Pünktlich zum Black Friday ging es heute mit den Kursen in Richtung Süden. Davor konnte sich auch Ripple mit seiner nativen Kryptowährung XRP nicht retten. Der XRP Kurs ist kurzzeitig um mehr als 25% eingebrochen. War das am Ende nur eine notwendige Korrektur oder geht es nun bei XRP weiter bergab? Warten vielleicht sogar schon institutionelle Investoren, um in XRP einzusteigen?

Korrektur erwischt auch Ripple (XRP)

Heute Nacht kam es „endlich“ zu einer Korrektur, die bereits seit Wochen von vielen erwartet wurde. Der Bitcoin Kurs ist um ca. 3.000 USD eingebrochen und hat alle Altcoins ebenfalls zu Boden gerissen.

Das hat vor allem mit der hohen Abhängigkeit vom Bitcoin Kurs zu tun. In der Regel leiden Altcoins dabei weitaus stärker als Bitcoin selbst. So auch XRP. Dennoch darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass der Ripple Kurs in den letzten Wochen ordentlich zulegen konnte und teilweise einen Anstieg von ca. 200% verzeichnet hat.

Institutionelles Interesse auch bei XRP?

Ripple und XRP sind nach einer langen Durststrecke wieder zum Leben erwacht und Brad Garlinghouse, Chief Executive Officer von Ripple, wittert die Chance für XRP. Vor allem das steigende Interesse der institutionellen Investoren könnte laut ihm auch XRP treffen. Hauptsächlich spricht er aber vom grundsätzlichen Interesse von institutionellen Investoren in Kryptowährungen.

In einer Reihe von Tweets sagte Garlinghouse, dass das steigende Interesse der institutionellen Investoren nach Bitcoin vor allem an seiner Eigenschaft als Wertaufbewahrungsmittel liege. Bitcoin ist laut ihm eine „äußerst nützliche Inflationsabsicherung“.

Der CEO von Ripple nutze natürlich die Möglichkeit aus, um auf die Eigenschaften von XRP hinzuweisen. Dabei ging er auf die schnellen und kostengünstigen Transaktionen von XRP ein und erwähnte die Möglichkeit auf dem XRP-Ledger zu skalieren.

Er sagt also, dass Bitcoin ein Wertaufbewahrungsmittel ist und XRP ein Zahlungsmittel. Dass ein langfristiges Zahlungsmittel auch ein Wertaufbewahrungsmittel nach der Definition von Geld sein muss, verschweigt Garlinghouse an dieser Stelle.

Institutionelle Investoren fokussieren sich auf Bitcoin

Alle Projekte buhlen um das Geld der institutionellen Investoren. Doch nicht jeder bekommt einen Stück von diesem Kuchen ab. So sah es nämlich auch bei XRP aus. Die wohl größte News der letzten Monate – Bitcoin Integration bei PayPal – ging an Ripple komplett vorbei.

PayPal hat 4 Kryptowährungen integriert und dabei XRP komplett rausgelassen. Welche Gründe das genau hatte, kann man aktuell nicht genau sagen. Es könnte etwas mit der rechtlichen Unsicherheit von XRP in den USA zu tun haben.


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Doch auch von Grayscale und Co. kam in den letzten Wochen in Bezug auf XRP nicht viel. Ähnlich sieht es bei börsennotierten Unternehmen wie MicroStrategy und Square aus. Diese haben ausschließlich in Bitcoin investiert. Das Interesse nach XRP hält sich also aktuell in Grenzen.

Daher braucht man aktuell nicht auf ein steigendes Interesse nach Ripple und XRP von institutionellen Investoren zu hoffen.

Ripple besitzt immer noch 55% aller XRP

In welche Richtung sich der XRP Kurs bewegen wird, lässt sich natürlich auch nicht genau vorhersagen. Die Abhängigkeit vom Bitcoin Kurs ist nach wie vor sehr hoch und BTC ist hier der Taktgeber. Doch der hohe Anstieg von XRP in den letzten Tagen könnte zu einem Momentum geführt haben, dass in einer weiteren positiven Bewegung resultieren könnte.

Viele Influencer berichten über XRP und treiben die vielen Anfänger zu Ripple. Dabei wissen die wenigsten, dass die Haupteinnahmequelle von Ripple der Verkauf der eigenen XRP Token ist, die sie vor Jahren geschenkt bekommen haben. Zuvor wurden alle 100 Milliarden XRP per Knopfdruck erstellt.

Ripple hat damals 80% aller XRP bekommen und hält nach wie vor ca. 55%. Daher können Investoren damit rechnen, dass das Unternehmen über die nächsten Jahrzehnte weiterhin ihre XRP auf den Markt wirft. Das passiert zwar in kleinen Tranchen aber führt dennoch zu einem stärkeren Verkaufsdruck.

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