Die berühmte Bitcoin Volatilität hat in den letzten Tagen und Wochen zugeschlagen. Während Short-Seller sich über den fallen Bitcoin Kurs freuten, mussten Langzeit-Investoren herbe Einbußen im Portfolio feststellen. Die goldene Frage, die jedoch alle aktuell beschäftigt, ist die Frage nach dem zukünftigen Bitcoin Kurs. Wohin geht die Reise und hat BTC bereits seinen Boden gefunden?

Nachdem mein werter Kollege Felix gestern bereits eine präzise Analyse zum Bitcoin Kurs veröffentlicht hat, möchte ich mit dem heutigen Artikel die Gegenposition aufzeigen. Für diese Gegenposition stehen Peter Brandt sowie der Bitcoin-Pessimist und Goldbefürworter Peter Schiff.

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Fällt der Bitcoin Kurs unter 1.000 Dollar?

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hat Felix gestern eine Analyse zum Bitcoin Kurs veröffentlicht. Dabei geht er auf den Blackswan-Effekt, ausgelöst durch das Coronavirus und den Verfall der Aktienkurse, ein und erläutert den Zusammenhang zum Einbruch des BTC Kurs.

Zur Vorhersage, welches zukünftige Szenario für Bitcoin am wahrscheinlichsten ist, verwendet er ein 10 Jahre altes Trendmuster. Die Rede ist vom logarithmischen Wachstumschannel. Dabei zeigt sich, dass Bitcoin seinen Boden bei 4.400 Dollar finden könnte und anschließend in Richtung der 80.000 Dollar marschiert.

Konträr hierzu betrachten wir nun die ‚Analyse‘ von Peter Brandt. Brandt, der bereits seit den 80er Jahren mit Assets wie Edelmetallen handelt, mischt seit einigen Jahren nun auch beim Bitcoin-Trading mit. Seine Aussagen sind häufig kontrovers – denn Brandt liegt natürlich nicht immer richtig.

Peter Brandt spricht bereits von einem BTC Preis von 0 Dollar

Nun allerdings läutet Brandt mit seiner Aussage die Endzeit ein. Denn seiner Meinung nach befinde sich der Boden des Bitcoin Kurs unter 1.000 Dollar. Konkret sagte er sogar, dass BTC seinen Boden bei 0 Dollar – also einem völligen Totalverlust – finden könnte.

Dabei sieht er den Auslöser in dem jüngsten Bitcoin Kurs Rückgang, bei dem der Preis von 1 BTC kurzfristig auf 3.800 Dollar fiel. Wir müssen jedoch ebenso nüchtern festhalten, dass die Aussage von Brandt alles andere als eine fundamentale bzw. seriöse Begründung enthält. Auf die Frage, ob er etwas spezifischer sagen könne, weshalb er den Bitcoin Kurs unter 1.000 Dollar sieht, antwortete er mit dem obigen Tweet. So heißt es von seiner Seite:

Ich habe immer gesagt, dass es mein Glaube ist, dass es eine 50% Chance für den Bitcoin Kurs gibt in Richtung 100.000 Dollar zu steigen und eine 50% Chance, dass er auf 0$ fällt. Weil wir die 7.500 Dollar nach unten durchbrochen haben, setze ich meine Wette auf Null.

Die Aussage, dass der Bitcoin Kurs am Ende einer bestimmten Zeitperiode entweder höher als heute oder niedriger sein könne, erinnert uns an den ein oder anderen Crypto-Influencer. Werfen wir nun noch einen kurzen Blick auf Peter Schiff. Der Goldbefürworter äußerte sich natürlich auch zum jüngsten Bitcoin Kurs Einbruch.


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Bitcoin Kurs vs. Gold: Peter Schiff plädiert zu Gold

Einige Leser mögen Peter Schiff bereits kennen. Schiff ist seinerseits ein absoluter Verfechter von Gold und äußert sich bei jeder Gelegenheit negativ zu Bitcoin. So sagte Schiff vor ca. einer Woche noch:

Dabei vergisst Schiff wohl offensichtlich die Bitcoin Kurs Performance des letzten Jahres. Die nachfolgenden beiden Charts sollen euch nur einen kurzen Eindruck darüber geben, wie die Performance Gold und von BTC aus der 1-Jahr Perspektive aussieht:

Goldpreis steigt binnen 1 Jahres um fast 18 Prozent

Goldkurs 1 Jahr

Und wie schaut es nun beim Bitcoin Kurs aus? – Eindeutig besser. Denn der Bitcoin Kurs liegt aktuell noch fast 34 Prozent über seinem Niveau vom 18.03.2019.

Bitcoin Kurs 1 Jahr

Bitcoin Kurs von 0 Dollar? – Ruhe bewahren

Meiner persönlichen Meinung nach sollte man dieser Einschätzung keinen großen Wert bemessen. Anders formuliert: Fürchtet euch nicht vor solchen „Endzeit“-Prognosen. Denn etwaige Erklärungen sind nicht existent. Vielleicht hat Peter Schiff auch lediglich eine Short-Position aufgebaut, die er nun durchbekommen möchte. Wer sich die gestrige Analyse von Felix anschaut oder einen Blick auf meine Analyse wirft, der wird sehen, dass Bitcoin – gerade im Vergleich zum aktuellen Geschehen am Aktienmarkt – noch gut dasteht. Auch Peter Schiffs sicherer Hafen namens Gold ist im Übrigen aktuell kein Outperformer.

Meine Empfehlung lautet daher ganz klar: Durchatmen und sich selbst weiterbilden und über Bitcoin im Detail informieren. Wer dies tut mag den wahren Wert von BTC erkennen, verstehen und daraus auch schlussfolgern, dass Bitcoin wohl nicht die Absicht hat, von der Bühne zu verschwinden.

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Wie steht es deiner Meinung nach aktuell um den Bitcoin Kurs? – Siehst du die Gefahr, dass wir unter 1.000 Dollar fallen als real an?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.