Bitcoin wird bei US-Firmen und institutionellen Anlegern immer beliebter. Öffentliche Unternehmen in den USA besitzen mittlerweile BTC im Wert von vielen Milliarden Dollar, was sowohl auf erhöhte Investitionen als auch auf die Preiserhöhung der Kryptowährung im Oktober zurückzuführen ist. Ob es sich hierbei um eine Chance handelt oder eine latente Gefahr hinter der hohen US-Nachfrage steckt, wollen wir in diesem Artikel beleuchten.

Bitcoin in den Händen von Unternehmen und Firmen

Als Datenquellle für diesen Artikel verwenden wir die Webseite https://bitcointreasuries.org/.

Die nachfolgende Abbildung, welche als Tabelle auf Bitcointreasuries.org einzusehen ist, zeigt eindeutig den „Hunger“ großer Institutionen und Firmen nach Bitcoin. Dabei zeigt sich, dass alleine US-Firmen aktuell rund 3,3% aller sich in Umlauf befindlichen BTC besitzen.

Bitcoin in den USA

Während dies zunächst als positives Signal für eine erhöhte Nachfrage interpretiert werden kann, gibt es auch negative Aspekte:

Es gibt einige Bedenken hinsichtlich des Tempos, mit dem die Institutionen Bitcoin akkumulieren. Wenn der Trend anhält, wird in Folge dessen eine kleine Anzahl von Institutionen letztendlich einen großen Teil des Bitcoin-Supply kontrollieren. Da die maximal mögliche Anzahl von BTC auf 21 Millionen festgelegt ist, könnte dies in Zukunft zu einer enormen Knappheit im Angebot führen.

Kurz- bis mittelfristig überwiegen meiner Meinung nach jedoch die positiven Aspekte bei weitem die negativen Aspekte. Sollte sich Bitcoin jedoch in den nächsten zehn Jahren zu einer globalen Währung mit einem realen Store of Value entwickeln, könnte dies gewisse Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Ein Beispiel hierfür wäre eine restriktive Regulierung durch die US-Regierung mit der Folge, dass die in den USA ansässigen Firmen ihre Bitcoin an den Staat abführen müssten.

Bevor wir jedoch auf solche, eher unwahrscheinlichen, Negativszenarien eingehen, blicken wir auf die positiven Aspekte.


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Firmen investieren in Bitcoin: Die positive Seite

Michael Saylor, der CEO von MicroStrategy, gab am 14. September öffentlich bekannt, dass das Unternehmen den Kauf von 16.796 BTC zu einem Gesamtkaufpreis von 175 Millionen US-Dollar getätigt hat. Damit hält die US-Firma nun insgesamt 38.250 BTC.

Bei einem Bitcoin Kurs von 15.000 Dollar entspricht diese Summe einem gesamten Vermögen von rund 570 Millionen US-Dollar. Wenn BTC es in der nahen Zukunft schaffen würde, sein Allzeithoch vom Dezember 2017 zu übertreffen, dann könnte MicroStrategy schnell Bitcoin im Gegenwert von 700 Millionen USD halten.

Kommen wir nun zu den positiven Aspekten, die durch das Investment von MicroStrategy zustande kamen: Andere öffentliche Unternehmen folgen dem Beispiel der Firma und wollen ebenso von der Kursdynamik Bitcoins profitieren. Als Konsequenz kaufen sie Bitcoin.

Hinzu kommt die Bestätigung des Narrativs von BTC als Wertspeicher und funktionierender Hedge gegen Inflation. Auch die Entkoppelung von Bitcoin und dem Aktienmarkt spielt diesem Narrativ zu und bestärkt Firmen und öffentliche Institutionen in das Kryptoasset zu investieren.

Gefahren durch erhöhte Konzentration von BTC

Kommen wir nun zu den möglichen Gefahren, die sich langfristig bemerkbar machen können. Diese potenziellen Bedenken resultieren vor allem aus der Knappheit Bitcoins.

Nur wenige Firmen weltweit halten Bitcoin

Zum aktuellen Zeitpunkt besitzen, wie aus der oben stehenden Grafik deutlich wird, 23 Firmen weltweit nennenswerte und große physische Bitcoin Bestände. Viele der Firmen, die wir in der obigen Grafik sehen, haben Bitcoin gekauft, um die Kryptowährung als Hedge über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum zu halten.

Unter der Annahme, dass diese Firmen ihre Bestände kontinuierlich erhöhen, kann dies zu einer enormen Preissteigerung, aber eben auch Versorgungsknappheit von BTC führen. Hier könnte durchaus die Gefahr bestehen, dass eine ansteigende Konzentration von BTC in den Händen weniger zu einem negativen Sentiment am Markt führt.

Positive Regulierung und aktive Mitgestaltung oder Verbotspolitik?

Nach wie vor gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Regulierung von Bitcoin und Co. Gerade mit Hinblick auf die nun langsam beginnende Verbreitung von Digitalwährungen durch Zentralbanken, die sogenannten CBDC, könnten Kryptowährungen als Konkurrenz wahrgenommen werden.

Spannend hierbei wird die Frage, ob Nationalstaaten zu einer positiven Regulierung greifen und somit aktiv das Rahmenwerk mitbestimmen oder negativ, das heißt im Sinne von Verboten, regulieren.

Mit Hinblick auf das Narrativ von Bitcoin als Store of Value ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass Zentralbanken und Staaten die Kryptowährung als Konkurrenz zur eigenen Währung wahrnehmen. Größere Probleme sollten hierbei eher für anonyme Coins wie Monero (XMR) oder Stablecoins auftreten.

Wie wir sehen überwiegen also die positiven Aspekte die potenziellen negativen Bedenken. Insofern können wir davon ausgehen, dass viele US-Firmen auch in Zukunft auf Bitcoin setzen werden. Große Akteure wie MicroStrategy oder Square haben den Impuls gegeben, sodass davon auszugehen ist, dass weitere US-Firmen sich dem Thema Kryptowährungen widmen.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.