Doch ist das berechtigt?

Lies dazu den Artikel: „Schürfen von Gold verbraucht ca. 20x so viel, wie das Schürfen von Bitcoin“

Nach einer genaueren Analyse, die über die sonst üblichen fadenscheinigen Argumente hinausgeht, kann man sogar zu dem Schluss kommen, dass Bitcoin Mining gut für die Umwelt ist, weil es erneuerbare Energien fördert. Kann das stimmen?


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Bitcoin Mining und Stromverbrauch sind nicht das Problem

Auch, wenn es wie Haarspalterei erscheint: tatsächlich ist der nicht abstreitbare hohe Stromverbrauch des Bitcoin Minings das Problem. Das eigentliche Problem ist viel mehr der CO2 und Schadstoffausstoß, der bei der Strom-Generierung entsteht. Und dieser steht und fällt bekanntlich mit der Art und Weise, wie der Strom generiert wird.

Per se also zu behaupten Bitcoin Mining wäre schlecht, weil enorme Mengen an Strom verbraucht werden, stimmt also schlicht und einfach nicht. Vielmehr muss man sich anschauen, wo der Strom herkommt. Und hier sind mehrere Studien eindeutig. So kommt eine Analyse der Crypto-Research Firma CoinShares zu dem Schluss, dass ca. 74% des Mining Stroms aus erneuerbaren Energien stammt. Denn interessanterweise befinden sich Bitcoin Mining Farmen oft da, wo viel Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.


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Bitcoin Mining unterstützt grüne Energie

Nach einer solchen Analyse, kann man sogar zu dem Schluss kommen, dass Bitcoin Mining der Umwelt sogar hilft, indem es Produzenten von erneuerbaren Energie nutzt und so deren Wachstum fördert.

Experten sind sich einig, dass der Klima Wandel nicht dadurch aufgehalten werden kann, dass wir von heute auf morgen weniger Strom verbrauchen. Das ist einfach zu unrealistisch. Viel mehr geht es darum den Energie-Verbrauch nachhaltiger zu gestalten. Und wie könnte man das besser, als denjenigen den Storm abzunehmen, die ihn produzieren?

Viele Projekte, die sich auf erneuerbare Energie fokussieren, sind von staatlichen Subventionen abhängig. Das liegt unter anderem an dem Problem der Überproduktion. Denn gerade bei grüner Energie decken sich die Konsumzeiten der Stromkonsumenten nicht genau mit den Produktionszeiten der Produzenten. Wann der Wind weht oder das Wasser fließt lässt sich schließlich nicht so gut beeinflussen, wie einen Knopf in einem Kohlekraftwerk zu drücken.

Fest steht also, dass Bitcoin Mining das Problem der Überproduktion der Produzenten von erneuerbaren Energien löst, denn die Mining Farmen brauchen permanent Strom. Mining ist schließlich ein Prozess, der 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche stattfindet.

Bei genauerer Betrachtung der Vorwürfe von Bitcoin Kritikern ergibt sich also keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass Bitcoin Mining so schlecht für die Umwelt wäre, wie von ihnen oft behauptet wird. Wie schon des Öfteren, kann man bei einer genaueren Analyse ein Argument gegen Bitcoin entkräftigen.

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[Bildquelle: Shutterstock]