Kryptowährungen wie Bitcoin gehören aktuell zum neuen Standard für Finanztransaktionen im Onlinegeschäft. Es ist noch gar nicht so lange her, da war ziemlich „up to date“, wer seine Bankgeschäfte per Onlinebanking tätigte. Keine langen Schlangen mehr an verstaubten Schaltern, oder verschleppte Überweisungen, weil man von Öffnungszeiten der Hausbank abhängig ist und immer wieder in die Bredouille kommt, dass diese mit den eigenen Arbeitszeiten einfach nicht übereinkommen wollen.

Dann kam das Jahr 2009 und unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto stellte jemand die Frage, die seitdem das etablierte Finanzsystem umtreibt: Wozu eigentlich noch Banken?

More and more we are losing faith in humans and depending instead on machines. […] Where we no longer feel we can trust people, we let computer code take over. […] It was, after all, a carnival of human errors ans misfeasance that inspired then invention of Bitcoin in 2009, namely the financial crisis. (The New York Times)

Was ist Bitcoin – wie ein Whitepaper das System veränderte

Es hat sich ergeben, dass der Handel im Internet inzwischen fast vollständig darauf beruht, dass Finanzinstitute als zu vertrauende dritte Parteien dienen, um elektronische Zahlungen zu verarbeiten. Während dieses System für die meisten Transaktionen ausreichend gut funktioniert, leidet es nach wie vor unter den Schwächen eines Modells, das auf Vertrauen beruht.

So beginnt das Whitepaper, das nicht weniger zum Ziel hat, als ein etabliertes System herauszufordern: das Finanzsystem.

„Bitcoin: Ein elektronisches Peer-to-Peer-Bezahlsystem“ ist der Titel von 8 Seiten, die seit ihrer Veröffentlichung immer größere Teile unserer globalen Gesellschaft umtreiben. Hier beschreibt Satoshi Nakamoto, wie er sich eine Welt ohne die Notwendigkeit von Banken vorstellt und bringt damit seine Reaktion auf die internationale Finanzkrise 2008 zu Papier.

Enttäuscht von einem System das auf Vertrauen in Institutionen beruht, die dieses seines Erachtens zu oft verspielt haben, wird hier ein Gegenentwurf entwickelt.

Sein Vorschlag ist eine Alternative, die auf Mathematik und Kryptografie statt auf zwischenmenschliches Vertrauen setzt: eine digitale Währung, die sowohl elektronisch generiert, als auch verwaltet wird. Die zu Grunde liegende Technologie ist die Blockchain.

So entstand im Januar 2009 mit den ersten 50 Coins das Bitcoin-Netzwerk.

Ist Bitcoin echtes Geld?

Bitcoin –  die „digitale Münze“ – ist zum einen eine digitale Währung. Darüber hinaus bezeichnet der Name das Netzwerk um ein digitales Buchungssystem. Bitcoin stellte das erste digitale Pendent zum klassischen Fiatgeld, also dem Geld als Tauschmittel, das wir in Form international unterschiedlicher Währungen kennen und das keinen intrinsischen Wert aufweist.

Im Unterschied zu Fiatgeld ist der Wert von Bitcoin abhängig von Angebot und Nachfrage und daher extrem volatil.

Ist Bitcoin also kein echtes Geld? Nein, nicht im Sinne eines klassischen Verständnisses von Geld. Zwar wird Bitcoin häufig als ein goldener Taler illustriert, es handelt sich dabei jedoch um eine rein digitale Währung, die gegen andere Kryptowährungen oder Euro getauscht werden kann.

Bitcoin-Transaktionen

Die Basis von BTC-Transaktionen ist Peer-to-Peer-Technologie. Eine dritte Instanz zur Vermittlung zwischen zwei Personen ist so nicht mehr notwendig.

Wir definieren eine elektronische Münze (Coin) als eine Kette digitaler Signaturen. Jeder Eigentümer überträgt den Coin auf den nächsten, indem er einen Hash der vorherigen Transaktion sowie den öffentlichen Schlüssel des nächsten Eigentümers digital signiert und dies an das Ende des Coins anhängt. Der Empfänger der Zahlung kann die Signaturen verifizieren, um die Kette der Eigentümer zu verifizieren. (Bitcoin Whitepaper)

Bitcoin-Transaktionen haben dementsprechend drei Kerneigenschaften: sie sind schnell, haben geringe Transaktionskosten und sind zu 100% transparent.

Jede Transaktion wird in der Blockchain gespeichert. Die Blockchain ist in diesem Fall mit einem dezentralisierten Kassenbuch, oder einem digitalen Kontoauszug vergleichbar, in dem jede Zahlung zu jedem Zeitpunkt transparent abgebildet und verwaltet wird.

Jede öffentliche BTC-Adresse, ähnlich einem Konto, kann von jedem im Netzwerk eingesehen werden. Wem dieses Konto gehört, ist hingegen anonym.

Ist eine Transaktion einmal in der Blockchain gespeichert, ist eine Rückabwicklung nicht mehr möglich.

Wie bekomme ich Bitcoin und wie verwalte ich sie?

Bitcoin können auf entsprechenden Onlineplattformen erworben und mittels Exchanges, also Online-Tauschbörsen, gehandelt werden. Getauscht werden kann gegen elektronisches Geld oder gängige Währungen. Die Gebühren für solche Transaktionen variieren je nach Anbieter, liegen in der Regel aber bei circa 0,2-1% des Tauschbetrags.

Verwaltet werden digitale Währungen in einem „digitalen Geldbeutel“, sogenannten Wallets. Ein Wallet ist der digitale Nachweis darüber, welche Menge Bitcoin oder anderer Kryptowährungen eine Person besitzt.

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[Bild: Allexxandar/Shutterstock.com]
Lara Jacobs
Autor
Lara zieht als als Product Ownerin und Redakteurin die Fäden hinter den Kulissen von Base58. Als Marketing- und Content-Managerin für einen Coworking Space und Startup-Hub mit Fokus auf Innovation, fand sie ihre Begeisterung für die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Lara studierte Islamwissenschaften, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen und arbeitete als Dozentin sowie an interdisziplinären Forschungsinstituten.

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