Einer der zentralen Aspekte, der im Rahmen eines zukünftigen Bitcoin Kurs Anstieges immer wieder genannt wird, ist die Bitcoin Adoption. Aus heutiger Perspektive hat BTC bereits einige Hürden überwunden: so gibt es einige regulierte Finanzprodukte rund um Bitcoin, wie beispielsweise die CME oder Bakkt Bitcoin Futures. Die bekannteste Kryptowährung der Welt hat also bereits das Bewusstsein vieler Privatpersonen und einiger Großinvestoren geweckt – institutionelle Investoren zeigen sich jedoch nach wie vor zögerlich.

Damit Bitcoin nun eben weiterhin sein Momentum aufrechterhalten und somit auch zukünftig wachsen kann, müsste er jedoch mehr ‚mainstream‘ werden. Dazu gehört nun eben auch, dass BTC großflächig als Asset von Finanzinstitutionen beworben wird oder institutionelle Investoren Bitcoin in ihr Portfolio aufnehmen. Um einen Eindruck über die aktuelle Situation zu erhalten, schauen wir uns daher heute die Ergebnisse einer Umfrage an, die von Chainalysis durchgeführt wurde.

Bitcoin Adoption: Potenzial vs. Regulierung

Im Rahmen der Umfrage wurden 350 Finanzexperten befragt, wie sie die Chancen von Bitcoin im kommenden Jahr bewerten. Konkret ging es um Fragen der Performance, Regulierung, Adoption und der Frage, wer die Vorreiterrolle bei Kryptowährungen einnehmen werde. Bevor wir uns die Umfrageergebnisse im Detail anschauen, möchte ich eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse geben.

  • Fast 50% der befragten Experten glauben, dass Bitcoin im kommenden Jahr den S&P 500 outperformen wird.
  • 33% ihrer Kunden haben noch nie mit Kryptowährungen interagiert. Die Finanzexperten sagen über weitere 13,5% ihrer Kunden, dass sie nicht wissen, ob diese bereits Kryptowährungen besitzen.
  • Fast 40% der Befragten geben an, dass die Unfähigkeit zu kontrollieren, ob illegale/rechtswidrige Aktivitäten mit Kryptowährungen begangen werden, sie davon abhalte, mehr mit Kryptowährungen zu arbeiten
  • 44% glauben, dass eine erhöhte Kundennachfrage auch zu einem erhöhten Angebot seitens der Institute führe
  • 38% der Befragten glauben, dass die USA die Vorreiterrolle bei digitalen Währungen einnehmen wird.

Schauen wir nun genauer auf die Ergebnisse.

Bitcoin Transaktionen – Kundenaktivität im Blick

Die erste von fünf Fragen, die den Finanzexperten gestellt wurde, thematisierte die Aktivität ihrer Kunden mit Digitalwährungen. So fragte Chainalysis, wie viel Prozent der Kunden Geschäfte mit Kryptowährungen durchführen.

Anders formuliert: wie viel Prozent der Kunden sind in Kryptowährungen investiert?

Bitcoin Transaktionen der Kunden

Die Ergebnisse sind interessant: Knapp 33% der befragten Finanzexperten geben an, dass ihre Kunden nicht in Kryptowährungen investiert sind. Weitere 13,5 Prozent geben an, dass sie nicht wissen, ob ihre Kunden im Bereich Kryptowährungen aktiv sind. Somit sagen knapp 50% der befragten Experten, dass ihre Kunden entweder nicht in Kryptowährungen investiert sind oder es nicht bekannt ist.

Knapp 40% der Experten geben jedoch an, dass zumindest ein kleiner Teil ihrer Kunden (1-25%) mit Kryptowährungen zu tun haben. Kurzum: Bitcoin und Co. sind bei Weitem noch kein fester Bestandteil der meisten Kunden-Portfolios.


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Bitcoin Kurs Performance – BTC besser als der Aktienmarkt

Kommen wir nun zu dem erfreulichsten Teil der Umfrage. So gibt die relative Mehrheit der befragten Experten an, dass sie davon ausgehen, dass Bitcoin den Aktienmarkt im kommenden Jahr outperformen wird.

Die Finanzexperten sehen beim Bitcoin Kurs also ein höheres Wachstumspotenzial als bei klassischen Aktien, dem S&P 500 oder anderen Anlagekategorien wie festverzinslichen Anleihen oder Immobilienrenditen.

Bitcoin Performance vs S&P500 und andere Assets

Werfen wir nun noch einen Blick auf die nächsten drei Fragen. Insbesondere die nächste Frage zeigt uns auf, dass die Finanzwelt – trotz der Chancen, die sie im Wachstum des Bitcoin Kurs sieht – nach wie vor Bedenken gegenüber BTC und anderen Kryptowährungen hat.

Finanzexperten äußern nach wie vor große Bedenken

Die Experten wurden außerdem gefragt, welche Gründe sie vorrangig davon abhalten, mehr mit Kryptowährungen zu tun. So nennen fast 40 Prozent der Befragten, die ‚Unfähigkeit illegale Aktivitäten durch Kryptowährungen zu kontrollieren‘ als häufigsten Grund. Daneben sagen 25 Prozent der Befragten (und dies ist konträr zu dem vorherigen Punkt), dass das Marktpotenzial nicht hoch genug sei.

Bitcoin Adoption und Hürden

Weitere Hürden sehen die Experten in der fehlenden Unterstützung durch die Managementebene, sowie der Schwierigkeit die regulatorischen Bedingungen einzuhalten.

Vom Bitcoin Kurs profitieren – Welche Motivation gibt es?

Die vierte Frage stellt sich der Thematik, welche Faktoren wohl dazu führen würden, dass sich ihr Arbeitgeber mehr mit Kryptowährungen beschäftigt. Denn aktuell sehen wir das Bild, dass die relative Mehrheit zwar an das Potenzial des Bitcoin Kurs glaubt, jedoch ebenso Hürden sieht, tiefer in die Materie einzutauchen.

Welche Faktoren also könnten Anreize für den Arbeitgeber sein, Kryptowährungen stärker auf die Tagesordnung zu setzen?

Kryptowährungen Adoption und Chancen

Hier sehen wir das klassische Henne-Ei-Problem: Fast 44 Prozent der Befragten sagen, dass eine erhöhte Kundennachfrage nach Kryptowährungen dazu führte, dass auch ihr Arbeitgeber mehr in diese Richtung anbieten würde.

Kommen wir nun zum letzten Punkt der Umfrage.

Kryptowährungen und die digitale Vorreiterrolle

Last, but not least wurden die Experten darüber befragt, welchen Staat sie zukünftig in der Vorreiterrolle für digitale Währungen sehen. Konkret lautete die Frage:

Wenn wir eine globale, digitale Währung in den nächsten 5-10 Jahren hätten, welcher Staat würde diese kontrollieren?

Kryptowährungen - wer hat die Vorreiterrolle

Die am häufigsten gegebene Antwort lautet hierbei die USA. Dazu muss man natürlich auch sagen, dass die Umfrage selbst in den USA durchgeführt wurde. Nach den USA sehen die meisten Finanzexperten vor allem China als direkten Konkurrent um die Vorherrschaft über digitale Währungen. Xi Jinping selbst bestätigte erst kürzlich, dass China bestrebt sei, die Führungsposition für Blockchain zu übernehmen.

Ja und interessanterweise glauben fast 30 Prozent – dies ist somit die am zweit häufigsten gegebene Antwort – dass kein Staat die Kontrolle über diese digitale Währung hätte. Das heißt konkret also, dass die globale, digitale Währung dezentral sei. Kurzum: 30 Prozent der Befragten legen ein ganz klares Plädoyer für Bitcoin ab.

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Wie denkst du über die Umfrage-Ergebnisse und die Tatsache, dass die Mehrheit der Finanzexperten den Bitcoin Kurs im kommenden Jahr als Outperformer bewertet?

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[Bildquelle: Shutterstock, blog.chainalysis.com]

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