Denkst du eventuell darüber nach, in Bitcoin zu investieren? Oder hast du in der Vergangenheit darüber nachgedacht, es dann aber aus dem ein oder anderen Grund wieder verworfen?

Die Tatsache, dass du diesen Artikel angeklickt hast, zeigt, dass ein Teil von dir mit dem Thema Bitcoin noch nicht abgeschlossen hat. Insgeheim hoffst du vielleicht auch, dass all deine Zweifel, die dich bislang zurückgehalten haben, endlich beseitigt werden. Oder wurden die eventuell in der Vergangenheit Argumente um die Ohren geschlagen, die dir zeigen sollten, dass Bitcoin nicht mehr als Hokus Pokus ist und auf die du keine überzeugenden Antworten parat hattest?

Wenn etwas davon auf dich zutrifft, dann bist du hier genau richtig!

In diesem Artikel werde ich versuchen, auf die gängigsten Zweifel überzeugende Antworten zu liefern. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, eine fundierte Meinung, aufbauend auf Fakten anstatt auf Hörensagen, zu treffen und für Diskussionen vieler Art auszurüsten. Lerne zusammen mit mir die 5 häufigsten Argumente, warum du nicht in Bitcoin investieren solltest und warum das Quatsch ist.

Sollte dir dabei der ein oder andere Mensch in deinem Umfeld einfallen, der genau mit solchen Argumenten um sich wirft, dann teile mit ihm einfach diesen Beitrag, auf dass er ewig zu diesem Thema schweigen möge.

5 Gründe, um nicht in Bitcoin zu investieren

Jeder von uns hat durch seinen Bekanntenkreis oder die Medien mindestens einen der folgenden 5 Gründe schon einmal gehört und warum man von Bitcoin die Finger lassen sollte.

  • Bitcoin ist ein Ponzi Scheme.
  • Mit Bitcoin kannst du nichts kaufen.
  • Bitcoin wird spätestens durch digitales Zentralbankengeld überflüssig.
  • Bitcoin könnte schon bald in Deutschland verboten werden.
  • Es ist bereits zu spät, um in Bitcoin zu investieren.

Kommt davon etwas bekannt vor?

Diese Argumente werden dabei oftmals mit einer solchen Überzeugung vorgetragen, dass kaum verständlich ist, warum jemand, der noch ganz bei Trost ist, auch nur einen einzigen Cent in Bitcoin stecken sollte. So etwas ist nur für die Dummen und diejenigen, die vom schnellen Geld träumen.

Doch ist das wirklich so? Der Kryptomarkt umfasst derzeit 200 Milliarden US-Dollar. So ziemlich jedes größere Finanzinstitut weltweit, also das sogenannte Smart Money, versucht einen Weg zu finden, an diesem Markt zu partizipieren oder aber die Technologie der Kryptowährungen zu kopieren und selbst in den Markt einzuführen. Letzteres bislang ohne großen Erfolg.

Möglicherweise ist Bitcoin also doch nicht nur etwas für die Dummen und get rich quick Kids da draußen. Möglicherweise sind die oben aufgeführten Argumente gar nicht so überzeugend, wie sie gerne hervorgebracht werden. Möglicherweise haben die Meisten einfach keine Ahnung wovon sie reden oder verfolgen ein ganz anderes Ziel mit dem Schlechtmachen von Bitcoin, als Anleger vor Fehlentscheidungen zu schützen.

Schauen wir uns doch einfach mal die oben aufgeführten Argumente etwas genauer an.

1. Bitcoin ist ein Ponzi Scheme

Bitcoin ist inhaltslos und der einzige Grund warum der Bitcoin Kurs steigt, ist der, dass jemand bereit ist, ebenfalls Geld in einen Topf ohne Boden zu schmeißen. Sobald sich niemand Dummes mehr finden lässt, der Geld in diesen Hochofen wirft, wird alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen.

Ist Bitcoin etwa wirklich ein Ponzi Scheme?

Definitiv nicht. Im Sinne der obigen Ausführungen kann ich nur sagen, dass Menschen, die behaupten, Bitcoin sei ein Ponzi-System, nicht wirklich verstehen, was ein Ponzi-System oder Bitcoin ist. Wahrscheinlich trifft in vielen Fällen sogar beides zu.

  • Fakt 1) Bitcoin hat nie jemanden gebeten, Geld zu investieren, noch werden irgendwelche Renditen versprochen.

In dem Bitcoin Whitepaper wird nie nach Geld gefragt, noch von Renditen gesprochen. Es handelt sich lediglich um ein 8-seitiges Dokument, das eine Lösung zur Herstellung eines zensurresistenten digitalen Geldes erklärt.

  • Fakt 2) Bitcoin hat keinen Kopf/Person, der oder die alles kontrolliert.

Bitcoin basiert auf der dezentralen und zensurresistenten Technologie der Blockchain und dem Proof of Work System. Beide Mechanismen stellen sicher, dass niemand alleine die volle Kontrolle erlangt.

Deswegen ist und kann Bitcoin nach Definition kein Ponzi Scheme sein. Bei Bitcoin gibt es wie bei jeder anderen Marktwirtschaft Käufer und Verkäufer, Angebot und Nachfrage. Diese Faktoren alleine bestimmen die Preisentwicklung und den Bitcoin Kurs.

2. Mit Bitcoin kannst du nichts kaufen.

Die Aussage beweist vor allem, dass sie von jemanden getroffen wurde, der offensichtlich keine Ahnung hat, wovon er spricht. Natürlich ist Bitcoin noch kein weitverbreitetes Zahlungsmittel, doch so etwas braucht auch Zeit. Vor allem, weil es sich hier um ein Zahlungsmittel handelt, dessen Adoption nicht von irgendeiner staatlichen Autorität aufgezwungen wird, sondern auf rein freiwilliger Basis beruht. Treu dem Motto einer freien Marktwirtschaft.

Nach und nach gibt es immer mehr Unternehmen, die Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel akzeptieren. Hier ist nur eine kleine Auswahl der größeren Unternehmen, bei denen du bereits heute mit Bitcoin bezahlen kannst.

  • Wikipedia

Das Unternehmen, das die weltweit größte Open-Source-Enzyklopädie betreibt, nimmt Spenden in Bitcoin entgegen.

  • Microsoft

Das Unternehmen erlaubt die Verwendung von Bitcoin zum Aufladen des Microsoft-Kontos seiner Kunden.

  • Expedia

Das amerikanische globale Reisetechnologieunternehmen akzeptiert Bitcoin über Coinbase.

  • KFC

KFC Kanada hat sich entschieden, Bitcoin für eine begrenzte Zeit im Austausch für den „Bitcoin Bucket“ zu akzeptieren. Das Unternehmen wickelte die Zahlung über BitPay ab und der Eimer sollte direkt an die Hausadresse des Kunden geliefert werden.

  • Playboy

Playboy TV startete eine neue Zahlungsoption, die es Kunden ermöglicht, auf ihre exklusiven Adult Content mit Kryptowährungen zuzugreifen. Bitcoin kann also auch sexy sein.

  • Subway

Mehrere Subway-Filialen akzeptieren Bitcoin als Zahlung für ihre Sandwiches.

Und dies stellt lediglich eine kleine Auswahl von hunderten Unternehmen dar, die bereits heute Bitcoin als Bezahlung für ihre Produkte und Dienstleistungen akzeptieren.

3. Bitcoin wird spätestens durch digitales Zentralbankengeld überflüssig

Es ist kein Geheimnis. Viele Unternehmen wie Facebook, Telegram und weitere sind darum bemüht, eigene Kryptowährungen auf den Markt zu schmeißen. Diese Bemühungen werden allerdings bislang von staatlicher Seite mit Erfolg unterbunden und hinausgezögert.

Gleichzeitig arbeiten bereits ein Dutzend Staaten und Zentralbanken daran, ihre eigene digitale Währung auf den Markt zu schmeißen. Doch wenn es in Zukunft so etwas wie den digitalen Euro gibt, wofür brauchen wir dann noch Bitcoin?

Die Antwort darauf ist so einfach wie offensichtlich: Weil Bitcoin eben nicht von irgendeiner Zentralbank oder Regierung ausgegeben wird.

Niemand kontrolliert Bitcoin oder dessen Zahlungsnetzwerk. Bitcoin wird niemals Opfer von zu hohen Inflationsraten, denn jeder weiß ganz genau wann und wie viel BTC in den Umlauf gelangen. Und das für die nächsten 100 Jahre, bevor es durch sein begrenztes Angebot und den letzten erzeugten Bitcoin ein rein deflationäres Mittel wird.

Bitcoin ist zudem aktuell die effizienteste Methode, um Wert außerhalb des Systems zu lagern. Eine Tatsache von unschätzbaren Wert. Daher wird eine Welt voller (zentralisierter) Zentralbanken-Coins nichts an der Notwendigkeit von Bitcoin ändern.

4. Bitcoin könnte schon bald in Deutschland verboten werden

Was wäre, wenn Deutschland, sowie alle anderen Staaten, Bitcoin von heute auf morgen einfach verbieten würden? Wäre es dann nicht aus und vorbei mit Bitcoin?

Nun, zum einen ist es sehr unwahrscheinlich, dass alle Staaten jemals zur gleichen Zeit Bitcoin global verbieten werden. Es wird immer einen Staat geben, der die Verschlossenheit anderer Länder zu seinem Vorteil ausnutzen wird, um aus seinem Land eine Spielwiese für Bitcoin & Co. zu machen. Nicht aus idealistischen Gründen, sondern einfach um Kapital und spezialisiertes Know-How anzuziehen.

Zudem kann kein Staat auf der Welt die Macht seine Bürger davon abhalten, Bitcoin zu kaufen und zu versenden. Bitcoin hat keinen zentralisierten Angriffspunkt. Sein Netzwerk ist global verteilt und damit außerhalb der Reichweite eines jeden Staates oder gar Staatenverbundes.

Staaten können lediglich sich selbst von Bitcoin und seinen Vorteilen ausschließen, nicht aber sein Dasein und seine stetige Entwicklung gefährden.

5. Es ist bereits zu spät, um in Bitcoin zu investieren.

Viele denken, dass sie für Bitcoin bereits zu spät dran sind und stürzen sich daher auf neue Altcoins am Markt mit vielversprechenden Innovationen, verlieren ihr Geld und verlassen den Markt entgültig und stark frustriert.

Dabei werden oft zwei wichtige Tatsachen vergessen:

  1. Auch heute gehörst du noch zu den frühen Anwendern von Bitcoin und
  2. die größte Innovation hat bereits stattgefunden und zwar durch Bitcoin.

Dezentrale digitale Knappheit ist die eigentliche Innovation und Bitcoin erfüllt dieses Kriterium bis zum heutigen Tag mit Abstand am besten.

Bitcoin profitiert genauso wie Gold und Silber in seinen frühen Jahren immer mehr vom Netzwerkeffekt. Das stetig wachsende Ökosystem rundum Bitcoin macht es zudem immer einfacher in Bitcoin zu investieren, sowie Bitcoin zu benutzen und treibt damit seine Adoption immer weiter voran.

Bitcoin ist die weltweit erste dezentrale digitale Währung. Sein Wert ergibt sich unter anderem daraus, dass es die erste digitale Währung ist, über die keine einzelne Person, Organisation oder Behörde die Kontrolle hat.

Jeder kann es kaufen, jeder kann es erhalten – und niemand kann jemandem sagen, was er damit anfangen kann oder nicht. Es ist ein Wertgegenstand, der frei von Diktatur, Unterdrückung und Hyperinflation ist. Es ist ein finanzieller sicherer Hafen für jeden, der unter solchen Umständen lebt.

Bitcoin gehört uns allen und das tolle daran ist, dass niemand uns Bitcoin wieder nehmen kann.

Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben und es gibt diese Innovation erst seit 11 Jahren. Bist du also zu spät dran? Mit Sicherheit nicht!

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  1. den Handel mit Leverage (2x),
  2. das Eingehen von Long- und Short-Positionen,
  3. Einzahlungen per PayPal,
  4. das Versenden von echten Bitcoins auf deine Wallet und
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[Bildquelle: Shutterstock]