Ein Blick auf die Kurs Performance der letzten 24 Stunden ist ernüchternd: BTC, ETH, XRP und fast alle anderen Kryptowährungen sind ‚blutrot‘. Während der Bitcoin Kurs mit einem Einbruch von 9% noch verhältnismäßig gut dasteht, trifft es Ethereum und Ripple mit Verlusten bis zu 16% deutlich härter. Damit brach die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen am gestrigen Sonntag um 30 Milliarden Dollar ein.

Es wird also höchste Zeit für einen Überblick und eine Einordnung der Geschehnisse. Haben die weltweiten Unruhen rund um den Coronavirus und die Finanzmärkte nun auch Bitcoin und Co. eingeholt?

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Bitcoin und Altcoin Blutbad: Gesamter Markt verliert

Die massiven Kurs Korrekturen, die am gestrigen Sonntag bei Bitcoin und so ziemlich allen anderen Altcoins stattgefunden haben, waren die stärksten Korrekturen seit dem Beginn des Jahres. Egal welche Kryptowährung wir betrachten: von Bitcoin über Ripple bis hin zu Chainlink und Tezos; sie alle mussten enorme Verluste einstecken. Die Spannweite reicht hier von -9 bis hin zu fast -20 Prozent.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wie massiv die Einbrüche waren:

Bitcoin und Altcoin Blutbad - BTC, ETH und XRP im Minus

Wir sehen hierbei also deutlich, dass Bitcoin der Gewinner unter den Verlierern ist. Während der Bitcoin Kurs um fast 10 Prozent einbrach, traf es so ziemlich alle anderen Altcoins deutlich härter. Deren Verluste belaufen sich im niedrigen, zweistelligen Prozentbereich.

Es zeigt sich hierbei deutlich, dass auch die Outperformer der vergangenen Tage, wie beispielsweise Chainlink oder Tezos, sich nicht gegen den Abwärtstrend stemmen konnten. Die goldene Regel des Cryptomarktes hat sich einmal wieder bestätigt:

Der Markt steigt und fällt mit Bitcoin. BTC bleibt das dominante Element im Cryptomarkt.

Und so sehen wir ebenfalls, dass auch die Bitcoin Dominanz am gestrigen Sonntag um fast 1 Prozent von 63,3 auf aktuell 64,2 angestiegen ist. Parallel dazu sank die gesamte Marktkapitalisierung von 264 Milliarden Dollar auf 234 Mrd. USD. Ein absoluter Rückgang von 30 Milliarden Dollar. Prozentual ausgedrückt sank die Marktkapitalisierung damit um 12 Prozent. Ein weiterer Indikator, dass Bitcoin damit noch besser als die übrigen Altcoins performte.

Gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen

Fällt der Bitcoin Kurs nun in Richtung 6.700 Dollar?

Wir halten fest, dass Bitcoin das bestimmende Element im Markt bleibt. Fällt der Bitcoin Kurs in einem starken Maß wie gestern, bleiben auch die anderen Altcoins nicht verschont. Im Gegenteil: BTC bleibt der sichere Hafen innerhalb der Kryptowährungen, so dass ein Blutbad Bitcoin noch weniger trifft als die Altcoins. In diesem Kontext ist also die Frage, wie es mit dem Bitcoin Kurs weitergeht, wegweisend. Denn wenn BTC nun auch nachhaltig in einen Abwärtstrend fällt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch Ethereum, Ripple und Co. mit weiteren Kursverlusten rechnen müssen.

Wie mein werter Kollege Felix bereits in seiner Analyse vom 06.03 beschrieb, befindet sich der Bitcoin Kurs gerade in einer heißen Phase. Dabei zeigte er zwei potenzielle Szenarien auf, in denen BTC entweder auf bis zu 18.000 Dollar steigen würde oder in Richtung der 6.700 Dollar fallen könnte.


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Gründe für den plötzlichen Bitcoin Kurs Absturz

Natürlich stellt sich wie immer die Frage nach der Ursache des plötzlichen Markteinbruchs. Es werden zwar verschiedenste Gründe auf Twitter und Co. diskutiert, doch ganz einig ist sich die Community nicht. Einer der Hauptgründe ist das Coronavirus, welches bereits den traditionellen Markt in den letzten Wochen hart getroffen hat. Somit könnte die Angst an den Aktienmärkten auch zu einem Abverkauf am Krypto-Markt geführt haben. Ein weiterer Auslöser sind die BTC und ETH des PlusToken Scams. Vor wenigen Tagen konnten nämlich weitere 13.000 BTC zu PlusToken zurückverfolgt werden, die auf sogenannte Mixer transferiert wurden, um die Spuren zu verwischen und anschließend auf verschiedenen Börsen zu verkaufen. Einen Beweis für einen direkten Zusammenhang zwischen dem PlusToken BTC Transfer und dem Kurseinbruch gibt es aber noch nicht.

Auch wenn wohl der Coronavirus am wahrscheinlichsten für den Rückgang verantwortlich ist, bleibt abzuwarten, ob der Bitcoin Kurs den traditionellen Märkten folgt. In der Vergangenheit hat Bitcoin immer wieder gezeigt, dass er zu den traditionellen Assets unkorreliert ist. Daher sollten wir die nächsten Wochen genauestens beobachten, um eine fundierte Einschätzung über den Zusammenhang zwischen BTC und den traditionellen Märkten zu machen.

Head-Shoulder Formation als Vorbote einer Trendumkehr bei Bitcoin

Dabei verwies er insbesondere auf die Gefahr einer Head-Shoulder Formation. So hieß es, dass eine HS-Formation als sehr zuverlässiges Trendumkehrmuster gilt. Trifft es ein könnte die Konsequenz ein Bitcoin Kurs Einbruch sein, der zunächst bis zum Halving hält. Die daraus folgende Empfehlung war es, den Bitcoin Kurs die nächsten Tage zu beobachten, um zu sehen ob sich die rechte Schulter vollständig ausbildet. Wenn wir nun einen Blick auf den nachfolgenden Chart werfen, sehen wir, dass dieses Szenario eingetroffen ist:

Head Shoulder Formation

Da das Szenario nun eingetroffen ist, ergibt sich zunächst ein Kursziel von 6.700 Dollar. Bis zum Halving könnten wir also weitere Rücksetzer in Richtung der 6.700 Dollar sehen. Auch wenn dies zunächst negativ klingt, könnte sich mit diesem Wissen eine lukrative Tradingmöglichkeit ergeben. Denn wer jetzt Short-Positionen eingeht und auf fallende Kurse setzt, kann vom fallenden Bitcoin Kurs profitieren.

Möchtest du dich rechtzeitig am Markt positionieren?

Wenn du davon überzeugt sein solltest, dass dieses Szenario nun auch so eintrifft, dann ist es eventuell für dich an der Zeit von diesem Wissen zu profitieren. Dabei liegt die Entscheidung, ob und wie du dich am Markt positionierst natürlich einzig und allein bei dir. Gerne helfen wir dir aber dabei, die richtige Anlaufstelle für deinen Handel zu finden. Befindest du dich eventuell noch auf der Suche nach einem zuverlässigen, regulierten Broker, der dir

  1. den Handel mit Leverage (2x),
  2. das Eingehen von Long- und Short-Positionen,
  3. Einzahlungen per PayPal,
  4. das Versenden von echten Bitcoins auf deine Wallet und
  5. den Einsatz von einer großen Bandbreite an Tradingtools ermöglicht,
  6. ohne das ein Download von irgendeiner Software nötig ist?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.