In den letzten Monaten gibt es immer mehr Vorstöße von etablierten Finanz- und Regierungsinstitutionen, Blockchain und Kryptowährungen einzuführen. Facebook will mit Libra in den Markt drängen, JP Morgan arbeitet an dem eigenen Coin und Firmen wie IBM setzen in vielen Bereichen bereits auf Blockchain-Technologie. Aber was ist mit Bitcoin? Welche Firmen akzeptieren BTC beziehungsweise wo kann man mit Bitcoin zahlen?

PricewaterhouseCoopers, besser bekannt als PwC, ist eine solche Institution, die nun auf Bitcoin setzt. Der Wirtschaftsprüfungsgigant und Auditriese war in den letzten Monaten bereits sehr offen, was Bitcoin und Blockchain angeht. Was steckt nun hinter der Ankündigung, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren?

PwC Luxembourg macht es möglich: mit Bitcoin bezahlen

Ausgangslage ist eine aktuelle Pressemitteilung von PwC Luxembourg. Die Pressemitteilung wurde an diesen Montag veröffentlicht. Darin heißt es, dass PwC Luxembourg ab dem 1. Oktober Zahlungen von Kunden mit Bitcoin akzeptieren wird.

Thomas Campione, der in führender Position in der Abteilung Blockchain & Cryptoassets arbeitet, kommentierte den Schritt von PwC Luxembourg wie folgt:

Wir konnten einfach nicht damit weitermachen, in diesen Bereich [=Blockchain und Cryptoassets] zu investieren, ihn zu promoten, Lösungen für Kunden anzubieten sowie die digitale Transformation zu unterstützen, ohne selbst damit zu tun zu haben.

Interessant sind vor allem auch die damit zusammenhängenden Gedanken zur Blockchain-Technologie. PwC geht davon aus, dass Blockchain zum festen Bestandteil der Wirtschaft wird, Kryptowährungen sich (zumindest teilweise) etablieren und PwC somit in die Rolle des ‚Early Adopters‘ schlüpft. Doch scheinbar will PwC nicht nur ein frisches Angebot schaffen. Es scheint vielmehr so, als gebe es auch wachsende Anforderungen und Nachfragen von Kunden, die sich eine sichere Zahlungsalternative zum bestehenden System wünschen.


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Bitcoin Adaption: Weiterbildung ist enorm wichtig

Die Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel ist für einen Global Player wie PwC dennoch mit Arbeit verbunden. So fügte PwC Luxembourg hinzu, dass das Unternehmen seine internen Richtlinien und Protokolle sorgfältig überprüft hat, um die Anforderungen der Kryptoindustrie zu erfüllen. Zusätzlich arbeiteten sie eng mit einer lokalen und regulierten Börse zusammen. Ob das neue Angebot nun zum ‚Selbstläufer‘ wird, ist jedoch nicht garantiert. Es gibt weitere Hürden zu überwinden.

Konkret äußerte sich John Parkhouse, CEO von PwC Luxembourg, zu den Hindernissen:

Weiterbildung wird von entscheidender Bedeutung sein, und die Fähigkeit, das Ökosystem aufzubauen und zu erweitern, wird mindestens ebenso wichtig sein, um die wahren Vorteile der Technologie zu nutzen.

Parkhouse spricht hier zwei sehr wichtige Punkte an. Zum einen muss das allgemeine Bewusstsein gegenüber den Eigenschaften und Vorteilen der Blockchain weiterhin verbessert werden. Zum anderen muss ein funktionsfähiges Ökosystem / solide Infrastruktur geschaffen werden, damit die Vorteile der Technologie zur Geltung kommen.

Mit Bitcoin bezahlen: Standard bei PwC?

Auch wenn die Nachrichten von guter Natur sind, sollten sie nicht überbewertet werden. Denn PwC Luxembourg ist nicht die erste Abteilung, die Bitcoin als Zahlungsmittel von Kunden akzeptiert. Bereits vor zwei Jahren, nämlich im Jahr 2017, verkündete das Hongkonger Büro von PwC Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Man muss auch beachten, dass PwC Luxembourg trotz der Tatsache, dass es sich bei PwC Luxembourg um eine Mitgliedsfirma der PwC International Ltd. handelt, eine eigenständige juristische Person ist. Dass das Feature ‚mit Bitcoin bezahlen‘ nun also schnell zum Standard für alle PwC Offices wird, ist unwahrscheinlich.

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 [Bildquelle: Shutterstock]

QUELLEPressemittelung PwC Luxembourg
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.